//Influencer – die Litfaßsäulen von heute?

Influencer - Litfaßsäule

Influencer sind vor allem junge und schöne Menschen, die von Unternehmen Unsummen geboten bekommen, um gephotoshoppt auf Instagram Werbung für wahlweise Make-up, Handtaschen oder Abnehm-Shakes zu machen. Ich polarisiere mit der Aussage bewusst, keine Frage.

Zwar stolpere ich eher selten über derart überspitzt formulierte Meinungen, jedoch vertreten einige Kritiker der Netz-Stars diese Ansicht. Deshalb möchte ich die Chance nutzen und einmal meine eigene Perspektive zeigen: als Teil einer jungen Zielgruppe und als jemand, der sich mit dem Bereich Influencer Relations auseinandersetzt

Continue reading

//Echte Mamas: Wie Sara Urbainczyk die größte deutschsprachige Facebook-Community für Mütter aufgebaut hat

Echte Mamas

Wie baue ich über Social Media ein Business auf? Wie generiere ich Reichweite? Wie kreiere ich relevante Inhalte für meine Community? Um diese und andere Fragen dreht sich alles in unserer  Artikelreihe #DigitalChampions, die wir in losen Abständen veröffentlichen. Darin kommen Gründer, Macher und Experten aus dem In- und Ausland zu Wort, die uns einen Einblick in ihr Daily Business liefern und zeigen, wie man online zu einer erfolgreichen Marke wird.

Sara Urbainczyk ist Mitgründerin von Echte Mamas, ein digitales Elternmagazin mit der größten Social-Media-Community im deutschsprachigen Raum. Nachdem Urbainczyk selbst Mutter wurde und die Rückkehr in das Arbeitsleben sich extrem schwer gestaltete, gründete sie mit zwei Kolleginnen 2016 die Brand. Die Marke wuchs rasant und ist heute auf Social Media die Anlaufstelle Nummer eins für (werdende) Mütter.

Echte Mamas

Sara, mit zwei Kolleginnen hast du das Online-Magazin Echte Mamas gegründet. Warum habt ihr von Anfang an auf soziale Netzwerke als Distributionsplattform gesetzt – und nicht klassisch auf ein Printmagazin?

Wir wollten von Anfang an dort sein, wo sich unsere Zielgruppe aufhält und wo sie miteinander kommuniziert. Und Mütter sind auf Social-Media-Plattformen sehr aktiv. Wir haben Echte Mamas schnell als große Community gedacht und nicht als klassisches Magazin – egal, ob Online oder Print. Das heißt aber nicht, dass wir nicht auch relevanten Content für die Zielgruppe produzieren. Wir haben mittlerweile auch ein Online-Magazin und wer weiß, vielleicht kommt irgendwann auch eine Printversion auf den Markt.

______________________________________________________________________________

Was ist “Echte Mamas”?

Echte Mamas wurde 2016 von Sara Urbainczyk, Marion Scheithauer und Miriam Wildner gegründet. Es ist eine Community von Müttern für Mütter – hier geht es ausschließlich um Themen aus dem Mama-Alltag. Männer haben hier keinen Zutritt. Das Herzstück bildet eine Fanpage mit derzeit über 500.000 Mitgliedern. Von hier aus werden von Redakteuren und ehrenamtlichen Mitgliedern insgesamt 120 weitere thematische Gruppen betrieben. Damit sich die Community auch im Real Life kennenlernen und eine stärkere Bindung zur Marke entstehen kann, veranstaltet Echte Mamas in Städten wie Berlin oder Hamburg auch Meet-ups. Dabei treffen sich die Mitglieder und tauschen sich zu unterschiedlichsten Themen aus, die den Alltag von Eltern betreffen. Neben den sehr populären Facebook-Gruppen betreuen die Gründerinnen auch ein Online-Magazin, einen Newsletter sowie einen Podcast. In einem eigenen Shop gibt es zudem Echte Mamas-Sweatshirts.

______________________________________________________________________________

Wie hat sich Echte Mamas seit der Gründung entwickelt?

Aus der Idee am Küchentisch ist etwas Großes gewachsen. Echte Mamas ist heute die größte Social Community für Mütter im deutschsprachigen Raum. Wir sind Marktführer mit unseren Social-Media-Accounts auf Facebook sowie Instagram und organisieren unsere Community in über 120 Facebook-Gruppen. Dazu haben wir ein Online-Magazin und einen erfolgreichen Podcast. Besonders stolz macht uns, dass unser Unternehmen eigenfinanziert ist, wir schnell profitabel waren und heute zehn Mitarbeiter im Herzen von Hamburg für Echte Mamas arbeiten.

Echte Mamas

Wie baut man sich innerhalb kurzer Zeit eine solch große Reichweite auf?

Echte Mamas ist eine glaubwürdige Marke mit relevanten Inhalten. Wir sind so authentisch, weil wir selbst Mütter sind und die Sprache unserer Zielgruppe sprechen. Wir haben eine große Nähe zu unseren Mitgliedern aufgebaut, durch die wir schnell auf ihre Bedürfnisse und Wünsche eingehen können. Social Media lebt von puren Emotionen und die gibt es in unserer Community genug.

Ebenso haben wir uns bei der Gründung unseres Unternehmens sehr auf den Aufbau unserer Social-Media-Accounts konzentriert. Unser Ziel war es von Anfang an, das digitale Zuhause für Mütter zu werden, und dieses Ziel haben wir nicht aus den Augen verloren.

Gibt es eine Art Zauberformel, nach der ihr euren Content herstellt, der online funktioniert?

Unsere Zauberformel ist, dass wir die Ideen für unseren Content aus der Community nehmen. Wir lesen die Beiträge und Kommentare unserer Mitglieder jeden Tag mit und erstellen aus diesem Input Artikel und Social-Media-Posts, die für sie relevant sind. Damit ist eigentlich schon sichergestellt, dass der Content funktioniert.

Wenn es um Social-Media- und Online-Content geht, sprechen viele davon, dass man als Absender auf Augenhöhe mit der Community kommunizieren sollte. Schaut man sich eure Postings an und die vielen Facebook-Gruppen, die ihr habt, fallen einem die hohen Interaktionsraten in Form von Likes und Kommentaren auf. Wie schafft ihr es, eure Community mit den richtigen Themen und der passenden Aufbereitung zu erreichen?

Mütter sind per se schon eine sehr interaktive Zielgruppe, die lange Zeit nicht richtig bedient wurde. Vor allem auf Social-Media-Plattformen gab es nur die typischen Magazin-Accounts, die lediglich Link-Posts veröffentlichen und früher auch noch Clickbaiting betrieben haben. Diese eindimensionale Kommunikation hat aber nichts mit dem eigentlichen Sinn und Zweck von Social Media zu tun. Das Ziel sollte immer der Austausch sein. Und dass man mit seinen Nutzern auf Augenhöhe kommunizieren sollte, hört man zwar überall, ist aber auch wahr. Wir senden nicht nur, sondern hören auch zu und sprechen mit unseren Nutzern.

Echte Mamas

Die Umstellung des Facebook-Algorithmus hat dazu geführt, dass viele Marken an Reichweiten eingebüßt haben und ihre Social-Media-Strategie anpassen mussten. Welche anderen sozialen Netzwerke spielen für euch ebenfalls eine Rolle und wodurch unterscheiden sie sich in ihrer Tonalität?

Offenbar gilt Echte Mamas nicht als klassische Marken-Fanpage, denn für uns hatte der Wechsel im Algorithmus keine oder kaum spürbare Auswirkungen. Daher spielt Facebook neben Instagram für uns nach wie vor eine große Rolle. Spannend finden wir im Moment auch die direkte Messenger-Kommunikation, denn schon heute existieren viele inoffizielle Gruppen von Echte Mamas auf WhatsApp. Das ist sicherlich ein Zukunftsfeld, mit dem wir uns beschäftigen werden.

Aufgrund der speziellen Altersstruktur bedienen wir die Plattformen YouTube, Snapchat oder TikTok nicht. Unsere Zielgruppe, die „Millennial Moms“, die wir immer mit der gleichen Tonalität ansprechen, ist dort nicht präsent.

Werfen wir einen Blick nach vorne: Wie wird sich Social Media in Zukunft entwickeln? Wird es für eine Marke eher schwerer oder leichter, aus der Masse an Content hervorzustechen?

Es ist unglaublich, wie viele Angebote und Social-Media-Accounts es gibt. Neben zahlreichen tollen Accounts gibt es aber auch einige Beispiele, die nicht professionell oder schlichtweg schlecht gemacht sind. Deswegen sehe ich auf jeden Fall noch die Möglichkeit, aus der Masse hervorzustechen.
Das größte Potenzial auf Social-Media-Plattformen sehe ich im Community Building, dieser Bereich wurde bisher oft vernachlässigt. Durch Community Building konnten wir etablierte Player überholen und unser komplettes Geschäftsmodell entwickeln.

//Checkliste Content Marketing – wie Unternehmen Schritt halten

Checkliste Content Marketing

Die Entwicklungen im Content Marketing verlaufen rasend schnell: War Snapchat bei den Teenies vor ein paar Jahren noch das Ding, legen Unternehmen nun verstärkt den Fokus auf Instagram. Zum Jahresanfang hat sich Snap zwar wieder aufgerappelt, nachdem Millionen Nutzer zu Instagram abgewandert waren.

Das ist aber nur ein Beispiel, das veranschaulichen soll, wie schnelllebig Content-Marketing-Trends umschlagen können. Das betrifft nicht nur Social Media, sondern auch Medienformate: Viele Jahre wurden Blogs bejubelt, dann der Podcast, nun ist es Video. Virtual und Augmented Reality kommen auch noch hinzu, allerdings blieb der erwartete Hype bei diesen Technologien bisher aus.

Checkliste Content Marketing

Für Unternehmen ist es dementsprechend herausfordernd, mit dieser Entwicklung Schritt zu halten. Wir beschreiben. mit fünf einfach umsetzbaren Tipps, wie sowohl kleine als auch große Firmen in puncto Content Marketing immer am Puls der Zeit bleiben.

1. Mindestens einen Mitarbeiter auf Content Marketing ansetzen

Zu wenige dafür verantwortliche oder nicht ausreichend qualifizierte Mitarbeiter sind ein typischer Grund dafür, weshalb es Unternehmen schwerfällt, im Content Marketing Schritt zu halten. Viele Geschäftsführer und Projektleiter unterschätzen die Ansprüche und den Aufwand, der rund um Content Marketing entsteht.

Entsprechend haben Mitarbeiter – wenn sie denn überhaupt für diesen Bereich Verantwortlichkeit bekommen – kaum Ressourcen zur Verfügung, um Content Marketing ergebnisorientiert, zeitgemäß und den Zielgruppenerwartungen entsprechend umzusetzen.

Die Lösung hierfür lautet: einen Verantwortlichen für den Bereich Content Marketing aufbauen. Dieser sollte ausreichend Zeit zur Verfügung gestellt bekommen, um sich über einschlägige Blogs, Magazine etc. weiterzubilden. Diese beständige Lernbereitschaft ist notwendig, da Content Marketing ein komplexer und vielschichtiger Prozess ist, der sich ständig wandelt: Nutzer besuchen Google, Facebook, Twitter, Amazon und eine Vielzahl weiterer Plattformen, und immer wieder kommen neue Kanäle, Medienformen etc. hinzu.

Checkliste Content Marketing

Ohne eine ausgeklügelte Strategie ist es nahezu unmöglich, diese Kundenreise durch das Internet korrekt zu erfassen und an den passenden Kontaktpunkten die richtigen Inhalte auszuspielen. Das zeigt auch eine Studie zum Kaufverhalten der Europäer im Web: Kaufentscheidungen können – je nach Produktwert – innerhalb weniger Minuten oder erst nach Tagen getroffen werden.

Eine umfassende Content-Marketing-Strategie berücksichtigt diese Tatsache. Für die Planung und Umsetzung einer solchen Strategie ist das entsprechende Know-how – gewonnen durch regelmäßige Weiterbildung – eine wichtige Voraussetzung.

2. Workshops durchführen (lassen)

Workshops sind eine hervorragende Möglichkeit, um in Sachen Content Marketing schnell und effizient auf den neuesten Stand gebracht zu werden. In diesem Kontext sollte das Unternehmen unbedingt darauf achten, tatsächlich Profis mit einem solchen Workshop zu betrauen.

Zwischen-Tipp: Nicht jeder, der sich Content-Marketing-Experte nennt, ist auch einer. Auch hier gilt also wieder: Zeit für die Recherche nehmen und folgende Fragen beantworten:

– Über welche nachweislichen Referenzen verfügt der Experte?

– An welchen Problempunkten kann uns derjenige konkret weiterhelfen?

– Passt der Aufbau des Workshops zur eigenen Teamgröße und den Arbeitsmethoden innerhalb des Unternehmens?

Workshops kosten Zeit und Geld – beides nicht zu knapp. Allerdings lohnt sich die Investition, wenn die eigenen Mitarbeiter begleitend zur autarken Weiterbildung auf diese Weise lernen und anwenden.

3. Eine Checkliste ausarbeiten

Im Netz geraten wir immerfort in Versuchung: Ständig gibt es einen neuen Kommunikationshype, alle reden nur noch über die neue App, die jeder Unternehmer unbedingt ausprobieren muss.

Doch nicht jede Plattform und nicht jede App eignet sich auch für die eigene Firma. Ein gutes Beispiel hierfür ist Facebook: Was dort im B2C-Sektor gut funktioniert, muss auf B2B-Ebene noch lange nicht klappen.

Vor diesen Versuchungen durch Hypes oder fragwürdige Marketing- beziehungsweise PR-Versprechen schützen Unternehmen sich durch die Ausarbeitung einer Checkliste. Darauf sind Fragen notiert wie:

– Passt dieses Format/diese App/dieser Ansatz zu unserer Zielgruppe?

– Welche Ressourcen werden hierfür benötigt und müssen wir diese woanders entsprechend abziehen (zum Beispiel Zeit der Mitarbeiter, Überstunden usw.)?

– Was ist der Sinn und Zweck der jeweiligen Content-Marketing-Maßnahme?

– Passt das Vorhaben in das Gesamtbild der eigenen Unternehmenskommunikation?

Eine solche Checkliste hilft dabei, sich selbst und dem eigenen Unternehmenskurs treu zu sein.

4. Flexibel bleiben

Content Marketing ist dynamisch. Das ergibt sich aus den Grundprinzipien des Internets: Tag und Nacht arbeiten Spezialisten an Weiterentwicklungen und Optimierungen, die sich in kürzester Zeit auf die Nutzungsgewohnheiten der User auswirken können.

Auch hierfür steht Snapchat exemplarisch: Mit dem Austausch von Videoschnipseln – den Snaps – hat die App unsere Art und Weise der Online-Kommunikation massiv verändert.

Um bei Entwicklungen wie diesen als Unternehmen nicht unterzugehen, ist es erforderlich, dass die Verantwortlichen nicht zu bequem werden. Workflows sollten daher ständig geprüft werden, damit sich erst gar nicht der „So haben wir das schon immer gemacht“-Gewohnheitsteufel einschleicht.

Starrsinn führt in der Unternehmenskultur nirgendwohin, auch und erst recht nicht im Content Marketing. Wer dagegen flexibel bleibt und Neugier zeigt, der entdeckt nicht nur frühzeitig Trends, sondern feilt beständig an einer langfristig wirksamen Content-Marketing-Strategie.

5. Auf „weiche“ Ziele fokussieren

Ob Kleinunternehmen oder Großkonzern: Zu häufig werden Blogs und Social-Profile als reine Verkaufskanäle genutzt. Natürlich wollen alle Unternehmer durch Content Marketing Kunden an Land ziehen und mehr Umsatz machen.

Doch genau da liegt der Hase im Pfeffer: Weil alle das wollen, sind die bekannten Pfade längst ausgetreten. Eigenwerbliche Blog-Artikel funktionieren nicht, egal, wie viele davon veröffentlicht werden.

Dieser falschen und veralteten Vorstellung begegnen Content-Spezialisten jedoch häufig in der Realität. So müssen immer noch viel zu viele Mythen und falsche Überzeugungen über die Funktionsweise von Content Marketing aus der Welt geschafft werden.

Checkliste Content Marketing

Andreas Schülke, Head of Content Marketing bei der SEO-/SEA-Agentur Bloofusion Germany, bringt drei davon auf den Punkt:

– „Beim Content Marketing geht es nur um Traffic.“

– „Auf virale Inhalte kommt es an. Nur Shares und Likes zählen.“

– „Ergebnisse von Content Marketing kann man gar nicht messen.“

Traffic ist natürlich ein wichtiger Faktor, allerdings nicht der einzig entscheidende. Ebenso sagt die Viralität eines Inhaltes nichts über dessen tatsächlichen Erfolg im Content Marketing aus. Und selbstverständlich lassen sich Ergebnisse mit Blick auf Kennzahlen und KPI messen.

Gefragt sind aber hochwertige, nützliche Inhalte, die den Usern weiterhelfen und die entsprechend ihren Such- und Konsumgewohnheiten optimiert sind. Und man kann es gar nicht oft genug wiederholen: Die Kundenreise im Netz ist komplex und nur in den wenigsten Fällen geht der Konsument von einem Klick bei Google sofort zum Kauf über.

Viel sinnvoller ist es daher, wenn Unternehmen sich bei ihren Content-Marketing-Bemühungen von Anfang an auf das Erreichen „weicher“ Ziele konzentrieren. Kein Hard Selling also, sondern Awareness, Branding und langfristige Kundenbindung. Werden diese Ziele erreicht, folgen auch die Kauferfolge, da die Konsumenten eine beständige Beziehung zur Marke aufbauen. Das ist wesentlich mehr wert und auch erfolgversprechender, als Content zu veröffentlichen, der nach dem Hauruck-Prinzip verkaufen soll.

Fazit

Beim Content Marketing Schritt zu halten, ist eine anspruchsvolle Angelegenheit für Unternehmen. Es gibt zahlreiche Plattformen und Apps, die Nutzer im Alltag verwenden. Entsprechend kann man schnell den Kopf bei der Beantwortung der Frage verlieren, welche Kanäle mit welchen Inhalten bespielt werden sollen.

Unsere fünf Tipps helfen dabei, eine Struktur und daraus ableitend eine Strategie für Content Marketing zu erarbeiten, um die eigenen Kunden optimal mit frischen und nutzwertigen Inhalten zu versorgen.

Die zentrale Botschaft lautet hierbei: immer am Ball bleiben und einen Grundrespekt vor den hohen Anforderungen einer gelingenden Content-Marketing-Strategie entwickeln. Auf diesem Nährboden der Erkenntnis kann sich ein Verständnis dafür herausbilden, dass Content Marketing Aufwand und genügend Ressourcen benötigt, um zu funktionieren. Dieses Verständnis ist ein erster, wichtiger Schritt in Richtung Zielgruppe.

// Über den Autor

Benjamin BrücknerBenjamin Brückner ist Journalist, Blogger und Gründer der Online-Plattform Freelance Start. Nach mehrjährigen Tätigkeiten in Hörfunk- und Fernsehredaktionen veröffentlichte er zwei Bücher und arbeitet unter anderem als Redakteur und Newsletter-Teamleiter bei Zielbar. Auf seinem eigenen Blog verfasst er regelmäßig Rezensionen, Lesetipps und Analysen zu gesellschaftlichen Themen. Privat interessiert Benjamin sich für Philosophie, Geschichte, Sport, digitale Entwicklungen und natrlich für kreatives Schreiben. Für den OSK-Blog schreibt der 31-Jährige als Gast-Autor über aktuelle Internettrends, die Digitalisierung und die Medienbranche.

//Aus der Tiefe des Netzraumes: die re:publica 2019

Moby Dick bei der re:publicaDie 13. re:publica, Europas größte Konferenz für digitale Gesellschaft, fand vom 6. bis zum 8. Mai wieder in Berlin statt. Das Motto „tl;dr“ (Internet-Slang für too long; didn’t read) war dabei mit einem Augenzwinkern zu verstehen – schließlich war die Veranstaltung dieses Jahr „der Langform gewidmet, der tief greifenden journalistischen Recherche und den Fußnoten“. Ein überdimensionaler Ausdruck von „Moby Dick“ quer durch das Festivalgelände visualisierte dies eindrucksvoll – Pottwale wurden nach Aussage der Organisatoren aber nicht verletzt.

Lucas Florian, Head of Strategy bei OSK Berlin und seit dem Umzug der #rp zur STATION Berlin Konferenz-Besucher und -Speaker, ist tief in die diesjährigen Themen eingetaucht. Hier fasst er seine Highlights der Digitalkonferenz zusammen.

Jugend, forsch

Klare Forderungen, Einmischung und ein komplettes Fehlen jeglicher „Wird-schon-alles-gut-werden“-Romantik: Die heimlichen Stars der re:publica waren „junge Wilde“ wie die deutsche Fridays-for-Future-Repräsentantin Luisa Neubauer. Beeindruckend war es zu sehen, wie klar und zielgerichtet Organisation und Kommunikation einer jungen, aber schon riesigen Bewegung funktionieren, die komplett selbstverständlich über digitale Netzwerke verbunden ist. Gut dazu passte, dass die Teenager-Konferenz „TINCON“ dieses Jahr erstmalig innerhalb der re:publica stattfand. Mit Bildungsangeboten oder einer „Messe für Berufswelten der Zukunft“ gab es eine Menge Anreize für junge Leute – die mittlerweile zwölfjährige #rp arbeitet aktiv daran, den Altersschnitt niedrig zu halten.

Zocker, erwachsen

Beim hochinteressanten Talk „What’s in a Game?“ ging es um Software Engines aus dem Gaming-Bereich und ihre Bedeutung für Industrie, Film und Cross-Reality-Formate. Die Grafiksoftware hinter Spielen wie „Fortnite“ ist mittlerweile hochperformant und schnell – sie auch in Architektur oder Industriedesign einzusetzen, ist naheliegend. Anwendungsfälle wie zum Beispiel beim „Location Scouting“ im Film sind da überraschender – dass es vor einem aufwendigen und teuren Drehtag für „Game of Thrones“ Sinn macht, erst einmal durch ein virtuelles Abbild der Location Drachen fliegen und Belagerungsgeräte fahren zu lassen, leuchtet nach etwas Überlegung aber auch ein.

Die Gaming-Industrie hat jedenfalls längst die Kinderzimmer verlassen. Besonders deutlich wird das an den fotorealistischen Welten, die die Game Engine mittlerweile in Echtzeit auf VR-Brillen oder Screens zaubern kann. Zweifelsohne haben Technologien viel Zukunftspotenzial, die Zuschauer im Handumdrehen an das andere Ende der Welt, in eine komplett fiktive Fantasielandschaft oder auf einen fremden Planeten reisen zu lassen – nicht zuletzt am Beispiel des schönen Erlebnisses „Field Trip to Mars“ wird das eindrucksvoll deutlich.

Sprache, horcht

Im Truck des Lab1886, den er liebevoll mit den Worten „Wir sind hier in der Nerd Box“ vorstellte, präsentierte Alex Dogariu von Daimler die neuesten Entwicklungen im Bereich Voice UI. Dass bis 2020 mehr als die Hälfte der Suchanfragen durch Sprache ausgelöst werden, hatte sich seit geraumer Zeit herumgesprochen und für mächtig Wirbel im Silicon Valley gesorgt.

Perfekt zur re:publica passte die Anekdote über eine gesellschaftliche Implikation dieser neuen Technologien: Dogariu nannte den skurrilen Fall einer Gerichtsverhandlung in den USA, bei der Alexa einen Mordfall „mitgehört“ hatte und sich Anwälte plötzlich mit den Themen Meinungsäußerung und „First Amendment Rights“ in Bezug auf einen smarten Lautsprecher beschäftigen mussten.

Der Blick „hinter die Kulissen“, also wie Sprach-Technologien entwickelt und durch „Machine Learning“ gefüttert und optimiert werden, war sehr aufschlussreich. Und auch wenn „Conversational User Interfaces“ erst seit geraumer Zeit wirklich in aller Munde sind und die sprechende Maschine schnell an den futuristischen Bordcomputer aus „Raumschiff Enterprise“ erinnert, ist es schön zu sehen, dass dahinter zwar harte Arbeit steckt, aber keine Science-Fiction. Denn die Fragen hinter allem: „Wonach suchen Menschen eigentlich? Und wie kann man sie klug dorthin führen?“ sind seit jeher das Herzstück aller guten digitalen Designprozesse.

Stars und Sterne

Ob Politiker wie Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier oder Umweltministerin Svenja Schulze, re:publica-Urgesteine wie Sascha Lobo oder Markus Beckedahl und der „Stargast“ von den Sternen, Astronaut Alexander Gerst – Prominenz war auch dieses Jahr gut vertreten. Nicht wenige bezeichneten die re:publica dieses Jahr als „Die ‚Berlinale‘ des Internets“ – was sicherlich auch mit leichtem Augenzwinkern verstanden werden darf.

Zukunft, froh

Und manchmal sind es extrem einfache Ideen, die Nachdruck hinterlassen. In „Building Joyful Futures“ stellte Alexis Hope vom MIT Media Lab vor, wie sie und ihr Team Hackathons neu gedacht haben, indem sie den KPI „Freude“ in den Mittelpunkt stellten. Die sehr empathische Rednerin beschrieb Vorbereitung, Durchführung und Nachwirkung des „Make the Breast Pump Not Suck Hackathon“ beim MIT Media Lab. Es war deutlich, wie tief sie sich mit dem Thema und den Beteiligten auseinandergesetzt hatte. Durch ihre persönlichen Eindrücke wie die anfängliche Skepsis, die Herausforderungen und die Schilderungen, was es heißt, die Kultur rund um Innovation zu verändern, konnte der Talk gut das Gefühl vermitteln, was im Kern ihrer ungewöhnlichen Aktion war: Freude.

//Bildgrößen Social Media 2019 – die wichtigsten Infos in einer Grafik

Bildgrößen Social Media 2019

Wie groß muss ein Bild sein, um im Instagram-Feed perfekt angezeigt zu werden? Keine Ahnung? Verständlich! Bei der Vielzahl der Netzwerke sowie den häufigen Updates und Anpassungen ist es schwer, den Überblick zu behalten. Daher haben wir zur Hilfe die Infografik “Bildgrößen Social Media 2019” erstellt.

Desktop und Mobile

Unsere Infografik zu den Bildgrößen der wichtigsten sozialen Netzwerke hilft, die richtigen Abmessungen zu wählen, und konzentriert sich dabei auf die am häufigsten genutzten Formate nativer Posts. Dabei geben wir nicht nur einen Überblick zu den Bildabmessungen für den Desktop, sondern zeigen auch die Skalierungen für Mobile.

Bildgrößen Social Media 2019

Für Feedback sind wir natürlich generell dankbar. Welche Angaben wären noch sinnvoll? Gibt es weitere Details, die wir integrieren sollen? Für Anregungen an blog@osk.de sind wir dankbar. Übrigens: Die Grafik darf gerne geteilt werden, wobei wir uns über eine Erwähnung freuen.

Weitere Social-Media-News gibt’s hier.

//Little Red Book – Expertin Lauren Hallanan über die Potenziale der chinesischen Plattform

Little Red Book

Little Red Book„Xiaohongshu“, auch bekannt als „Little Red Book“ oder „RED“, ist eine stark wachsende chinesische Plattform, die 2013 als Website gegründet wurde und auf der anfangs vor allem Beauty-Produkte vorgestellt wurden. Schnell entwickelte sich daraus eine Social-Media- und E-Commerce-Community mit Produktbewertungen und Tutorials. Wir haben „Litte Red Book“ aus China unter die Lupe genommen und Lauren Hallanan ausgefragt, Social-Media-Expertin für China.

Lauren kennt sich bestens aus mit chinesischem Influencer Marketing und hat als Co-Autorin des Buches „Digital China: Working with Bloggers, Influencers, and KOLs“ bereits einen Amazon-Bestseller veröffentlicht. Sie lebte acht Jahre in China, wo sie als Livestreamerin – eins der erfolgreichsten Video-Formate Chinas – rund 400.000 Fans sammelte. 2017 zog sie zurück nach Amerika, dort ist sie aktuell Vice President für das Thema „Livestreaming“ beim Social Entertainment Service „The Meet Group“ und Macherin des China Influencer Marketing Podcasts. Uns hat Lauren erklärt, für welche Unternehmen die Community interessant ist, wie man die Plattformen erfolgreich nutzt und ob RED auch für Brands ohne Sitz in China Sinn macht.

Lauren, in den USA und Europa ist „Xiaohongshu“, auch „Litte Red Book“ oder kurz „RED“ genannt, bisher eher unbekannt. Was kann die chinesische App?

Xiaohongshu (小红书) ist in China gerade eine der am schnellsten wachsenden Social-E-Commerce-Plattformen. Auf RED können Nutzer Produkte entdecken, sich über diese austauschen und sie auch kaufen. Viele User besuchen RED ganz bewusst, um nach Bewertungen und Tutorials zu suchen, die von anderen Benutzern erstellt wurden. Die Plattform ist also eine Mischung aus Social Media und E-Commerce – ein bisschen wie eine Kombination aus Instagram und Pinterest. Nutzer können Beiträge speichern und mit anderen Usern interagieren, eigene Inhalte erstellen, Kontakt zu Unternehmen aufnehmen und In-App-Käufe tätigen.

Little Red Book
Quelle: Double V. Consulting

Wie viele aktive Benutzer hat RED aktuell?

Ich glaube, in den zuletzt veröffentlichten Statistiken war von 150 Millionen registrierten und 50 Millionen monatlich aktiven Nutzern die Rede. Die Plattform erregt gerade aber so viel Aufmerksamkeit, dass die Nutzerzahlen ständig steigen. Bisher sind vorwiegend junge Frauen auf RED –85 Prozent der Nutzer sind weiblich und 84 Prozent aller User unter 30 Jahre alt. Die Nutzer kamen bisher vor allem aus den Großstädten des chinesischen Festlands, aber auch aus dem Ausland. Doch auch hier muss man sagen: Die App wächst so rasant, dass sich die demografischen Daten sicher schnell ändern.

Little Red Book

Gibt es eine offizielle Nummer, wie viele Unternehmen RED bisher nutzen?

Xiaohongshu hat bisher nicht mitgeteilt, wie viele Unternehmenskonten es gibt. Vor einigen Wochen startete RED jedoch eine neue Influencer Marketing-Plattform. Diese müssen Marken nutzen, wenn sie mit Influencern auf Xiaohongshu zusammenarbeiten wollen. Eine der Voraussetzungen für eine Influencer-Kampagne ist die Einrichtung eines verifizierten Accounts. Jetzt, da diese Richtlinie in Kraft ist, werden wir sicher sehen, dass die Anzahl der Business Accounts dramatisch ansteigt.

Wie sollten Unternehmen die Plattform bespielen? Welche Art von Content funktioniert am besten?

Marken müssen verstehen, wie Verbraucher die Plattform nutzen. Es gibt Benutzer, die nach einem bestimmten Produkt suchen, aber auch solche, die eher beiläufig etwas Neues entdecken möchten. Unternehmen sollten auf eine Mischung aus eigenem, also Brand Content, Influencer-Kampagnen und User Generated Content setzen, das sorgt für Glaubwürdigkeit. Der Leser will einen Mehrwert. Das geht zum Beispiel mit Tutorials, Produktvergleichen, Shopping Guides und ehrlichen Geschichten darüber, wie ein Produkt sich auf seinen Nutzer ausgewirkt hat. Wenn ein Verbraucher auf Xiaohongshu geht, um nach einem Produkt zu suchen, aber kaum von Nutzern oder Influencern generierten Content dazu findet, werden die Konsumenten sich Sorgen machen, dass es sich nicht um ein gutes Produkt handelt. Xiaohongshu ist also wirklich content-driven. Inhalte, die nach Werbung klingen, funktionieren fast nie.

Little Red Book

Für welche Art von Unternehmen ist RED denn aktuell überhaupt
interessant?

Die beliebtesten Themen sind aktuell Beauty und Damenmode. Zu den wachsenden Kategorien gehören Themen wie Reise, Essen, Fitness, Männermode und Grooming sowie Inhalte, die Mütter ansprechen. Prinzipiell ist RED also wirklich für eine Vielzahl von Marken nützlich.

Wie könnten Unternehmen außerhalb von China den Kanal für ihre Ziele
nutzen?

Xiaohongshu ist definitiv auch für außerchinesische Unternehmen eine sinnvolle Plattform. Selbst wenn das Unternehmen noch gar keine E-Commerce-Präsenz in China hat, kann man RED dafür nutzen, den Ruf der Marke zu etablieren – sollte dann einmal ein eigener Online-Shop in China eröffnet werden, hat man bereits einen Kundenstamm. Das gilt natürlich auch für die Tourismusbranche oder den stationären Einzelhandel im Ausland – auch diese Unternehmen können RED nutzen, um die Markenbekanntheit in China auszubauen.

Little Red Book

Welche Tipps hast du für Unternehmen, die einen RED-Account eröffnen
wollen?

Versetze dich in die Lage der User. Das wird dir wirklich dabei helfen, die richtigen Inhalte für die Plattform zu erstellen. Stelle sicher, dass deine Inhalte immer einen Mehrwert bieten. Denke die Plattform außerdem wie eine Suchmaschine, wenn du Beiträge erstellst oder mit Influencern arbeitest, achte auf Keywords und SEO. Außerdem enorm wichtig: die aktive Interaktion mit Benutzern – Fragen zum Produkt sollten immer beantwortet werden. Wichtig zu wissen: Aktuell kann man aus RED hinaus nicht in den eigenen Online-Shop verlinken. Allerdings verwenden viele Nutzer Xiaohongshu sowieso zur Recherche und wechseln sicher auch in den Online-Shop des Unternehmens, wenn sie das Produkt wirklich kaufen möchten.

Welches Unternehmen nutzt den Kanal bisher besonders erfolgreich – und warum?

Das ist gar nicht so einfach zu beantworten! Bevor RED die Influencer-Marketing-Plattform startete, war es nämlich schwierig zu erkennen, welche Beiträge von Unternehmen gesponsert wurden und welche nicht. Eine Marke, die 2018 gut auf Xiaohongshu performte, ist Guerlain. Die Brand brachte neue Lippenstiftfarben auf den Markt, welche die Hauptfiguren der chinesischen Serie „Story of Yanxi Palace“ trugen – die weltweit meistgegoogelte TV-Show in 2018. Der Boom der Serie wirkte sich in China auch auf RED aus, die Marke selbst, Benutzer und Influencer begannen dort, eigenen Content mit den „Yanxi Colors“ zu kreieren.

//Influencer im Studium – warum der PR-Nachwuchs die Branche kennen muss

PRSH - Influencer im Studium

Influencer sind ein relativ junges Phänomen innerhalb der Kommunikationsbranche. Der Bereich professionalisiert sich jedoch zunehmend und etabliert sich als ergänzender Kanal zu klassischen Medien. Während „alte Hasen“ der Kommunikation die Eigenheiten des Influencer-Segments zunächst verinnerlichen mussten, verfolgen Branchen-Einsteiger die Netzstars schon seit ihrer Schulzeit. Studenten haben daher oft ein gutes Gespür für die Szene der Digital Heroes.

Dennoch: Neben dem privaten Kontakt auf Instagram oder YouTube wird es für die Studierenden in der Kommunikation immer wichtiger, auch den professionellen Umgang mit Influencern zu erlernen. Welcher Influencer ist das richtige Gesicht für eine Kampagne und was gehört zu einem guten Briefing? In der Ausbildung von Kommunikationsprofis gilt es dabei mit der Zeit zu gehen.

Continue reading

//Köln, deine Blogger: Bunt, themenreich und mit der Extraportion Klüngel

Update 4.10.2018: Wir haben die Liste nach einiger Zeit etwas aufgeräumt und Blogs entfernt, die nicht mehr aufrufbar sind. Nach wie vor freuen wir uns über Hinweise zu Blogs, die noch in der Aufzählung fehlen! Die ursprüngliche Version der Liste erschien im Juli 2014.

Wie viele Blogs es in Deutschland tatsächlich gibt, weiß eigentlich keiner so genau. Erst kürzlich fragte der Hamburger Blogger Daniel Rehn via Twitter:

Eine konkrete Antwort auf die Frage konnte keiner in die Twitter-Diskussion werfen. Ein Problem dabei: die Definition von Blogs. Zählen Tumblr-Blogs ebenfalls zu den Web-Tagebüchern? Und was ist mit dem neuen Dienst Medium? Wird inzwischen nicht auch schon auf Plattformen wie Facebook oder Google+ „gebloggt“ – ähnlich wie es hierzulande Robert Basic oder in den USA Robert Scoble machen? Die Grenze ist nicht klar markiert.

 

Continue reading

//Snackable Content oder Longread – das richtige Format für die eigenen Inhalte finden

Snackable Content Titel

 

Snackable Content oder Longread – welche Inhalte sind beliebter beim Nutzer? Die Antwort darauf hängt von den Zielen des Publishers ab. Eine simple „Entweder-oder“-Entscheidung existiert nicht.

Ganz wichtig vorab: Bei beiden Formaten muss die Qualität stimmen. Wer also denkt, sich bei der Produktion von Snackable Content keine Mühe geben zu müssen, der irrt. Im Gegenteil: Kurzer Content ist in seiner Herstellung häufig kniffeliger, da nur wenig Raum für Botschaften bleibt.

Continue reading

//Agentursurfing 2018 – Die Surfer geben einen Einblick in ihre Arbeit bei OSK

Agentursurfing Titelbild 2

 

Die Employer Branding Kampagne „Komm in die Agentur“ aller deutschen Kommunikationsverbände geht wegen des großen Erfolges dieses Jahr in eine zweite Runde. In Köln werden insgesamt vier „Agentur-Surfer“ einen exklusiven Einblick in vier Agenturen bekommen. Vom 06.08. bis zum 28.09.2018 wechseln sie alle zwei Wochen die Agentur, sodass sie sich in kürzester Zeit ein gutes Netzwerk in der Agenturlandschaft aufbauen können und zugleich deren Arbeitsalltag kennenlernen. Alle Agenturen sind Mitglied in einem der großen Verbände in Deutschland. OSK ist als Mitglied der GPRA in diesem Jahr auch wieder mit dabei. Lest hier über die Zeit der Surfer in unserer Agentur. Dieser Artikel ist eine Art “Newsticker”, in dem die Surfer regelmäßig Neuigkeiten über ihre Arbeit bei OSK veöffentlichen.

Continue reading