//KW 49 – B2B und Social Media: beste Bedingungen für die gezielte Kundenkommunikation

B2B Social Medi

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

längst nutzen auch B2B-Unternehmen die Chancen und Potenziale von Social Media und sind auf Twitter, LinkedIn und Co aktiv. Die Ziele, Herangehensweisen und Anforderungen an die Kanäle unterscheiden sich jedoch mitunter zum B2C-Bereich. Daher erläutern wir im aktuellen OSK Weekly, wie sich B2B-Firmen im Social Web positionieren und ihre Zielgruppen ansprechen können.

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//KW 43 – Viel hören, viel sehen, viel sagen: Mediennutzung in Deutschland

Mediennutzung Deutschland

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die kürzlich erschienene ARD/ZDF-Onlinestudie gibt Aufschluss über die aktuelle Internetnutzung in Deutschland und enthält einige spannende Ergebnisse. Diese Insights sowie weitere aktuelle Erkenntnisse zur Mediennutzung sowie zu neuen Formaten haben wir für Sie diese Woche zusammengestellt.

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//KW 41 – Instagram entwickelt sich zum Kaufhaus

Instagram-Shopping

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Instagram verstärkt zunehmend die Shopping-Möglichkeiten für seine Nutzer. Die User-Demografie des sozialen Netzwerks ist eine ideale Basis für dieses Vorgehen und für viele Unternehmen äußerst interessant: Ein Großteil der Nutzer ist jünger als 35 Jahre und zahlungskräftig. 60 Prozent der Nutzer entdecken regelmäßig neue Produkte auf der App. Zudem soll es bald eine Erinnerungsfunktion geben, damit man keinen Produkt-Launch mehr verpasst. Welche Neuerungen, Tipps und Trends bei Instagram derzeit spannend sind, haben wir im aktuellen OSK Weekly zusammengefasst.

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//KW 28 – Im Takt der Algorithmen

OSK Weekly KW 28 - Algorithmen

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

hinter den individualisierten Produktempfehlungen beim Online-Shopping, den passenden Liedvorschlägen beim Musik-Streaming oder der punktgenauen Zielführung von Navigationssystemen steckt immer auch ein maßgeschneiderter Algorithmus. Wo greifen Algorithmen in der digitalen Welt, welche Neuigkeiten gibt es und was ist in Zukunft noch zu erwarten? Erste Antworten halten wir heute für Sie im OSK Weekly bereit, dem letzten vor der Sommerpause. Mitte August sind wir wieder zurück.

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//KW 27 – Neues vom Dreigestirn Facebook, Instagram und WhatsApp

OSK Weekly KW 27 - Facebook

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Facebook, Instagram und WhatsApp hatten am Mittwoch mit größeren Störungen zu kämpfen. Für viele ein Grund, sich die Haare zu raufen, für manche sogar in Verzweiflung zu versinken. Dass über einen derartigen Störvorfall so ausführlich berichtet wird, zeigt, welche Bedeutung die Netzwerke inzwischen für unser tägliches Leben haben. Und auch für Unternehmen sind die Plattformen nach wie vor hochinteressant, bieten sie doch zahlreiche Möglichkeiten, um mit der eigenen Zielgruppe schnell und unmittelbar in Kontakt zu treten. Im aktuellen OSK Weekly haben wir daher zusammengefasst, welche Neuigkeiten es bei Facebook, Instagram und WhatsApp gibt.

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//Echte Mamas: Wie Sara Urbainczyk die größte deutschsprachige Facebook-Community für Mütter aufgebaut hat

Echte Mamas

Wie baue ich über Social Media ein Business auf? Wie generiere ich Reichweite? Wie kreiere ich relevante Inhalte für meine Community? Um diese und andere Fragen dreht sich alles in unserer  Artikelreihe #DigitalChampions, die wir in losen Abständen veröffentlichen. Darin kommen Gründer, Macher und Experten aus dem In- und Ausland zu Wort, die uns einen Einblick in ihr Daily Business liefern und zeigen, wie man online zu einer erfolgreichen Marke wird.

Sara Urbainczyk ist Mitgründerin von Echte Mamas, ein digitales Elternmagazin mit der größten Social-Media-Community im deutschsprachigen Raum. Nachdem Urbainczyk selbst Mutter wurde und die Rückkehr in das Arbeitsleben sich extrem schwer gestaltete, gründete sie mit zwei Kolleginnen 2016 die Brand. Die Marke wuchs rasant und ist heute auf Social Media die Anlaufstelle Nummer eins für (werdende) Mütter.

Echte Mamas

Sara, mit zwei Kolleginnen hast du das Online-Magazin Echte Mamas gegründet. Warum habt ihr von Anfang an auf soziale Netzwerke als Distributionsplattform gesetzt – und nicht klassisch auf ein Printmagazin?

Wir wollten von Anfang an dort sein, wo sich unsere Zielgruppe aufhält und wo sie miteinander kommuniziert. Und Mütter sind auf Social-Media-Plattformen sehr aktiv. Wir haben Echte Mamas schnell als große Community gedacht und nicht als klassisches Magazin – egal, ob Online oder Print. Das heißt aber nicht, dass wir nicht auch relevanten Content für die Zielgruppe produzieren. Wir haben mittlerweile auch ein Online-Magazin und wer weiß, vielleicht kommt irgendwann auch eine Printversion auf den Markt.

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Was ist “Echte Mamas”?

Echte Mamas wurde 2016 von Sara Urbainczyk, Marion Scheithauer und Miriam Wildner gegründet. Es ist eine Community von Müttern für Mütter – hier geht es ausschließlich um Themen aus dem Mama-Alltag. Männer haben hier keinen Zutritt. Das Herzstück bildet eine Fanpage mit derzeit über 500.000 Mitgliedern. Von hier aus werden von Redakteuren und ehrenamtlichen Mitgliedern insgesamt 120 weitere thematische Gruppen betrieben. Damit sich die Community auch im Real Life kennenlernen und eine stärkere Bindung zur Marke entstehen kann, veranstaltet Echte Mamas in Städten wie Berlin oder Hamburg auch Meet-ups. Dabei treffen sich die Mitglieder und tauschen sich zu unterschiedlichsten Themen aus, die den Alltag von Eltern betreffen. Neben den sehr populären Facebook-Gruppen betreuen die Gründerinnen auch ein Online-Magazin, einen Newsletter sowie einen Podcast. In einem eigenen Shop gibt es zudem Echte Mamas-Sweatshirts.

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Wie hat sich Echte Mamas seit der Gründung entwickelt?

Aus der Idee am Küchentisch ist etwas Großes gewachsen. Echte Mamas ist heute die größte Social Community für Mütter im deutschsprachigen Raum. Wir sind Marktführer mit unseren Social-Media-Accounts auf Facebook sowie Instagram und organisieren unsere Community in über 120 Facebook-Gruppen. Dazu haben wir ein Online-Magazin und einen erfolgreichen Podcast. Besonders stolz macht uns, dass unser Unternehmen eigenfinanziert ist, wir schnell profitabel waren und heute zehn Mitarbeiter im Herzen von Hamburg für Echte Mamas arbeiten.

Echte Mamas

Wie baut man sich innerhalb kurzer Zeit eine solch große Reichweite auf?

Echte Mamas ist eine glaubwürdige Marke mit relevanten Inhalten. Wir sind so authentisch, weil wir selbst Mütter sind und die Sprache unserer Zielgruppe sprechen. Wir haben eine große Nähe zu unseren Mitgliedern aufgebaut, durch die wir schnell auf ihre Bedürfnisse und Wünsche eingehen können. Social Media lebt von puren Emotionen und die gibt es in unserer Community genug.

Ebenso haben wir uns bei der Gründung unseres Unternehmens sehr auf den Aufbau unserer Social-Media-Accounts konzentriert. Unser Ziel war es von Anfang an, das digitale Zuhause für Mütter zu werden, und dieses Ziel haben wir nicht aus den Augen verloren.

Gibt es eine Art Zauberformel, nach der ihr euren Content herstellt, der online funktioniert?

Unsere Zauberformel ist, dass wir die Ideen für unseren Content aus der Community nehmen. Wir lesen die Beiträge und Kommentare unserer Mitglieder jeden Tag mit und erstellen aus diesem Input Artikel und Social-Media-Posts, die für sie relevant sind. Damit ist eigentlich schon sichergestellt, dass der Content funktioniert.

Wenn es um Social-Media- und Online-Content geht, sprechen viele davon, dass man als Absender auf Augenhöhe mit der Community kommunizieren sollte. Schaut man sich eure Postings an und die vielen Facebook-Gruppen, die ihr habt, fallen einem die hohen Interaktionsraten in Form von Likes und Kommentaren auf. Wie schafft ihr es, eure Community mit den richtigen Themen und der passenden Aufbereitung zu erreichen?

Mütter sind per se schon eine sehr interaktive Zielgruppe, die lange Zeit nicht richtig bedient wurde. Vor allem auf Social-Media-Plattformen gab es nur die typischen Magazin-Accounts, die lediglich Link-Posts veröffentlichen und früher auch noch Clickbaiting betrieben haben. Diese eindimensionale Kommunikation hat aber nichts mit dem eigentlichen Sinn und Zweck von Social Media zu tun. Das Ziel sollte immer der Austausch sein. Und dass man mit seinen Nutzern auf Augenhöhe kommunizieren sollte, hört man zwar überall, ist aber auch wahr. Wir senden nicht nur, sondern hören auch zu und sprechen mit unseren Nutzern.

Echte Mamas

Die Umstellung des Facebook-Algorithmus hat dazu geführt, dass viele Marken an Reichweiten eingebüßt haben und ihre Social-Media-Strategie anpassen mussten. Welche anderen sozialen Netzwerke spielen für euch ebenfalls eine Rolle und wodurch unterscheiden sie sich in ihrer Tonalität?

Offenbar gilt Echte Mamas nicht als klassische Marken-Fanpage, denn für uns hatte der Wechsel im Algorithmus keine oder kaum spürbare Auswirkungen. Daher spielt Facebook neben Instagram für uns nach wie vor eine große Rolle. Spannend finden wir im Moment auch die direkte Messenger-Kommunikation, denn schon heute existieren viele inoffizielle Gruppen von Echte Mamas auf WhatsApp. Das ist sicherlich ein Zukunftsfeld, mit dem wir uns beschäftigen werden.

Aufgrund der speziellen Altersstruktur bedienen wir die Plattformen YouTube, Snapchat oder TikTok nicht. Unsere Zielgruppe, die „Millennial Moms“, die wir immer mit der gleichen Tonalität ansprechen, ist dort nicht präsent.

Werfen wir einen Blick nach vorne: Wie wird sich Social Media in Zukunft entwickeln? Wird es für eine Marke eher schwerer oder leichter, aus der Masse an Content hervorzustechen?

Es ist unglaublich, wie viele Angebote und Social-Media-Accounts es gibt. Neben zahlreichen tollen Accounts gibt es aber auch einige Beispiele, die nicht professionell oder schlichtweg schlecht gemacht sind. Deswegen sehe ich auf jeden Fall noch die Möglichkeit, aus der Masse hervorzustechen.
Das größte Potenzial auf Social-Media-Plattformen sehe ich im Community Building, dieser Bereich wurde bisher oft vernachlässigt. Durch Community Building konnten wir etablierte Player überholen und unser komplettes Geschäftsmodell entwickeln.

//KW 23 – Der Social-Media-Geheimtipp: Pinterest

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wenn man Fans und Nutzer der „Online-Pinnwand“ Pinterest fragt, warum sie denn eher Pins und Sammlungen anschauen als Posts auf Instagram und Facebook, dann wird schnell klar: Pinterest funktioniert einfach anders als andere Social Networks. Das fängt schon bei den Privatsphäre-Einstellungen an: Profil und Pinnwände sind anonym, das heißt, es gibt für die User keinen Druck, etwas posten zu müssen. Der Content steht ganz klar im Vordergrund – in Verbindung mit einer praktischen Suchfunktion, die es erlaubt, mehrere Tags miteinander zu kombinieren. So wird die Seite zur persönlichen Inspiration für die Nutzer – und damit auch ein spannendes Umfeld für Marketer. Wir schauen uns für Sie das Social Discovery Network, das frisch an die Börse gegangen ist, genauer an.

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//Anleitung Pinterest Ads – mit nur 3 Schritten im Trendnetzwerk werben

Pinterest Ads

Während die Nutzung von Pinterest Ads in den USA, Großbritannien und vielen anderen Ländern schon seit längerer Zeit möglich ist, guckten deutsche Marketer in die Röhre. Bis Pinterest die Funktion kürzlich auch hierzulande leise, still und heimlich freischaltete.

Gerade weil von der Plattform selbst wenig Aufhebens darum gemacht wurde, sind Pinterest Ads in Deutschland noch weitgehend unbekannt und daher ein Geheimtipp für alle Unternehmen, Freelancer sowie Solo- und Sidepreneure, die effektives Social-Media-Marketing im B2C-Bereich betreiben möchten. Wir liefern daher ein kurzes How-to, um schnell bei Pinterest Ads einzusteigen.

Für wen eignen sich Pinterest Ads?

Pinterest ist eine Online-Plattform, die den Fokus auf den Endverbraucher legt. Hier werden Rezepte, DIY-Anleitungen, Food-Trend Artikel, Tipps für den Haushalt usw. gepinnt. Aber auch Interessen wie Sport, Persönlichkeitsentwicklungen, Zeitmanagement und Selbstständigkeit werden auf Pinterest immer beliebter.

Marketer, die sich im B2C-Bereich bewegen und eines der genannten Gebiete adressieren, haben die größten Chancen, bei Pinterest ihr Zielpublikum anzusprechen. Für B2B-Marketing ist Pinterest eher ungeeignet, da lohnt sich ein stärkerer Fokus auf die Business-Netzwerke LinkedIn und
Xing.

In drei Schritten zur Pinterest Ad

Pinterest Ads sind Werbeanzeigen im Pinterest-Netzwerk. Wie sich diese schnell und einfach einrichten lassen, verraten wir mit den folgenden drei Schritten. Schon mal ein Tipp vorab: Wer bereits Erfahrungen mit ähnlichen Social-Media-Marketingtools wie dem Facebook Werbeanzeigenmanager hat, dürfte sich schnell zurechtfinden.

Schritt 1: Kampagnenziel festlegen

Damit die Ads ihre treffsichere Wirkung entfalten, können Publisher zwischen vier Kampagnenzielen auswählen: Markenbekanntheit, Videoaufrufe, Traffic oder App Installation. Anschließend lässt sich ein Budget festlegen.

Pinterest Ads
Kampagnenziele lassen sich schnell und einfach definieren. Screenshot: Pinterest

Achtung: Damit Pinterest-Kampagnen auf Basis vom Verhalten der Website-Besucher entworfen werden können, müssen die Webmaster einen Pinterest Conversion Tag auf ihrer Seite implementieren. Aber Vorsicht: Bisher gibt es noch keinen offiziellen Passus, den ihr für eure Datenschutzerklärung verwenden könnt. Auch bei Webseiten von auf Internetrecht spezialisierten Anwälten findet man noch nichts zu diesem Thema. Zwar ist Pinterest wie Facebook auch Teil des Privacy-Shield-Abkommens, nur reicht das allein streng genommen nicht aus, um ein Tracking auf einer Seite zu legitimieren. Wir empfehlen daher Vorsicht und eine rechtliche Beratung im Umgang mit dem Conversion Tag.

Pinterest Ads
Bei dieser Einstellung müssen der Pinterest Basis Tag und der Conversion Tag auf den Zielwebseiten implementiert sein. Screenshot: Pinterest

Schritt 2: Anzeigengruppe festlegen

Im nächsten Schritt wird die Zielgruppe eingegrenzt. Hier spielen Auswahlfaktoren wie Geschlecht, Alter, Standort, Sprache und Gerätenutzung eine wesentliche Rolle.

Pinterest Ads
Die Festlegung von Interessen und Keywords sorgt für ein genaueres Targeting. Je besser Publisher ihre Zielgruppe bereits kennen, desto präziser können sie hier vorgehen. Screenshot: Pinterest

All das lässt sich einstellen, um das Targeting möglichst genau festzuzurren.

Pinterest Ads
Die Detaileinstellungen der Kampagne brauchen die meiste Zeit. Screenshot: Pinterest

Weiterhin können Publisher festlegen, ob die Ad entweder in den Google-Bildersuchergebnissen oder im Start Feed der Nutzer bei Pinterest selbst auftauchen soll. Darüber hinaus lassen sich bis zu 25 Keywords für die zu bewerbenden Pins definieren.

Schritt 3: Pins zur Anzeigengruppe hinzufügen

Im nächsten und letzten Schritt geht es darum, Pins zur zuvor erstellten Kampagne hinzuzufügen, im Übrigen auch fremde Pins. In Ausnahmefällen kann das durchaus sinnvoll sein. Etwa dann, wenn Unternehmen über mehrere Pinterest-Accounts verfügen, die sich in ihrer Reichweite durch Repins gegenseitig pushen.

Die Keyword-Suche erleichtert das Auffinden entsprechender Pins. Es lassen sich beliebig viele Pins hinzufügen.

Pinterest Ads
Für eine Anzeigengruppe lassen sich mehrere Pins auswählen. Über die Keyword-Suche finden Publisher ihre eigenen oder andere zu promotende Pins. Screenshot: Pinterest

Sobald die Pins ausgewählt wurden, ist der letzte Schritt getan und die Kampagne kann mit einem Klick auf „Anzeige überprüfen“ bei Pinterest eingereicht werden. Wichtig ist, vorab noch die Ziel-URL der Pins zu prüfen, auf die Nutzer geführt werden sollen.

Pinterest Ads als Geheimwaffe im Social-Media-Marketing

Lohnt es sich überhaupt, auf Pinterest zu werben? Definitiv. Mit einer durchschnittlichen Verweildauer von 34 Minuten zeigt sich, wie intensiv die Plattform von den monatlich 250 Millionen aktiven Nutzern besucht wird. Spannend dürfte für Publisher, Social Media Manager etc. auch sein, dass 87 Prozent der Pinterest-User Produkte kaufen, die sie bei Pinterest gepinnt haben. Und jeden Tag werden über zwei Millionen Produkt-Pins gepinnt.

Die Plattform ist also bei Weitem noch nicht ausgeschöpft. Im Gegenteil, in Deutschland geht der Trend gerade erst so richtig los. Wer zu denjenigen gehört, die sich schon früh die Pinterest Ads zunutze machen, kann hier gegenüber Wettbewerbern punkten, die dieses Potenzial bis jetzt unterschätzen. Es ist also sinnvoll, so früh wie möglich mit Werbung auf Pinterest durchzustarten.

Wie Pinterest Ads in Deutschland ankommen, dafür gibt es ehrlicherweise noch keine verlässlichen Erhebungen. Butter bei die Fische: Funktionieren Pinterest Ads? Um das für den deutschen Markt einzuschätzen, ist es noch zu früh. Schließlich gibt es die Funktion erst seit Februar 2019. Die viel spannendere Frage lautet: Wann und in welchem Umfang trauen sich Unternehmer, Freelancer etc. hierzulande, dieses vielversprechende, junge Feature in ihrer Kommunikation einzusetzen? Denn die First Mover setzen letztendlich die Erfolgsbeispiele für dieses interessante Werbeformat.

// Über den Autor

Benjamin BrücknerBenjamin Brückner ist Journalist, Blogger und Gründer der Online-Plattform Freelance Start. Nach mehrjährigen Tätigkeiten in Hörfunk- und Fernsehredaktionen veröffentlichte er zwei Bücher und arbeitet unter anderem als Redakteur und Newsletter-Teamleiter bei Zielbar. Auf seinem eigenen Blog verfasst er regelmäßig Rezensionen, Lesetipps und Analysen zu gesellschaftlichen Themen. Privat interessiert Benjamin sich für Philosophie, Geschichte, Sport, digitale Entwicklungen und natrlich für kreatives Schreiben. Für den OSK-Blog schreibt der 31-Jährige als Gast-Autor über aktuelle Internettrends, die Digitalisierung und die Medienbranche.

//GIF-Meister FC Bayern München – Social-Media-Manager Felix Loesner über die digitale Erfolgsstrategie des Vereins

OSK FC Bayern München

 

Der FC Bayern München ist in der Bundesliga eine feste Institution. 28-mal gewann der Rekordmeister die deutsche Meisterschaft, dabei kann er als der mitgliederstärkste Sportverein der Welt auf knapp 300.000 offizielle Mitglieder bauen. Beeindruckende Zahlen, die nur noch von den digitalen Errungenschaften des Klubs übertrumpft werden. Über 80 Millionen Anhänger auf Facebook, Twitter und Instagram und weiteren Kanälen zusammen, der erfolgreichste Markenkanal in Deutschland und der Fußballverein mit den weltweit meisten Views – aktuell rund 700 Millionen GIF-Views auf Giphy, einer bekannten GIF-Datenbank.

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