//“In der Digitalisierung ist das Schaffen von Vertrauen bei allen Zielgruppen das A und O” – Professorin Astrid Nelke zur Zukunft der PR

Professorin Astrid NelkeAstrid Nelke ist seit 2014 Professorin für Unternehmenskommunikation und Innovationsmanagement an der FOM in Berlin sowie seit 2009 Dozentin am Lehrstuhl für Geschlechtersoziologie der Universität Potsdam. Außerdem leitet sie seit 2010 die [know:bodies] gmbh, die sich mit integrierter Kommunikation und Bildungsberatung beschäftigt. Ein Spezialgebiet von Frau Professorin Nelke ist Employer Branding und Talentmanagement als Schnittstelle von Kommunikation und Personalmanagement. Durch diese intelligente Verknüpfung von Kommunikation und HR sollen Beschäftigte erfolgreich im Unternehmen gehalten und potenzielle Talente für das Unternehmen gewonnen werden. Astrid Nelke studierte an der Freien Universität Berlin Publizistik und Kommunikationswissenschaft, Psychologie und Soziologie. 2008 promovierte sie dort zu einem Thema der internen Kommunikation.

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//Interview mit Stefan Zant – „Wir glauben fest daran, immer mehr Zuschauer für eSports zu begeistern.“

eSports Stefan Zant

eSports boomt. Weltweit und auch hierzulande verzeichnet die Branche von Jahr zu Jahr neue Wachstums- und Umsatzrekorde. Viele Marken tun sich mit einem Engagement aber schwer. Zu undurchsichtig scheint die Gaming-Branche. In unserer neuen Artikelreihe wollen wir daher mit eSports-Experten sprechen und sie fragen, welche Potenziale die Szene für die Marketing- und Kommunikationsbranche hat, wie man einen authentischen Zugang zur Community bekommt und wer die Multiplikatoren sind.

Seit April 2016 ist Stefan Zant Geschäftsführer bei 7Sports, einer Sportbusiness-Tochter von ProSiebenSat.1. Zant verantwortet dort unter anderem den Bereich Digital Sports. Das ehemalige Mitglied der deutschen Ski-Freestyle-Nationalmannschaft hat früh das Potenzial von eSports erkannt und treibt seit 2016 den stetigen Ausbau von eSports-TV-Formaten voran.

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//Influencer – die Litfaßsäulen von heute?

Influencer - Litfaßsäule

Influencer sind vor allem junge und schöne Menschen, die von Unternehmen Unsummen geboten bekommen, um gephotoshoppt auf Instagram Werbung für wahlweise Make-up, Handtaschen oder Abnehm-Shakes zu machen. Ich polarisiere mit der Aussage bewusst, keine Frage.

Zwar stolpere ich eher selten über derart überspitzt formulierte Meinungen, jedoch vertreten einige Kritiker der Netz-Stars diese Ansicht. Deshalb möchte ich die Chance nutzen und einmal meine eigene Perspektive zeigen: als Teil einer jungen Zielgruppe und als jemand, der sich mit dem Bereich Influencer Relations auseinandersetzt

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//KW 28 – Im Takt der Algorithmen

OSK Weekly KW 28 - Algorithmen

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

hinter den individualisierten Produktempfehlungen beim Online-Shopping, den passenden Liedvorschlägen beim Musik-Streaming oder der punktgenauen Zielführung von Navigationssystemen steckt immer auch ein maßgeschneiderter Algorithmus. Wo greifen Algorithmen in der digitalen Welt, welche Neuigkeiten gibt es und was ist in Zukunft noch zu erwarten? Erste Antworten halten wir heute für Sie im OSK Weekly bereit, dem letzten vor der Sommerpause. Mitte August sind wir wieder zurück.

Viel Spaß beim Lesen!

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//KW 27 – Neues vom Dreigestirn Facebook, Instagram und WhatsApp

OSK Weekly KW 27 - Facebook

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Facebook, Instagram und WhatsApp hatten am Mittwoch mit größeren Störungen zu kämpfen. Für viele ein Grund, sich die Haare zu raufen, für manche sogar in Verzweiflung zu versinken. Dass über einen derartigen Störvorfall so ausführlich berichtet wird, zeigt, welche Bedeutung die Netzwerke inzwischen für unser tägliches Leben haben. Und auch für Unternehmen sind die Plattformen nach wie vor hochinteressant, bieten sie doch zahlreiche Möglichkeiten, um mit der eigenen Zielgruppe schnell und unmittelbar in Kontakt zu treten. Im aktuellen OSK Weekly haben wir daher zusammengefasst, welche Neuigkeiten es bei Facebook, Instagram und WhatsApp gibt.

Viel Spaß beim Lesen!

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//“Trotz aller Tools: Keiner will eine Nachkommastelle im Dashboard sein” – Lars Gurow zur Zukunft der PR

Lars Gurow, CiscoLars Gurow arbeitet seit fünf Jahren für Cisco, dem weltweiten Marktführer in den Bereichen IT und Netzwerk. Seit Januar 2018 leitet er Kommunikation und PR in Deutschland. Vor seiner Zeit bei Cisco war Lars Gurow in leitender Funktion bei Strato tätig. Zuvor studierte er Technikjournalismus an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und arbeitete mehrere Jahre als freier Fachautor.

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//Echte Mamas: Wie Sara Urbainczyk die größte deutschsprachige Facebook-Community für Mütter aufgebaut hat

Echte Mamas

Wie baue ich über Social Media ein Business auf? Wie generiere ich Reichweite? Wie kreiere ich relevante Inhalte für meine Community? Um diese und andere Fragen dreht sich alles in unserer  Artikelreihe #DigitalChampions, die wir in losen Abständen veröffentlichen. Darin kommen Gründer, Macher und Experten aus dem In- und Ausland zu Wort, die uns einen Einblick in ihr Daily Business liefern und zeigen, wie man online zu einer erfolgreichen Marke wird.

Sara Urbainczyk ist Mitgründerin von Echte Mamas, ein digitales Elternmagazin mit der größten Social-Media-Community im deutschsprachigen Raum. Nachdem Urbainczyk selbst Mutter wurde und die Rückkehr in das Arbeitsleben sich extrem schwer gestaltete, gründete sie mit zwei Kolleginnen 2016 die Brand. Die Marke wuchs rasant und ist heute auf Social Media die Anlaufstelle Nummer eins für (werdende) Mütter.

Echte Mamas

Sara, mit zwei Kolleginnen hast du das Online-Magazin Echte Mamas gegründet. Warum habt ihr von Anfang an auf soziale Netzwerke als Distributionsplattform gesetzt – und nicht klassisch auf ein Printmagazin?

Wir wollten von Anfang an dort sein, wo sich unsere Zielgruppe aufhält und wo sie miteinander kommuniziert. Und Mütter sind auf Social-Media-Plattformen sehr aktiv. Wir haben Echte Mamas schnell als große Community gedacht und nicht als klassisches Magazin – egal, ob Online oder Print. Das heißt aber nicht, dass wir nicht auch relevanten Content für die Zielgruppe produzieren. Wir haben mittlerweile auch ein Online-Magazin und wer weiß, vielleicht kommt irgendwann auch eine Printversion auf den Markt.

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Was ist “Echte Mamas”?

Echte Mamas wurde 2016 von Sara Urbainczyk, Marion Scheithauer und Miriam Wildner gegründet. Es ist eine Community von Müttern für Mütter – hier geht es ausschließlich um Themen aus dem Mama-Alltag. Männer haben hier keinen Zutritt. Das Herzstück bildet eine Fanpage mit derzeit über 500.000 Mitgliedern. Von hier aus werden von Redakteuren und ehrenamtlichen Mitgliedern insgesamt 120 weitere thematische Gruppen betrieben. Damit sich die Community auch im Real Life kennenlernen und eine stärkere Bindung zur Marke entstehen kann, veranstaltet Echte Mamas in Städten wie Berlin oder Hamburg auch Meet-ups. Dabei treffen sich die Mitglieder und tauschen sich zu unterschiedlichsten Themen aus, die den Alltag von Eltern betreffen. Neben den sehr populären Facebook-Gruppen betreuen die Gründerinnen auch ein Online-Magazin, einen Newsletter sowie einen Podcast. In einem eigenen Shop gibt es zudem Echte Mamas-Sweatshirts.

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Wie hat sich Echte Mamas seit der Gründung entwickelt?

Aus der Idee am Küchentisch ist etwas Großes gewachsen. Echte Mamas ist heute die größte Social Community für Mütter im deutschsprachigen Raum. Wir sind Marktführer mit unseren Social-Media-Accounts auf Facebook sowie Instagram und organisieren unsere Community in über 120 Facebook-Gruppen. Dazu haben wir ein Online-Magazin und einen erfolgreichen Podcast. Besonders stolz macht uns, dass unser Unternehmen eigenfinanziert ist, wir schnell profitabel waren und heute zehn Mitarbeiter im Herzen von Hamburg für Echte Mamas arbeiten.

Echte Mamas

Wie baut man sich innerhalb kurzer Zeit eine solch große Reichweite auf?

Echte Mamas ist eine glaubwürdige Marke mit relevanten Inhalten. Wir sind so authentisch, weil wir selbst Mütter sind und die Sprache unserer Zielgruppe sprechen. Wir haben eine große Nähe zu unseren Mitgliedern aufgebaut, durch die wir schnell auf ihre Bedürfnisse und Wünsche eingehen können. Social Media lebt von puren Emotionen und die gibt es in unserer Community genug.

Ebenso haben wir uns bei der Gründung unseres Unternehmens sehr auf den Aufbau unserer Social-Media-Accounts konzentriert. Unser Ziel war es von Anfang an, das digitale Zuhause für Mütter zu werden, und dieses Ziel haben wir nicht aus den Augen verloren.

Gibt es eine Art Zauberformel, nach der ihr euren Content herstellt, der online funktioniert?

Unsere Zauberformel ist, dass wir die Ideen für unseren Content aus der Community nehmen. Wir lesen die Beiträge und Kommentare unserer Mitglieder jeden Tag mit und erstellen aus diesem Input Artikel und Social-Media-Posts, die für sie relevant sind. Damit ist eigentlich schon sichergestellt, dass der Content funktioniert.

Wenn es um Social-Media- und Online-Content geht, sprechen viele davon, dass man als Absender auf Augenhöhe mit der Community kommunizieren sollte. Schaut man sich eure Postings an und die vielen Facebook-Gruppen, die ihr habt, fallen einem die hohen Interaktionsraten in Form von Likes und Kommentaren auf. Wie schafft ihr es, eure Community mit den richtigen Themen und der passenden Aufbereitung zu erreichen?

Mütter sind per se schon eine sehr interaktive Zielgruppe, die lange Zeit nicht richtig bedient wurde. Vor allem auf Social-Media-Plattformen gab es nur die typischen Magazin-Accounts, die lediglich Link-Posts veröffentlichen und früher auch noch Clickbaiting betrieben haben. Diese eindimensionale Kommunikation hat aber nichts mit dem eigentlichen Sinn und Zweck von Social Media zu tun. Das Ziel sollte immer der Austausch sein. Und dass man mit seinen Nutzern auf Augenhöhe kommunizieren sollte, hört man zwar überall, ist aber auch wahr. Wir senden nicht nur, sondern hören auch zu und sprechen mit unseren Nutzern.

Echte Mamas

Die Umstellung des Facebook-Algorithmus hat dazu geführt, dass viele Marken an Reichweiten eingebüßt haben und ihre Social-Media-Strategie anpassen mussten. Welche anderen sozialen Netzwerke spielen für euch ebenfalls eine Rolle und wodurch unterscheiden sie sich in ihrer Tonalität?

Offenbar gilt Echte Mamas nicht als klassische Marken-Fanpage, denn für uns hatte der Wechsel im Algorithmus keine oder kaum spürbare Auswirkungen. Daher spielt Facebook neben Instagram für uns nach wie vor eine große Rolle. Spannend finden wir im Moment auch die direkte Messenger-Kommunikation, denn schon heute existieren viele inoffizielle Gruppen von Echte Mamas auf WhatsApp. Das ist sicherlich ein Zukunftsfeld, mit dem wir uns beschäftigen werden.

Aufgrund der speziellen Altersstruktur bedienen wir die Plattformen YouTube, Snapchat oder TikTok nicht. Unsere Zielgruppe, die „Millennial Moms“, die wir immer mit der gleichen Tonalität ansprechen, ist dort nicht präsent.

Werfen wir einen Blick nach vorne: Wie wird sich Social Media in Zukunft entwickeln? Wird es für eine Marke eher schwerer oder leichter, aus der Masse an Content hervorzustechen?

Es ist unglaublich, wie viele Angebote und Social-Media-Accounts es gibt. Neben zahlreichen tollen Accounts gibt es aber auch einige Beispiele, die nicht professionell oder schlichtweg schlecht gemacht sind. Deswegen sehe ich auf jeden Fall noch die Möglichkeit, aus der Masse hervorzustechen.
Das größte Potenzial auf Social-Media-Plattformen sehe ich im Community Building, dieser Bereich wurde bisher oft vernachlässigt. Durch Community Building konnten wir etablierte Player überholen und unser komplettes Geschäftsmodell entwickeln.

//KW 26 – Wenn der Tiger im Büro steht – AR für Unternehmen

AR für Unternehmen

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wundern Sie sich nicht, wenn Sie in nächster Zeit auf Menschen treffen, die auf ihre Smartphones schauen und etwas von „Muggeln“, „Totessern“ und „Voldemort“ murmeln. Grund dafür: Sie zocken „Harry Potter: Wizards Unite“, das kürzlich als mobiles Augmented-Reality-Game herauskam. Produzent Niantic brachte bereits 2016 das erfolgreiche AR-Spiel „Pokémon GO“ auf den Markt. Ähnlich wie der Vorgänger-Titel hat auch das Harry-Potter-Game wieder Hype-Potenzial, glaubt man ersten Analysen. Der Erfolg solcher Spiele zeigt, dass AR und VR immer angenommen und Teil unseres Alltags werden. Das Potenzial der Technologie geht jedoch weit über die Gaming-Industrie hinaus und wird von Unternehmen zunehmend genutzt. Im aktuellen OSK Weekly geben wir daher einen Überblick zu Anwendungsbeispielen und Einsatzmöglichkeiten.

Viel Spaß beim Lesen!

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//KW 25 – Programmatic Advertising: 3..2..1..meins!

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Viele können sich vermutlich noch an den fast schon legendären E-Bay-Claim erinnern. Er gewinnt inzwischen auch bei Unternehmen an Bedeutung, wenn auch in anderer Hinsicht: Auf vielen Websites werden die Anzeigeplätze heute über Auktionen vergeben, bei denen der Höchstbietende den Zuschlag erhält und seine Werbung dann angezeigt wird. Diese Versteigerungen laufen vollautomatisch, individualisiert und in Echtzeit ab, ohne dass Nutzer solcher Websites etwas davon bemerken. Das ganze Verfahren ist Teil des sogenannten Programmatic Advertising. Oder auf Deutsch: programmatische Werbung.

Viel Spaß beim Lesen!

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//“KI wird in der Zukunft eine große Rolle bei der Erstellung von Texten spielen” – Tobias Kaufmann zur Zukunft der PR

Tobias Kaufmann, 1. FC KölnTobias Kaufmann leitet seit 2013 die Abteilung Medien und Kommunikation beim 1. FC Köln. Davor arbeitete er seit 2006 beim Kölner Stadt-Anzeiger, zuletzt in leitenden Funktionen als stellvertretender Ressortleiter und Chef vom Dienst. Vor seiner Zeit in Köln arbeitete Tobias Kaufmann als Redakteur für die Jüdische Allgemeine Wochenzeitung in Berlin. Neben dem Studium an der Universität Potsdam absolvierte er die Berliner Journalistenschule und war zunächst als freier Autor tätig. Tobias Kaufmann ist zudem Autor mehrerer Bücher.

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