//Interview mit Céline Flores Willers – “Unser Ziel war, klar zu machen, was mit Remote Tools alles möglich ist”

Während der Corona-Krise ist „Abstand halten“ oberste Devise. Das stellt gerade Event-Organisatoren vor große Herausforderungen. Dass erfolgreiches Umdenken möglich ist, beweist Céline Flores Willers: Für ihr Networking-Event AHEAD hat die LinkedIn-Influencerin und Gründerin mit ihrem Team innerhalb weniger Tage ein virtuelles Alternativkonzept ausgearbeitet. In unserem Interview nennt die 27-Jährige die Besonderheiten von Online-Sessions, argumentiert für mehr digitales Personal Branding und spricht über ihren außergewöhnlichen Karriereweg.

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//Nach der Show ist vor der Show: CES 2021 jetzt planen

CES 2021

4.400 Aussteller, 270.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche, 170.000 Besucher – die Consumer Electronics Show (CES) war auch 2020 das Mekka der Technik-Avantgarde. Doch Marketingprofis wissen: Zum Ausruhen bleibt jetzt keine Zeit. Die CES 2021 (vom 6. bis 9. Januar) wird Las Vegas wieder in ein Gadgetwunderland verwandeln. Und ein Auftritt dort braucht viel Vorlauf. Andre Pöhlker, seit 8 Jahren CEO von OSK New York, der US-Dependance von Oliver Schrott Kommunikation, verrät, was es zu beachten gilt und welche Fristen schon bald ablaufen.

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//Dresden, deine Blogger: humorvoll, zielstrebig und naturnah unterwegs

Blogs aus Dresden

Kaum eine Stadt in Ostdeutschland ist so ambivalent wie Dresden. Einerseits seit Jahrhunderten mit dem anerkennenden Titel Elbflorenz gewürdigt, der Grund dafür liegt in der stattlichen Kunstsammlung Dresdens. Andererseits hatte die Stadt in der Vergangenheit mit Vorurteilen über ostdeutsche Städte zu kämpfen – womit einer der vorgestellten Top-Blogger übrigens recht humorvoll umgeht, aber dazu gleich mehr.

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//CES – eine Kommunikationschance für Unternehmen mit Mut und Vision

CES 2020

Die CES hat zum Jahresauftakt erneut für Furore gesorgt – vor Ort in Las Vegas und in den internationalen Medien. Was in den 60er-Jahren als „Consumer Electronics Show“ mit Radios, Fernsehern und später Computern begann, hat sich zur „Global Stage of Innovation“ gewandelt, so die selbstbewusste Eigenwerbung.

Zu Recht. Im Web, beziehungsweise in den sozialen Medien, ist die CES schon lange ein Renner, mittlerweile steht sie im Fokus jeglicher Art von Medien, ob General oder Special Interest. Oliver Schrott Kommunikation war zum achten Mal in Folge mit Projekten auf der CES vertreten und in diesem Jahr für vier Kunden im Einsatz.

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//Video Marketing 2020: Interaktion, KI und Stille punkten

Ob Influencer Review, Rechtstipps von Anwälten oder Interviews mit Branchengrößen: Seit Jahren stehen Videos im Content Marketing ganz oben auf der Beliebtheitsskala – weit vor White Papers oder Infografiken. Was aber ändert sich im Video Marketing 2020? Wir haben die spannendsten Entwicklungen zusammengetragen.

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//Prävention und Brandbekämpfung: 10 Tipps für die Krisen-PR

Krisen-PR

Jedes Unternehmen möchte positiv wahrgenommen werden – bei den Kunden, in der Presse, in der Branche. Doch von einem Tag auf den anderen kann selbst das positivste Image kippen. Dann nämlich, wenn eine Krise hereinbricht und die PR vor Herausforderungen stellt. Wir geben Tipps, wie Unternehmen Krisen bereits im Vorfeld vermeiden oder Brandbekämpfung betreiben, wenn der Schaden entstanden ist. Ein Leitfaden für die Krisen-PR.

In diesem Kontext beschäftigen wir uns mit den zehn häufigsten Krisenauslösern in der PR. Der PR-Trendmonitor von news aktuell und Faktenkontor hat diese in einer Infografik zusammengefasst. Die Ergebnisse entstanden durch eine Befragung von 510 Fach- und Führungskräften.

Quelle: news aktuell

Wir knüpfen direkt an die Inhalte dieser wertvollen Auflistung an und gehen die Krisenfälle sowie die entsprechenden Lösungsansätze Schritt für Schritt durch.

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//Think big. Think international. Englisch ist für den PR-Nachwuchs nicht mehr genug

Wenn man das „lunch date“ absagen muss, weil der „call“ mit dem „chief executive officer“ um zwei Stunden verschoben wurde, dann geht das schon mal als „faux pas“ durch. Englisch- wie Französischkenntnisse helfen, diesen kuriosen und zugegebenermaßen überspitzten Satz aus dem Arbeitsalltag der Kommunikationsbranche zu verstehen. In der Public-Relations-Branche (auch hier wieder Englisch) geht es beim Thema Fremdsprachen im Beruf jedoch um mehr als die Verwendung von Buzzwords. „Think big. Think international.“ – das ist das Motto.

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//Was zeichnet einen guten PRler aus? Eine Nachwuchs-Analyse

Gute PRler

Hippe Agenturen, in denen stets gut gelaunt geplaudert, telefoniert und Kaffee getrunken wird. Texte, die in der Agentur-Lounge entstehen und während eines Meetings am Kickertisch besprochen werden. Kein Kaffeetrinker? Kein kreativer Schreiberling? Kein guter PRler!

Die Wahrheit? Über die PR-Branche kursieren viele Vorurteile. Jedoch steckt hinter den zwei Buchstaben PR mehr als Meetings am Kickertisch und kreatives Texten. Denn: Public Relations (PR) sind ein vielfältiges Berufsfeld mit abwechslungsreichen Aufgaben. Dementsprechend breit sind auch die Studiengänge auf diesem Gebiet ausgerichtet. So können Studierende unter anderem aus Studiengängen wie Kommunikationsmanagement, Kommunikationswissenschaft, Online-Kommunikation, Unternehmenskommunikation, Journalismus, Medienwissenschaft oder Public Relations wählen.

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//Influencer – die Litfaßsäulen von heute?

Influencer - Litfaßsäule

Influencer sind vor allem junge und schöne Menschen, die von Unternehmen Unsummen geboten bekommen, um gephotoshoppt auf Instagram Werbung für wahlweise Make-up, Handtaschen oder Abnehm-Shakes zu machen. Ich polarisiere mit der Aussage bewusst, keine Frage.

Zwar stolpere ich eher selten über derart überspitzt formulierte Meinungen, jedoch vertreten einige Kritiker der Netz-Stars diese Ansicht. Deshalb möchte ich die Chance nutzen und einmal meine eigene Perspektive zeigen: als Teil einer jungen Zielgruppe und als jemand, der sich mit dem Bereich Influencer Relations auseinandersetzt

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//Echte Mamas: Wie Sara Urbainczyk die größte deutschsprachige Facebook-Community für Mütter aufgebaut hat

Echte Mamas

Wie baue ich über Social Media ein Business auf? Wie generiere ich Reichweite? Wie kreiere ich relevante Inhalte für meine Community? Um diese und andere Fragen dreht sich alles in unserer  Artikelreihe #DigitalChampions, die wir in losen Abständen veröffentlichen. Darin kommen Gründer, Macher und Experten aus dem In- und Ausland zu Wort, die uns einen Einblick in ihr Daily Business liefern und zeigen, wie man online zu einer erfolgreichen Marke wird.

Sara Urbainczyk ist Mitgründerin von Echte Mamas, ein digitales Elternmagazin mit der größten Social-Media-Community im deutschsprachigen Raum. Nachdem Urbainczyk selbst Mutter wurde und die Rückkehr in das Arbeitsleben sich extrem schwer gestaltete, gründete sie mit zwei Kolleginnen 2016 die Brand. Die Marke wuchs rasant und ist heute auf Social Media die Anlaufstelle Nummer eins für (werdende) Mütter.

Echte Mamas

Sara, mit zwei Kolleginnen hast du das Online-Magazin Echte Mamas gegründet. Warum habt ihr von Anfang an auf soziale Netzwerke als Distributionsplattform gesetzt – und nicht klassisch auf ein Printmagazin?

Wir wollten von Anfang an dort sein, wo sich unsere Zielgruppe aufhält und wo sie miteinander kommuniziert. Und Mütter sind auf Social-Media-Plattformen sehr aktiv. Wir haben Echte Mamas schnell als große Community gedacht und nicht als klassisches Magazin – egal, ob Online oder Print. Das heißt aber nicht, dass wir nicht auch relevanten Content für die Zielgruppe produzieren. Wir haben mittlerweile auch ein Online-Magazin und wer weiß, vielleicht kommt irgendwann auch eine Printversion auf den Markt.

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Was ist “Echte Mamas”?

Echte Mamas wurde 2016 von Sara Urbainczyk, Marion Scheithauer und Miriam Wildner gegründet. Es ist eine Community von Müttern für Mütter – hier geht es ausschließlich um Themen aus dem Mama-Alltag. Männer haben hier keinen Zutritt. Das Herzstück bildet eine Fanpage mit derzeit über 500.000 Mitgliedern. Von hier aus werden von Redakteuren und ehrenamtlichen Mitgliedern insgesamt 120 weitere thematische Gruppen betrieben. Damit sich die Community auch im Real Life kennenlernen und eine stärkere Bindung zur Marke entstehen kann, veranstaltet Echte Mamas in Städten wie Berlin oder Hamburg auch Meet-ups. Dabei treffen sich die Mitglieder und tauschen sich zu unterschiedlichsten Themen aus, die den Alltag von Eltern betreffen. Neben den sehr populären Facebook-Gruppen betreuen die Gründerinnen auch ein Online-Magazin, einen Newsletter sowie einen Podcast. In einem eigenen Shop gibt es zudem Echte Mamas-Sweatshirts.

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Wie hat sich Echte Mamas seit der Gründung entwickelt?

Aus der Idee am Küchentisch ist etwas Großes gewachsen. Echte Mamas ist heute die größte Social Community für Mütter im deutschsprachigen Raum. Wir sind Marktführer mit unseren Social-Media-Accounts auf Facebook sowie Instagram und organisieren unsere Community in über 120 Facebook-Gruppen. Dazu haben wir ein Online-Magazin und einen erfolgreichen Podcast. Besonders stolz macht uns, dass unser Unternehmen eigenfinanziert ist, wir schnell profitabel waren und heute zehn Mitarbeiter im Herzen von Hamburg für Echte Mamas arbeiten.

Echte Mamas

Wie baut man sich innerhalb kurzer Zeit eine solch große Reichweite auf?

Echte Mamas ist eine glaubwürdige Marke mit relevanten Inhalten. Wir sind so authentisch, weil wir selbst Mütter sind und die Sprache unserer Zielgruppe sprechen. Wir haben eine große Nähe zu unseren Mitgliedern aufgebaut, durch die wir schnell auf ihre Bedürfnisse und Wünsche eingehen können. Social Media lebt von puren Emotionen und die gibt es in unserer Community genug.

Ebenso haben wir uns bei der Gründung unseres Unternehmens sehr auf den Aufbau unserer Social-Media-Accounts konzentriert. Unser Ziel war es von Anfang an, das digitale Zuhause für Mütter zu werden, und dieses Ziel haben wir nicht aus den Augen verloren.

Gibt es eine Art Zauberformel, nach der ihr euren Content herstellt, der online funktioniert?

Unsere Zauberformel ist, dass wir die Ideen für unseren Content aus der Community nehmen. Wir lesen die Beiträge und Kommentare unserer Mitglieder jeden Tag mit und erstellen aus diesem Input Artikel und Social-Media-Posts, die für sie relevant sind. Damit ist eigentlich schon sichergestellt, dass der Content funktioniert.

Wenn es um Social-Media- und Online-Content geht, sprechen viele davon, dass man als Absender auf Augenhöhe mit der Community kommunizieren sollte. Schaut man sich eure Postings an und die vielen Facebook-Gruppen, die ihr habt, fallen einem die hohen Interaktionsraten in Form von Likes und Kommentaren auf. Wie schafft ihr es, eure Community mit den richtigen Themen und der passenden Aufbereitung zu erreichen?

Mütter sind per se schon eine sehr interaktive Zielgruppe, die lange Zeit nicht richtig bedient wurde. Vor allem auf Social-Media-Plattformen gab es nur die typischen Magazin-Accounts, die lediglich Link-Posts veröffentlichen und früher auch noch Clickbaiting betrieben haben. Diese eindimensionale Kommunikation hat aber nichts mit dem eigentlichen Sinn und Zweck von Social Media zu tun. Das Ziel sollte immer der Austausch sein. Und dass man mit seinen Nutzern auf Augenhöhe kommunizieren sollte, hört man zwar überall, ist aber auch wahr. Wir senden nicht nur, sondern hören auch zu und sprechen mit unseren Nutzern.

Echte Mamas

Die Umstellung des Facebook-Algorithmus hat dazu geführt, dass viele Marken an Reichweiten eingebüßt haben und ihre Social-Media-Strategie anpassen mussten. Welche anderen sozialen Netzwerke spielen für euch ebenfalls eine Rolle und wodurch unterscheiden sie sich in ihrer Tonalität?

Offenbar gilt Echte Mamas nicht als klassische Marken-Fanpage, denn für uns hatte der Wechsel im Algorithmus keine oder kaum spürbare Auswirkungen. Daher spielt Facebook neben Instagram für uns nach wie vor eine große Rolle. Spannend finden wir im Moment auch die direkte Messenger-Kommunikation, denn schon heute existieren viele inoffizielle Gruppen von Echte Mamas auf WhatsApp. Das ist sicherlich ein Zukunftsfeld, mit dem wir uns beschäftigen werden.

Aufgrund der speziellen Altersstruktur bedienen wir die Plattformen YouTube, Snapchat oder TikTok nicht. Unsere Zielgruppe, die „Millennial Moms“, die wir immer mit der gleichen Tonalität ansprechen, ist dort nicht präsent.

Werfen wir einen Blick nach vorne: Wie wird sich Social Media in Zukunft entwickeln? Wird es für eine Marke eher schwerer oder leichter, aus der Masse an Content hervorzustechen?

Es ist unglaublich, wie viele Angebote und Social-Media-Accounts es gibt. Neben zahlreichen tollen Accounts gibt es aber auch einige Beispiele, die nicht professionell oder schlichtweg schlecht gemacht sind. Deswegen sehe ich auf jeden Fall noch die Möglichkeit, aus der Masse hervorzustechen.
Das größte Potenzial auf Social-Media-Plattformen sehe ich im Community Building, dieser Bereich wurde bisher oft vernachlässigt. Durch Community Building konnten wir etablierte Player überholen und unser komplettes Geschäftsmodell entwickeln.