//Influencer – die Litfaßsäulen von heute?

Influencer - Litfaßsäule

Influencer sind vor allem junge und schöne Menschen, die von Unternehmen Unsummen geboten bekommen, um gephotoshoppt auf Instagram Werbung für wahlweise Make-up, Handtaschen oder Abnehm-Shakes zu machen. Ich polarisiere mit der Aussage bewusst, keine Frage.

Zwar stolpere ich eher selten über derart überspitzt formulierte Meinungen, jedoch vertreten einige Kritiker der Netz-Stars diese Ansicht. Deshalb möchte ich die Chance nutzen und einmal meine eigene Perspektive zeigen: als Teil einer jungen Zielgruppe und als jemand, der sich mit dem Bereich Influencer Relations auseinandersetzt

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//Checkliste Content Marketing – wie Unternehmen Schritt halten

Checkliste Content Marketing

Die Entwicklungen im Content Marketing verlaufen rasend schnell: War Snapchat bei den Teenies vor ein paar Jahren noch das Ding, legen Unternehmen nun verstärkt den Fokus auf Instagram. Zum Jahresanfang hat sich Snap zwar wieder aufgerappelt, nachdem Millionen Nutzer zu Instagram abgewandert waren.

Das ist aber nur ein Beispiel, das veranschaulichen soll, wie schnelllebig Content-Marketing-Trends umschlagen können. Das betrifft nicht nur Social Media, sondern auch Medienformate: Viele Jahre wurden Blogs bejubelt, dann der Podcast, nun ist es Video. Virtual und Augmented Reality kommen auch noch hinzu, allerdings blieb der erwartete Hype bei diesen Technologien bisher aus.

Checkliste Content Marketing

Für Unternehmen ist es dementsprechend herausfordernd, mit dieser Entwicklung Schritt zu halten. Wir beschreiben. mit fünf einfach umsetzbaren Tipps, wie sowohl kleine als auch große Firmen in puncto Content Marketing immer am Puls der Zeit bleiben.

1. Mindestens einen Mitarbeiter auf Content Marketing ansetzen

Zu wenige dafür verantwortliche oder nicht ausreichend qualifizierte Mitarbeiter sind ein typischer Grund dafür, weshalb es Unternehmen schwerfällt, im Content Marketing Schritt zu halten. Viele Geschäftsführer und Projektleiter unterschätzen die Ansprüche und den Aufwand, der rund um Content Marketing entsteht.

Entsprechend haben Mitarbeiter – wenn sie denn überhaupt für diesen Bereich Verantwortlichkeit bekommen – kaum Ressourcen zur Verfügung, um Content Marketing ergebnisorientiert, zeitgemäß und den Zielgruppenerwartungen entsprechend umzusetzen.

Die Lösung hierfür lautet: einen Verantwortlichen für den Bereich Content Marketing aufbauen. Dieser sollte ausreichend Zeit zur Verfügung gestellt bekommen, um sich über einschlägige Blogs, Magazine etc. weiterzubilden. Diese beständige Lernbereitschaft ist notwendig, da Content Marketing ein komplexer und vielschichtiger Prozess ist, der sich ständig wandelt: Nutzer besuchen Google, Facebook, Twitter, Amazon und eine Vielzahl weiterer Plattformen, und immer wieder kommen neue Kanäle, Medienformen etc. hinzu.

Checkliste Content Marketing

Ohne eine ausgeklügelte Strategie ist es nahezu unmöglich, diese Kundenreise durch das Internet korrekt zu erfassen und an den passenden Kontaktpunkten die richtigen Inhalte auszuspielen. Das zeigt auch eine Studie zum Kaufverhalten der Europäer im Web: Kaufentscheidungen können – je nach Produktwert – innerhalb weniger Minuten oder erst nach Tagen getroffen werden.

Eine umfassende Content-Marketing-Strategie berücksichtigt diese Tatsache. Für die Planung und Umsetzung einer solchen Strategie ist das entsprechende Know-how – gewonnen durch regelmäßige Weiterbildung – eine wichtige Voraussetzung.

2. Workshops durchführen (lassen)

Workshops sind eine hervorragende Möglichkeit, um in Sachen Content Marketing schnell und effizient auf den neuesten Stand gebracht zu werden. In diesem Kontext sollte das Unternehmen unbedingt darauf achten, tatsächlich Profis mit einem solchen Workshop zu betrauen.

Zwischen-Tipp: Nicht jeder, der sich Content-Marketing-Experte nennt, ist auch einer. Auch hier gilt also wieder: Zeit für die Recherche nehmen und folgende Fragen beantworten:

– Über welche nachweislichen Referenzen verfügt der Experte?

– An welchen Problempunkten kann uns derjenige konkret weiterhelfen?

– Passt der Aufbau des Workshops zur eigenen Teamgröße und den Arbeitsmethoden innerhalb des Unternehmens?

Workshops kosten Zeit und Geld – beides nicht zu knapp. Allerdings lohnt sich die Investition, wenn die eigenen Mitarbeiter begleitend zur autarken Weiterbildung auf diese Weise lernen und anwenden.

3. Eine Checkliste ausarbeiten

Im Netz geraten wir immerfort in Versuchung: Ständig gibt es einen neuen Kommunikationshype, alle reden nur noch über die neue App, die jeder Unternehmer unbedingt ausprobieren muss.

Doch nicht jede Plattform und nicht jede App eignet sich auch für die eigene Firma. Ein gutes Beispiel hierfür ist Facebook: Was dort im B2C-Sektor gut funktioniert, muss auf B2B-Ebene noch lange nicht klappen.

Vor diesen Versuchungen durch Hypes oder fragwürdige Marketing- beziehungsweise PR-Versprechen schützen Unternehmen sich durch die Ausarbeitung einer Checkliste. Darauf sind Fragen notiert wie:

– Passt dieses Format/diese App/dieser Ansatz zu unserer Zielgruppe?

– Welche Ressourcen werden hierfür benötigt und müssen wir diese woanders entsprechend abziehen (zum Beispiel Zeit der Mitarbeiter, Überstunden usw.)?

– Was ist der Sinn und Zweck der jeweiligen Content-Marketing-Maßnahme?

– Passt das Vorhaben in das Gesamtbild der eigenen Unternehmenskommunikation?

Eine solche Checkliste hilft dabei, sich selbst und dem eigenen Unternehmenskurs treu zu sein.

4. Flexibel bleiben

Content Marketing ist dynamisch. Das ergibt sich aus den Grundprinzipien des Internets: Tag und Nacht arbeiten Spezialisten an Weiterentwicklungen und Optimierungen, die sich in kürzester Zeit auf die Nutzungsgewohnheiten der User auswirken können.

Auch hierfür steht Snapchat exemplarisch: Mit dem Austausch von Videoschnipseln – den Snaps – hat die App unsere Art und Weise der Online-Kommunikation massiv verändert.

Um bei Entwicklungen wie diesen als Unternehmen nicht unterzugehen, ist es erforderlich, dass die Verantwortlichen nicht zu bequem werden. Workflows sollten daher ständig geprüft werden, damit sich erst gar nicht der „So haben wir das schon immer gemacht“-Gewohnheitsteufel einschleicht.

Starrsinn führt in der Unternehmenskultur nirgendwohin, auch und erst recht nicht im Content Marketing. Wer dagegen flexibel bleibt und Neugier zeigt, der entdeckt nicht nur frühzeitig Trends, sondern feilt beständig an einer langfristig wirksamen Content-Marketing-Strategie.

5. Auf „weiche“ Ziele fokussieren

Ob Kleinunternehmen oder Großkonzern: Zu häufig werden Blogs und Social-Profile als reine Verkaufskanäle genutzt. Natürlich wollen alle Unternehmer durch Content Marketing Kunden an Land ziehen und mehr Umsatz machen.

Doch genau da liegt der Hase im Pfeffer: Weil alle das wollen, sind die bekannten Pfade längst ausgetreten. Eigenwerbliche Blog-Artikel funktionieren nicht, egal, wie viele davon veröffentlicht werden.

Dieser falschen und veralteten Vorstellung begegnen Content-Spezialisten jedoch häufig in der Realität. So müssen immer noch viel zu viele Mythen und falsche Überzeugungen über die Funktionsweise von Content Marketing aus der Welt geschafft werden.

Checkliste Content Marketing

Andreas Schülke, Head of Content Marketing bei der SEO-/SEA-Agentur Bloofusion Germany, bringt drei davon auf den Punkt:

– „Beim Content Marketing geht es nur um Traffic.“

– „Auf virale Inhalte kommt es an. Nur Shares und Likes zählen.“

– „Ergebnisse von Content Marketing kann man gar nicht messen.“

Traffic ist natürlich ein wichtiger Faktor, allerdings nicht der einzig entscheidende. Ebenso sagt die Viralität eines Inhaltes nichts über dessen tatsächlichen Erfolg im Content Marketing aus. Und selbstverständlich lassen sich Ergebnisse mit Blick auf Kennzahlen und KPI messen.

Gefragt sind aber hochwertige, nützliche Inhalte, die den Usern weiterhelfen und die entsprechend ihren Such- und Konsumgewohnheiten optimiert sind. Und man kann es gar nicht oft genug wiederholen: Die Kundenreise im Netz ist komplex und nur in den wenigsten Fällen geht der Konsument von einem Klick bei Google sofort zum Kauf über.

Viel sinnvoller ist es daher, wenn Unternehmen sich bei ihren Content-Marketing-Bemühungen von Anfang an auf das Erreichen „weicher“ Ziele konzentrieren. Kein Hard Selling also, sondern Awareness, Branding und langfristige Kundenbindung. Werden diese Ziele erreicht, folgen auch die Kauferfolge, da die Konsumenten eine beständige Beziehung zur Marke aufbauen. Das ist wesentlich mehr wert und auch erfolgversprechender, als Content zu veröffentlichen, der nach dem Hauruck-Prinzip verkaufen soll.

Fazit

Beim Content Marketing Schritt zu halten, ist eine anspruchsvolle Angelegenheit für Unternehmen. Es gibt zahlreiche Plattformen und Apps, die Nutzer im Alltag verwenden. Entsprechend kann man schnell den Kopf bei der Beantwortung der Frage verlieren, welche Kanäle mit welchen Inhalten bespielt werden sollen.

Unsere fünf Tipps helfen dabei, eine Struktur und daraus ableitend eine Strategie für Content Marketing zu erarbeiten, um die eigenen Kunden optimal mit frischen und nutzwertigen Inhalten zu versorgen.

Die zentrale Botschaft lautet hierbei: immer am Ball bleiben und einen Grundrespekt vor den hohen Anforderungen einer gelingenden Content-Marketing-Strategie entwickeln. Auf diesem Nährboden der Erkenntnis kann sich ein Verständnis dafür herausbilden, dass Content Marketing Aufwand und genügend Ressourcen benötigt, um zu funktionieren. Dieses Verständnis ist ein erster, wichtiger Schritt in Richtung Zielgruppe.

// Über den Autor

Benjamin BrücknerBenjamin Brückner ist Journalist, Blogger und Gründer der Online-Plattform Freelance Start. Nach mehrjährigen Tätigkeiten in Hörfunk- und Fernsehredaktionen veröffentlichte er zwei Bücher und arbeitet unter anderem als Redakteur und Newsletter-Teamleiter bei Zielbar. Auf seinem eigenen Blog verfasst er regelmäßig Rezensionen, Lesetipps und Analysen zu gesellschaftlichen Themen. Privat interessiert Benjamin sich für Philosophie, Geschichte, Sport, digitale Entwicklungen und natrlich für kreatives Schreiben. Für den OSK-Blog schreibt der 31-Jährige als Gast-Autor über aktuelle Internettrends, die Digitalisierung und die Medienbranche.

//KW 23 – Der Social-Media-Geheimtipp: Pinterest

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wenn man Fans und Nutzer der „Online-Pinnwand“ Pinterest fragt, warum sie denn eher Pins und Sammlungen anschauen als Posts auf Instagram und Facebook, dann wird schnell klar: Pinterest funktioniert einfach anders als andere Social Networks. Das fängt schon bei den Privatsphäre-Einstellungen an: Profil und Pinnwände sind anonym, das heißt, es gibt für die User keinen Druck, etwas posten zu müssen. Der Content steht ganz klar im Vordergrund – in Verbindung mit einer praktischen Suchfunktion, die es erlaubt, mehrere Tags miteinander zu kombinieren. So wird die Seite zur persönlichen Inspiration für die Nutzer – und damit auch ein spannendes Umfeld für Marketer. Wir schauen uns für Sie das Social Discovery Network, das frisch an die Börse gegangen ist, genauer an.

Viel Spaß beim Lesen!

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//Messenger in der PR – wie WhatsApp und Co die Pressearbeit unterstützen

Messenger Pressearbeit

Schnell. Direkt. Persönlich. Die Vorteile von Messenger liegen auf der Hand, weswegen WhatsApp, Telegram und Co auf so gut wie jedem Smartphone zu finden sind. Allein WhatsApp soll in Deutschland knapp 46 Millionen wöchentlich und 42 Millionen täglich aktive Nutzer haben. Logisch also, dass Unternehmen das Potenzial des Kanals für ihre Kommunikation nutzen, darunter etwa Lufthansa, die Telekom oder OTTO.

Neben dem Kundenservice und Produkt-Promotions ist die PR ein Bereich, der über Messenger abgedeckt wird. Presseabteilungen teilen Unternehmensinhalte und informationen mit Journalisten direkt über den jeweiligen Dienst, die Redaktionen können (im besten Fall) direkt Rückfragen stellen. Die Disziplin ist jedoch noch recht jung, weswegen es nur wenig verlässliche Zahlen dazu gibt, welche Methoden und Inhalte am besten funktionieren. Zusätzlich teilen die wenigsten Unternehmen ihre Erfahrungen nach außen.

Um mehr darüber zu lernen, wie Messenger für die PR-Arbeit eingesetzt werden können, haben wir mit Katharina Kremming gesprochen, die bei MessengerPeople (ehemals WhatsBroadcast) für die Bereiche PR und Brand Communication verantwortlich ist. Im Interview erklärt Katharina, wie gute Messenger-PR aussieht, wie man die Erfolge messen kann und welche Fragen Unternehmen sich stellen sollten, bevor sie den Kanal nutzen.

Messenger-Dienste sind interessante Kanäle für Unternehmen, da die Kommunikation nah am Kunden stattfindet. Inwiefern eignen sich Messenger auch für die PR-Arbeit?

Was macht die PR-Arbeit aus? Relations, also Beziehungen. Und was zeichnet eine gute Beziehung aus? Dass sie persönlich, direkt und nah am Menschen ist. Genau diese Faktoren sind das Erfolgsrezept von Messenger-Kommunikation: WhatsApp, Facebook Messenger und Co sind derzeit die meistgenutzten Kommunikationsmittel. Wir chatten täglich mit Freunden, Familie und Kollegen. Den nächsten Schritt in dieser Entwicklung erleben wir gerade: die Übertragung der Interaktion via Messenger in den „Business“-Kontext.

Messenger Pressearbeit

In der Praxis kann ich heute bereits zahlreiche Unternehmen via WhatsApp und Co anschreiben und Fragen stellen: wie es mit meiner Bestellung aussieht, ob meine Zahlung eingegangen ist oder ob ein bestimmtes Produkt auch in meiner Größe vorrätig ist. Aus PR-Sicht bedeutet das, dass ich über Messenger den Kontakt zu meinem Netzwerk von Journalisten und Influencern auf- sowie ausbauen kann, indem ich mit ihnen in Kontakt trete beziehungsweise zur Verfügung stehe.

Inwieweit ist es für Unternehmen sinnvoll, Messenger für PR-Botschaften zu nutzen? Welche Vorteile bringt der Kanal?

Die Zielgruppen von PR möchten auf dem schnellsten Weg Neues erfahren und jederzeit unkompliziert Rückfragen stellen können. Das geht wunderbar über Messenger – und deutlich schneller und direkter als etwa via Telefon oder E-Mail. Jeder von uns hat selbst im Büroalltag mehrfach sein Smartphone in der Hand. Blogger oder Journalisten sind dazu oftmals noch viel unterwegs. Da ist eine WhatsApp-Nachricht in der Bahn oder live von einer Veranstaltung einfach schneller als eine E-Mail oder ein Telefonat.

Welche Anreize müssen Unternehmen schaffen, damit die Nutzer aus der Zielgruppe den Kanal annehmen?

Damit der Kanal von der Zielgruppe angenommen wird, muss man ihn an den richtigen Touch Points platzieren. Also den Service auf jeden Fall beim Presse-Kontakt mit angeben oder sogar ein Pop-up auf der Presse-Website einbauen, das darauf hinweist. Eine weitere Möglichkeit ist ein E-Mail-Newsletter, der über das neue Angebot informiert. Viele Kunden bewerben ihren Messenger-Kanal auch auf PR-Veranstaltungen über Roll-ups oder einem direkten QR-Code zum WhatsApp-Service auf Flyern oder Präsentationen.

Messenger Pressearbeit

Damit die Zielgruppe aber auch bei der Nutzung zufrieden ist, sollte jede Anfrage, die per WhatsApp eingeht, mindestens die gleiche Priorität haben wie eine E-Mail oder ein Anruf – wenn nicht sogar eine höhere. Man erwartet beim Medium Messenger eine schnelle und direkte Antwort, diese sollte dann auch geliefert werden. Und natürlich sollte die Antwort auch im Stil dem Medium entsprechen: das heißt, nach Möglichkeit lange Textwüsten vermeiden. Kurz, prägnant, knackig formuliert.

Bitte nennt ein Unternehmen, das Messenger bereits erfolgreich für die PR einsetzt. Was macht dieses Unternehmen eurer Ansicht nach richtig?

OTTO macht das sehr gut. Die Inhalte, die sie über WhatsApp kommunizieren, sind superspannend und speziell auf den Kanal und die Zielgruppe zugeschnitten. Die PR-Abteilung nutzt besonders den Vorteil der Ausspielung von multimedialen Inhalten – Bild, Video, Audio, Text, Links.

Messenger Pressearbeit

Es gibt eine Vielzahl spannender Use Cases für die PR. Einmal ganz klassisch: Ich als Unternehmen beantworte Fragen via Messenger. Oder ich biete als Unternehmen über Messenger Kontakt zu einer besonderen Person im Unternehmen an, die dort – vielleicht sogar nur dort – Rede und Antwort steht. Es gibt auch die Möglichkeit, Akkreditierungs-Prozesse für PR-Events über Messenger abzubilden. Die PR-Abteilung verschickt die Einladung per E-Mail und verweist auf die Anmeldung über WhatsApp.

Im Messenger fragt ein Chatbot dann die nötigen Informationen automatisiert ab, zum Beispiel den Namen, das Medium, erste Fragen, die der Journalist stellen möchte, etc. Und kurz vor dem Event schickt man den Teilnehmern noch eine Erinnerung für die Veranstaltung. Auch Umfragen lassen sich via Messenger ganz einfach fahren und man erfährt, welche Themen für Journalisten gerade besonders relevant sind oder was sie an der bisherigen Pressearbeit gut oder schlecht finden.

Wie lässt sich der Erfolg der Kommunikation messen?

Ein KPI ist zum Beispiel die Klickrate von weiterführenden Links, die in WhatsApp-Nachrichten vom Unternehmen mitgeschickt werden. Bei Messenger-PR liegen erfolgreiche Klickraten bei ungefähr 30 Prozent (bei E-Mails sind es durchschnittlich 3 Prozent).

Bild: MessengerPeople
Gleichzeitig gilt: Je mehr Anfragen und Interaktion, desto erfolgreicher ist der Kanal. Für die PR bieten Messenger eine wunderbar niedrigschwellige Kontaktmöglichkeit für ihre Zielgruppe. Grundsätzlich ist die Feedback-Kultur auf Messengern viel ausgeprägter. Hier wird aktiv das Gespräch mit dem Gegenüber gesucht. Schließlich werden WhatsApp und Co nicht ohne Grund auch Chat-Apps genannt. Es geht um den Austausch. Hierauf sollte sich eine PR-Abteilung bei der Einführung von Messenger als Kommunikationsmittel einstellen.

Welche Tipps habt ihr für die direkte Kommunikation mit den Nutzern? Auf welche Besonderheiten ist dabei zu achten?

Das Gießkannen-Prinzip funktioniert in vielen Bereichen nicht und trifft häufig nicht die Bedürfnisse der Zielgruppe. Meiner Meinung nach gilt das erst recht für die PR, da jeder Journalist oder Blogger seine individuellen Schwerpunkte, Interessen und Fragen hat. Mit Messenger-Kommunikation lässt sich einfach und direkt ein qualitativer Austausch mit der Zielgruppe initiieren. Relations müssen aber auch über diesen Kanal gepflegt werden. Das heißt, der Kanal muss – wenn eingeführt – im Daily Business integriert sein. Gut gemanagt bekommt man das mit Lösungen wie unserer. In unserer Messenger Communication Platform laufen alle Anfragen zentral rein und können von dort an den richtigen Ansprechpartner weitergeleitet und direkt beantwortet werden.

Welche Fragen sollte sich ein Unternehmen, das Messenger für die PR nutzen möchte, vorab stellen?

1. Ist meine Zielgruppe an Journalisten, Bloggern, Influencern etc. offen für eine Kommunikation über WhatsApp und Co?

2. Eignen sich die Themen unseres Unternehmens für Messenger-Kommunikation? Können die eingehenden Anfragen gut per Messenger beantwortet werden?

Tipp: In der Regel sind selbst erklärungsbedürftige Produkte oder Sachverhalte auch gut über Messenger vermittelbar, man muss die Inhalte nur etwas auf den Kanal zuspitzen.

3. Haben wir im PR-Team die Kapazitäten, über einen weiteren Kanal zu kommunizieren?

4. Und grundsätzlich: Was will ich mit meinem Messenger-Service erreichen? Will ich Awareness für mein Unternehmen generieren, will ich uns als Experten zu einem bestimmten Themenkomplex framen oder einfach „nur“ neue und andere Kontakte als auf den bisherigen Kanälen erreichen?

Kurzum: Ein Messenger-Service sollte immer in die Multichannel-Kommunikationsstrategie eingebunden und begründet sein.

Katharina Kremming, Communications & Event Managerin

Katharina ist stets auf der Suche nach neuen spannenden Kommunikationswegen. Nach fünf Jahren als Beraterin für PR und Krisenkommunikation für bekannte Brands wie KAYAK, Secret Escapes, Lufthansa und HolidayCheck schlägt ihr Herz nun für WhatsApp und Co. Seit Mai 2018 ist sie bei MessengerPeople (ehemals WhatsBroadcast) in München für PR und Brand Communication verantwortlich.

Wie genau Unternehmen den Facebook Messenger einsetzen können, lest ihr hier.

//Aus der Tiefe des Netzraumes: die re:publica 2019

Moby Dick bei der re:publicaDie 13. re:publica, Europas größte Konferenz für digitale Gesellschaft, fand vom 6. bis zum 8. Mai wieder in Berlin statt. Das Motto „tl;dr“ (Internet-Slang für too long; didn’t read) war dabei mit einem Augenzwinkern zu verstehen – schließlich war die Veranstaltung dieses Jahr „der Langform gewidmet, der tief greifenden journalistischen Recherche und den Fußnoten“. Ein überdimensionaler Ausdruck von „Moby Dick“ quer durch das Festivalgelände visualisierte dies eindrucksvoll – Pottwale wurden nach Aussage der Organisatoren aber nicht verletzt.

Lucas Florian, Head of Strategy bei OSK Berlin und seit dem Umzug der #rp zur STATION Berlin Konferenz-Besucher und -Speaker, ist tief in die diesjährigen Themen eingetaucht. Hier fasst er seine Highlights der Digitalkonferenz zusammen.

Jugend, forsch

Klare Forderungen, Einmischung und ein komplettes Fehlen jeglicher „Wird-schon-alles-gut-werden“-Romantik: Die heimlichen Stars der re:publica waren „junge Wilde“ wie die deutsche Fridays-for-Future-Repräsentantin Luisa Neubauer. Beeindruckend war es zu sehen, wie klar und zielgerichtet Organisation und Kommunikation einer jungen, aber schon riesigen Bewegung funktionieren, die komplett selbstverständlich über digitale Netzwerke verbunden ist. Gut dazu passte, dass die Teenager-Konferenz „TINCON“ dieses Jahr erstmalig innerhalb der re:publica stattfand. Mit Bildungsangeboten oder einer „Messe für Berufswelten der Zukunft“ gab es eine Menge Anreize für junge Leute – die mittlerweile zwölfjährige #rp arbeitet aktiv daran, den Altersschnitt niedrig zu halten.

Zocker, erwachsen

Beim hochinteressanten Talk „What’s in a Game?“ ging es um Software Engines aus dem Gaming-Bereich und ihre Bedeutung für Industrie, Film und Cross-Reality-Formate. Die Grafiksoftware hinter Spielen wie „Fortnite“ ist mittlerweile hochperformant und schnell – sie auch in Architektur oder Industriedesign einzusetzen, ist naheliegend. Anwendungsfälle wie zum Beispiel beim „Location Scouting“ im Film sind da überraschender – dass es vor einem aufwendigen und teuren Drehtag für „Game of Thrones“ Sinn macht, erst einmal durch ein virtuelles Abbild der Location Drachen fliegen und Belagerungsgeräte fahren zu lassen, leuchtet nach etwas Überlegung aber auch ein.

Die Gaming-Industrie hat jedenfalls längst die Kinderzimmer verlassen. Besonders deutlich wird das an den fotorealistischen Welten, die die Game Engine mittlerweile in Echtzeit auf VR-Brillen oder Screens zaubern kann. Zweifelsohne haben Technologien viel Zukunftspotenzial, die Zuschauer im Handumdrehen an das andere Ende der Welt, in eine komplett fiktive Fantasielandschaft oder auf einen fremden Planeten reisen zu lassen – nicht zuletzt am Beispiel des schönen Erlebnisses „Field Trip to Mars“ wird das eindrucksvoll deutlich.

Sprache, horcht

Im Truck des Lab1886, den er liebevoll mit den Worten „Wir sind hier in der Nerd Box“ vorstellte, präsentierte Alex Dogariu von Daimler die neuesten Entwicklungen im Bereich Voice UI. Dass bis 2020 mehr als die Hälfte der Suchanfragen durch Sprache ausgelöst werden, hatte sich seit geraumer Zeit herumgesprochen und für mächtig Wirbel im Silicon Valley gesorgt.

Perfekt zur re:publica passte die Anekdote über eine gesellschaftliche Implikation dieser neuen Technologien: Dogariu nannte den skurrilen Fall einer Gerichtsverhandlung in den USA, bei der Alexa einen Mordfall „mitgehört“ hatte und sich Anwälte plötzlich mit den Themen Meinungsäußerung und „First Amendment Rights“ in Bezug auf einen smarten Lautsprecher beschäftigen mussten.

Der Blick „hinter die Kulissen“, also wie Sprach-Technologien entwickelt und durch „Machine Learning“ gefüttert und optimiert werden, war sehr aufschlussreich. Und auch wenn „Conversational User Interfaces“ erst seit geraumer Zeit wirklich in aller Munde sind und die sprechende Maschine schnell an den futuristischen Bordcomputer aus „Raumschiff Enterprise“ erinnert, ist es schön zu sehen, dass dahinter zwar harte Arbeit steckt, aber keine Science-Fiction. Denn die Fragen hinter allem: „Wonach suchen Menschen eigentlich? Und wie kann man sie klug dorthin führen?“ sind seit jeher das Herzstück aller guten digitalen Designprozesse.

Stars und Sterne

Ob Politiker wie Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier oder Umweltministerin Svenja Schulze, re:publica-Urgesteine wie Sascha Lobo oder Markus Beckedahl und der „Stargast“ von den Sternen, Astronaut Alexander Gerst – Prominenz war auch dieses Jahr gut vertreten. Nicht wenige bezeichneten die re:publica dieses Jahr als „Die ‚Berlinale‘ des Internets“ – was sicherlich auch mit leichtem Augenzwinkern verstanden werden darf.

Zukunft, froh

Und manchmal sind es extrem einfache Ideen, die Nachdruck hinterlassen. In „Building Joyful Futures“ stellte Alexis Hope vom MIT Media Lab vor, wie sie und ihr Team Hackathons neu gedacht haben, indem sie den KPI „Freude“ in den Mittelpunkt stellten. Die sehr empathische Rednerin beschrieb Vorbereitung, Durchführung und Nachwirkung des „Make the Breast Pump Not Suck Hackathon“ beim MIT Media Lab. Es war deutlich, wie tief sie sich mit dem Thema und den Beteiligten auseinandergesetzt hatte. Durch ihre persönlichen Eindrücke wie die anfängliche Skepsis, die Herausforderungen und die Schilderungen, was es heißt, die Kultur rund um Innovation zu verändern, konnte der Talk gut das Gefühl vermitteln, was im Kern ihrer ungewöhnlichen Aktion war: Freude.

//Anleitung Pinterest Ads – mit nur 3 Schritten im Trendnetzwerk werben

Pinterest Ads

Während die Nutzung von Pinterest Ads in den USA, Großbritannien und vielen anderen Ländern schon seit längerer Zeit möglich ist, guckten deutsche Marketer in die Röhre. Bis Pinterest die Funktion kürzlich auch hierzulande leise, still und heimlich freischaltete.

Gerade weil von der Plattform selbst wenig Aufhebens darum gemacht wurde, sind Pinterest Ads in Deutschland noch weitgehend unbekannt und daher ein Geheimtipp für alle Unternehmen, Freelancer sowie Solo- und Sidepreneure, die effektives Social-Media-Marketing im B2C-Bereich betreiben möchten. Wir liefern daher ein kurzes How-to, um schnell bei Pinterest Ads einzusteigen.

Für wen eignen sich Pinterest Ads?

Pinterest ist eine Online-Plattform, die den Fokus auf den Endverbraucher legt. Hier werden Rezepte, DIY-Anleitungen, Food-Trend Artikel, Tipps für den Haushalt usw. gepinnt. Aber auch Interessen wie Sport, Persönlichkeitsentwicklungen, Zeitmanagement und Selbstständigkeit werden auf Pinterest immer beliebter.

Marketer, die sich im B2C-Bereich bewegen und eines der genannten Gebiete adressieren, haben die größten Chancen, bei Pinterest ihr Zielpublikum anzusprechen. Für B2B-Marketing ist Pinterest eher ungeeignet, da lohnt sich ein stärkerer Fokus auf die Business-Netzwerke LinkedIn und
Xing.

In drei Schritten zur Pinterest Ad

Pinterest Ads sind Werbeanzeigen im Pinterest-Netzwerk. Wie sich diese schnell und einfach einrichten lassen, verraten wir mit den folgenden drei Schritten. Schon mal ein Tipp vorab: Wer bereits Erfahrungen mit ähnlichen Social-Media-Marketingtools wie dem Facebook Werbeanzeigenmanager hat, dürfte sich schnell zurechtfinden.

Schritt 1: Kampagnenziel festlegen

Damit die Ads ihre treffsichere Wirkung entfalten, können Publisher zwischen vier Kampagnenzielen auswählen: Markenbekanntheit, Videoaufrufe, Traffic oder App Installation. Anschließend lässt sich ein Budget festlegen.

Pinterest Ads
Kampagnenziele lassen sich schnell und einfach definieren. Screenshot: Pinterest

Achtung: Damit Pinterest-Kampagnen auf Basis vom Verhalten der Website-Besucher entworfen werden können, müssen die Webmaster einen Pinterest Conversion Tag auf ihrer Seite implementieren. Aber Vorsicht: Bisher gibt es noch keinen offiziellen Passus, den ihr für eure Datenschutzerklärung verwenden könnt. Auch bei Webseiten von auf Internetrecht spezialisierten Anwälten findet man noch nichts zu diesem Thema. Zwar ist Pinterest wie Facebook auch Teil des Privacy-Shield-Abkommens, nur reicht das allein streng genommen nicht aus, um ein Tracking auf einer Seite zu legitimieren. Wir empfehlen daher Vorsicht und eine rechtliche Beratung im Umgang mit dem Conversion Tag.

Pinterest Ads
Bei dieser Einstellung müssen der Pinterest Basis Tag und der Conversion Tag auf den Zielwebseiten implementiert sein. Screenshot: Pinterest

Schritt 2: Anzeigengruppe festlegen

Im nächsten Schritt wird die Zielgruppe eingegrenzt. Hier spielen Auswahlfaktoren wie Geschlecht, Alter, Standort, Sprache und Gerätenutzung eine wesentliche Rolle.

Pinterest Ads
Die Festlegung von Interessen und Keywords sorgt für ein genaueres Targeting. Je besser Publisher ihre Zielgruppe bereits kennen, desto präziser können sie hier vorgehen. Screenshot: Pinterest

All das lässt sich einstellen, um das Targeting möglichst genau festzuzurren.

Pinterest Ads
Die Detaileinstellungen der Kampagne brauchen die meiste Zeit. Screenshot: Pinterest

Weiterhin können Publisher festlegen, ob die Ad entweder in den Google-Bildersuchergebnissen oder im Start Feed der Nutzer bei Pinterest selbst auftauchen soll. Darüber hinaus lassen sich bis zu 25 Keywords für die zu bewerbenden Pins definieren.

Schritt 3: Pins zur Anzeigengruppe hinzufügen

Im nächsten und letzten Schritt geht es darum, Pins zur zuvor erstellten Kampagne hinzuzufügen, im Übrigen auch fremde Pins. In Ausnahmefällen kann das durchaus sinnvoll sein. Etwa dann, wenn Unternehmen über mehrere Pinterest-Accounts verfügen, die sich in ihrer Reichweite durch Repins gegenseitig pushen.

Die Keyword-Suche erleichtert das Auffinden entsprechender Pins. Es lassen sich beliebig viele Pins hinzufügen.

Pinterest Ads
Für eine Anzeigengruppe lassen sich mehrere Pins auswählen. Über die Keyword-Suche finden Publisher ihre eigenen oder andere zu promotende Pins. Screenshot: Pinterest

Sobald die Pins ausgewählt wurden, ist der letzte Schritt getan und die Kampagne kann mit einem Klick auf „Anzeige überprüfen“ bei Pinterest eingereicht werden. Wichtig ist, vorab noch die Ziel-URL der Pins zu prüfen, auf die Nutzer geführt werden sollen.

Pinterest Ads als Geheimwaffe im Social-Media-Marketing

Lohnt es sich überhaupt, auf Pinterest zu werben? Definitiv. Mit einer durchschnittlichen Verweildauer von 34 Minuten zeigt sich, wie intensiv die Plattform von den monatlich 250 Millionen aktiven Nutzern besucht wird. Spannend dürfte für Publisher, Social Media Manager etc. auch sein, dass 87 Prozent der Pinterest-User Produkte kaufen, die sie bei Pinterest gepinnt haben. Und jeden Tag werden über zwei Millionen Produkt-Pins gepinnt.

Die Plattform ist also bei Weitem noch nicht ausgeschöpft. Im Gegenteil, in Deutschland geht der Trend gerade erst so richtig los. Wer zu denjenigen gehört, die sich schon früh die Pinterest Ads zunutze machen, kann hier gegenüber Wettbewerbern punkten, die dieses Potenzial bis jetzt unterschätzen. Es ist also sinnvoll, so früh wie möglich mit Werbung auf Pinterest durchzustarten.

Wie Pinterest Ads in Deutschland ankommen, dafür gibt es ehrlicherweise noch keine verlässlichen Erhebungen. Butter bei die Fische: Funktionieren Pinterest Ads? Um das für den deutschen Markt einzuschätzen, ist es noch zu früh. Schließlich gibt es die Funktion erst seit Februar 2019. Die viel spannendere Frage lautet: Wann und in welchem Umfang trauen sich Unternehmer, Freelancer etc. hierzulande, dieses vielversprechende, junge Feature in ihrer Kommunikation einzusetzen? Denn die First Mover setzen letztendlich die Erfolgsbeispiele für dieses interessante Werbeformat.

// Über den Autor

Benjamin BrücknerBenjamin Brückner ist Journalist, Blogger und Gründer der Online-Plattform Freelance Start. Nach mehrjährigen Tätigkeiten in Hörfunk- und Fernsehredaktionen veröffentlichte er zwei Bücher und arbeitet unter anderem als Redakteur und Newsletter-Teamleiter bei Zielbar. Auf seinem eigenen Blog verfasst er regelmäßig Rezensionen, Lesetipps und Analysen zu gesellschaftlichen Themen. Privat interessiert Benjamin sich für Philosophie, Geschichte, Sport, digitale Entwicklungen und natrlich für kreatives Schreiben. Für den OSK-Blog schreibt der 31-Jährige als Gast-Autor über aktuelle Internettrends, die Digitalisierung und die Medienbranche.

//Influencer im Studium – warum der PR-Nachwuchs die Branche kennen muss

PRSH - Influencer im Studium

Influencer sind ein relativ junges Phänomen innerhalb der Kommunikationsbranche. Der Bereich professionalisiert sich jedoch zunehmend und etabliert sich als ergänzender Kanal zu klassischen Medien. Während „alte Hasen“ der Kommunikation die Eigenheiten des Influencer-Segments zunächst verinnerlichen mussten, verfolgen Branchen-Einsteiger die Netzstars schon seit ihrer Schulzeit. Studenten haben daher oft ein gutes Gespür für die Szene der Digital Heroes.

Dennoch: Neben dem privaten Kontakt auf Instagram oder YouTube wird es für die Studierenden in der Kommunikation immer wichtiger, auch den professionellen Umgang mit Influencern zu erlernen. Welcher Influencer ist das richtige Gesicht für eine Kampagne und was gehört zu einem guten Briefing? In der Ausbildung von Kommunikationsprofis gilt es dabei mit der Zeit zu gehen.

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