//Influencer – die Litfaßsäulen von heute?

Influencer - Litfaßsäule

Influencer sind vor allem junge und schöne Menschen, die von Unternehmen Unsummen geboten bekommen, um gephotoshoppt auf Instagram Werbung für wahlweise Make-up, Handtaschen oder Abnehm-Shakes zu machen. Ich polarisiere mit der Aussage bewusst, keine Frage.

Zwar stolpere ich eher selten über derart überspitzt formulierte Meinungen, jedoch vertreten einige Kritiker der Netz-Stars diese Ansicht. Deshalb möchte ich die Chance nutzen und einmal meine eigene Perspektive zeigen: als Teil einer jungen Zielgruppe und als jemand, der sich mit dem Bereich Influencer Relations auseinandersetzt

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//“Trotz aller Tools: Keiner will eine Nachkommastelle im Dashboard sein” – Lars Gurow zur Zukunft der PR

Lars Gurow, CiscoLars Gurow arbeitet seit fünf Jahren für Cisco, dem weltweiten Marktführer in den Bereichen IT und Netzwerk. Seit Januar 2018 leitet er Kommunikation und PR in Deutschland. Vor seiner Zeit bei Cisco war Lars Gurow in leitender Funktion bei Strato tätig. Zuvor studierte er Technikjournalismus an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und arbeitete mehrere Jahre als freier Fachautor.

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//Echte Mamas: Wie Sara Urbainczyk die größte deutschsprachige Facebook-Community für Mütter aufgebaut hat

Echte Mamas

Wie baue ich über Social Media ein Business auf? Wie generiere ich Reichweite? Wie kreiere ich relevante Inhalte für meine Community? Um diese und andere Fragen dreht sich alles in unserer  Artikelreihe #DigitalChampions, die wir in losen Abständen veröffentlichen. Darin kommen Gründer, Macher und Experten aus dem In- und Ausland zu Wort, die uns einen Einblick in ihr Daily Business liefern und zeigen, wie man online zu einer erfolgreichen Marke wird.

Sara Urbainczyk ist Mitgründerin von Echte Mamas, ein digitales Elternmagazin mit der größten Social-Media-Community im deutschsprachigen Raum. Nachdem Urbainczyk selbst Mutter wurde und die Rückkehr in das Arbeitsleben sich extrem schwer gestaltete, gründete sie mit zwei Kolleginnen 2016 die Brand. Die Marke wuchs rasant und ist heute auf Social Media die Anlaufstelle Nummer eins für (werdende) Mütter.

Echte Mamas

Sara, mit zwei Kolleginnen hast du das Online-Magazin Echte Mamas gegründet. Warum habt ihr von Anfang an auf soziale Netzwerke als Distributionsplattform gesetzt – und nicht klassisch auf ein Printmagazin?

Wir wollten von Anfang an dort sein, wo sich unsere Zielgruppe aufhält und wo sie miteinander kommuniziert. Und Mütter sind auf Social-Media-Plattformen sehr aktiv. Wir haben Echte Mamas schnell als große Community gedacht und nicht als klassisches Magazin – egal, ob Online oder Print. Das heißt aber nicht, dass wir nicht auch relevanten Content für die Zielgruppe produzieren. Wir haben mittlerweile auch ein Online-Magazin und wer weiß, vielleicht kommt irgendwann auch eine Printversion auf den Markt.

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Was ist “Echte Mamas”?

Echte Mamas wurde 2016 von Sara Urbainczyk, Marion Scheithauer und Miriam Wildner gegründet. Es ist eine Community von Müttern für Mütter – hier geht es ausschließlich um Themen aus dem Mama-Alltag. Männer haben hier keinen Zutritt. Das Herzstück bildet eine Fanpage mit derzeit über 500.000 Mitgliedern. Von hier aus werden von Redakteuren und ehrenamtlichen Mitgliedern insgesamt 120 weitere thematische Gruppen betrieben. Damit sich die Community auch im Real Life kennenlernen und eine stärkere Bindung zur Marke entstehen kann, veranstaltet Echte Mamas in Städten wie Berlin oder Hamburg auch Meet-ups. Dabei treffen sich die Mitglieder und tauschen sich zu unterschiedlichsten Themen aus, die den Alltag von Eltern betreffen. Neben den sehr populären Facebook-Gruppen betreuen die Gründerinnen auch ein Online-Magazin, einen Newsletter sowie einen Podcast. In einem eigenen Shop gibt es zudem Echte Mamas-Sweatshirts.

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Wie hat sich Echte Mamas seit der Gründung entwickelt?

Aus der Idee am Küchentisch ist etwas Großes gewachsen. Echte Mamas ist heute die größte Social Community für Mütter im deutschsprachigen Raum. Wir sind Marktführer mit unseren Social-Media-Accounts auf Facebook sowie Instagram und organisieren unsere Community in über 120 Facebook-Gruppen. Dazu haben wir ein Online-Magazin und einen erfolgreichen Podcast. Besonders stolz macht uns, dass unser Unternehmen eigenfinanziert ist, wir schnell profitabel waren und heute zehn Mitarbeiter im Herzen von Hamburg für Echte Mamas arbeiten.

Echte Mamas

Wie baut man sich innerhalb kurzer Zeit eine solch große Reichweite auf?

Echte Mamas ist eine glaubwürdige Marke mit relevanten Inhalten. Wir sind so authentisch, weil wir selbst Mütter sind und die Sprache unserer Zielgruppe sprechen. Wir haben eine große Nähe zu unseren Mitgliedern aufgebaut, durch die wir schnell auf ihre Bedürfnisse und Wünsche eingehen können. Social Media lebt von puren Emotionen und die gibt es in unserer Community genug.

Ebenso haben wir uns bei der Gründung unseres Unternehmens sehr auf den Aufbau unserer Social-Media-Accounts konzentriert. Unser Ziel war es von Anfang an, das digitale Zuhause für Mütter zu werden, und dieses Ziel haben wir nicht aus den Augen verloren.

Gibt es eine Art Zauberformel, nach der ihr euren Content herstellt, der online funktioniert?

Unsere Zauberformel ist, dass wir die Ideen für unseren Content aus der Community nehmen. Wir lesen die Beiträge und Kommentare unserer Mitglieder jeden Tag mit und erstellen aus diesem Input Artikel und Social-Media-Posts, die für sie relevant sind. Damit ist eigentlich schon sichergestellt, dass der Content funktioniert.

Wenn es um Social-Media- und Online-Content geht, sprechen viele davon, dass man als Absender auf Augenhöhe mit der Community kommunizieren sollte. Schaut man sich eure Postings an und die vielen Facebook-Gruppen, die ihr habt, fallen einem die hohen Interaktionsraten in Form von Likes und Kommentaren auf. Wie schafft ihr es, eure Community mit den richtigen Themen und der passenden Aufbereitung zu erreichen?

Mütter sind per se schon eine sehr interaktive Zielgruppe, die lange Zeit nicht richtig bedient wurde. Vor allem auf Social-Media-Plattformen gab es nur die typischen Magazin-Accounts, die lediglich Link-Posts veröffentlichen und früher auch noch Clickbaiting betrieben haben. Diese eindimensionale Kommunikation hat aber nichts mit dem eigentlichen Sinn und Zweck von Social Media zu tun. Das Ziel sollte immer der Austausch sein. Und dass man mit seinen Nutzern auf Augenhöhe kommunizieren sollte, hört man zwar überall, ist aber auch wahr. Wir senden nicht nur, sondern hören auch zu und sprechen mit unseren Nutzern.

Echte Mamas

Die Umstellung des Facebook-Algorithmus hat dazu geführt, dass viele Marken an Reichweiten eingebüßt haben und ihre Social-Media-Strategie anpassen mussten. Welche anderen sozialen Netzwerke spielen für euch ebenfalls eine Rolle und wodurch unterscheiden sie sich in ihrer Tonalität?

Offenbar gilt Echte Mamas nicht als klassische Marken-Fanpage, denn für uns hatte der Wechsel im Algorithmus keine oder kaum spürbare Auswirkungen. Daher spielt Facebook neben Instagram für uns nach wie vor eine große Rolle. Spannend finden wir im Moment auch die direkte Messenger-Kommunikation, denn schon heute existieren viele inoffizielle Gruppen von Echte Mamas auf WhatsApp. Das ist sicherlich ein Zukunftsfeld, mit dem wir uns beschäftigen werden.

Aufgrund der speziellen Altersstruktur bedienen wir die Plattformen YouTube, Snapchat oder TikTok nicht. Unsere Zielgruppe, die „Millennial Moms“, die wir immer mit der gleichen Tonalität ansprechen, ist dort nicht präsent.

Werfen wir einen Blick nach vorne: Wie wird sich Social Media in Zukunft entwickeln? Wird es für eine Marke eher schwerer oder leichter, aus der Masse an Content hervorzustechen?

Es ist unglaublich, wie viele Angebote und Social-Media-Accounts es gibt. Neben zahlreichen tollen Accounts gibt es aber auch einige Beispiele, die nicht professionell oder schlichtweg schlecht gemacht sind. Deswegen sehe ich auf jeden Fall noch die Möglichkeit, aus der Masse hervorzustechen.
Das größte Potenzial auf Social-Media-Plattformen sehe ich im Community Building, dieser Bereich wurde bisher oft vernachlässigt. Durch Community Building konnten wir etablierte Player überholen und unser komplettes Geschäftsmodell entwickeln.

//Checkliste Content Marketing – wie Unternehmen Schritt halten

Checkliste Content Marketing

Die Entwicklungen im Content Marketing verlaufen rasend schnell: War Snapchat bei den Teenies vor ein paar Jahren noch das Ding, legen Unternehmen nun verstärkt den Fokus auf Instagram. Zum Jahresanfang hat sich Snap zwar wieder aufgerappelt, nachdem Millionen Nutzer zu Instagram abgewandert waren.

Das ist aber nur ein Beispiel, das veranschaulichen soll, wie schnelllebig Content-Marketing-Trends umschlagen können. Das betrifft nicht nur Social Media, sondern auch Medienformate: Viele Jahre wurden Blogs bejubelt, dann der Podcast, nun ist es Video. Virtual und Augmented Reality kommen auch noch hinzu, allerdings blieb der erwartete Hype bei diesen Technologien bisher aus.

Checkliste Content Marketing

Für Unternehmen ist es dementsprechend herausfordernd, mit dieser Entwicklung Schritt zu halten. Wir beschreiben. mit fünf einfach umsetzbaren Tipps, wie sowohl kleine als auch große Firmen in puncto Content Marketing immer am Puls der Zeit bleiben.

1. Mindestens einen Mitarbeiter auf Content Marketing ansetzen

Zu wenige dafür verantwortliche oder nicht ausreichend qualifizierte Mitarbeiter sind ein typischer Grund dafür, weshalb es Unternehmen schwerfällt, im Content Marketing Schritt zu halten. Viele Geschäftsführer und Projektleiter unterschätzen die Ansprüche und den Aufwand, der rund um Content Marketing entsteht.

Entsprechend haben Mitarbeiter – wenn sie denn überhaupt für diesen Bereich Verantwortlichkeit bekommen – kaum Ressourcen zur Verfügung, um Content Marketing ergebnisorientiert, zeitgemäß und den Zielgruppenerwartungen entsprechend umzusetzen.

Die Lösung hierfür lautet: einen Verantwortlichen für den Bereich Content Marketing aufbauen. Dieser sollte ausreichend Zeit zur Verfügung gestellt bekommen, um sich über einschlägige Blogs, Magazine etc. weiterzubilden. Diese beständige Lernbereitschaft ist notwendig, da Content Marketing ein komplexer und vielschichtiger Prozess ist, der sich ständig wandelt: Nutzer besuchen Google, Facebook, Twitter, Amazon und eine Vielzahl weiterer Plattformen, und immer wieder kommen neue Kanäle, Medienformen etc. hinzu.

Checkliste Content Marketing

Ohne eine ausgeklügelte Strategie ist es nahezu unmöglich, diese Kundenreise durch das Internet korrekt zu erfassen und an den passenden Kontaktpunkten die richtigen Inhalte auszuspielen. Das zeigt auch eine Studie zum Kaufverhalten der Europäer im Web: Kaufentscheidungen können – je nach Produktwert – innerhalb weniger Minuten oder erst nach Tagen getroffen werden.

Eine umfassende Content-Marketing-Strategie berücksichtigt diese Tatsache. Für die Planung und Umsetzung einer solchen Strategie ist das entsprechende Know-how – gewonnen durch regelmäßige Weiterbildung – eine wichtige Voraussetzung.

2. Workshops durchführen (lassen)

Workshops sind eine hervorragende Möglichkeit, um in Sachen Content Marketing schnell und effizient auf den neuesten Stand gebracht zu werden. In diesem Kontext sollte das Unternehmen unbedingt darauf achten, tatsächlich Profis mit einem solchen Workshop zu betrauen.

Zwischen-Tipp: Nicht jeder, der sich Content-Marketing-Experte nennt, ist auch einer. Auch hier gilt also wieder: Zeit für die Recherche nehmen und folgende Fragen beantworten:

– Über welche nachweislichen Referenzen verfügt der Experte?

– An welchen Problempunkten kann uns derjenige konkret weiterhelfen?

– Passt der Aufbau des Workshops zur eigenen Teamgröße und den Arbeitsmethoden innerhalb des Unternehmens?

Workshops kosten Zeit und Geld – beides nicht zu knapp. Allerdings lohnt sich die Investition, wenn die eigenen Mitarbeiter begleitend zur autarken Weiterbildung auf diese Weise lernen und anwenden.

3. Eine Checkliste ausarbeiten

Im Netz geraten wir immerfort in Versuchung: Ständig gibt es einen neuen Kommunikationshype, alle reden nur noch über die neue App, die jeder Unternehmer unbedingt ausprobieren muss.

Doch nicht jede Plattform und nicht jede App eignet sich auch für die eigene Firma. Ein gutes Beispiel hierfür ist Facebook: Was dort im B2C-Sektor gut funktioniert, muss auf B2B-Ebene noch lange nicht klappen.

Vor diesen Versuchungen durch Hypes oder fragwürdige Marketing- beziehungsweise PR-Versprechen schützen Unternehmen sich durch die Ausarbeitung einer Checkliste. Darauf sind Fragen notiert wie:

– Passt dieses Format/diese App/dieser Ansatz zu unserer Zielgruppe?

– Welche Ressourcen werden hierfür benötigt und müssen wir diese woanders entsprechend abziehen (zum Beispiel Zeit der Mitarbeiter, Überstunden usw.)?

– Was ist der Sinn und Zweck der jeweiligen Content-Marketing-Maßnahme?

– Passt das Vorhaben in das Gesamtbild der eigenen Unternehmenskommunikation?

Eine solche Checkliste hilft dabei, sich selbst und dem eigenen Unternehmenskurs treu zu sein.

4. Flexibel bleiben

Content Marketing ist dynamisch. Das ergibt sich aus den Grundprinzipien des Internets: Tag und Nacht arbeiten Spezialisten an Weiterentwicklungen und Optimierungen, die sich in kürzester Zeit auf die Nutzungsgewohnheiten der User auswirken können.

Auch hierfür steht Snapchat exemplarisch: Mit dem Austausch von Videoschnipseln – den Snaps – hat die App unsere Art und Weise der Online-Kommunikation massiv verändert.

Um bei Entwicklungen wie diesen als Unternehmen nicht unterzugehen, ist es erforderlich, dass die Verantwortlichen nicht zu bequem werden. Workflows sollten daher ständig geprüft werden, damit sich erst gar nicht der „So haben wir das schon immer gemacht“-Gewohnheitsteufel einschleicht.

Starrsinn führt in der Unternehmenskultur nirgendwohin, auch und erst recht nicht im Content Marketing. Wer dagegen flexibel bleibt und Neugier zeigt, der entdeckt nicht nur frühzeitig Trends, sondern feilt beständig an einer langfristig wirksamen Content-Marketing-Strategie.

5. Auf „weiche“ Ziele fokussieren

Ob Kleinunternehmen oder Großkonzern: Zu häufig werden Blogs und Social-Profile als reine Verkaufskanäle genutzt. Natürlich wollen alle Unternehmer durch Content Marketing Kunden an Land ziehen und mehr Umsatz machen.

Doch genau da liegt der Hase im Pfeffer: Weil alle das wollen, sind die bekannten Pfade längst ausgetreten. Eigenwerbliche Blog-Artikel funktionieren nicht, egal, wie viele davon veröffentlicht werden.

Dieser falschen und veralteten Vorstellung begegnen Content-Spezialisten jedoch häufig in der Realität. So müssen immer noch viel zu viele Mythen und falsche Überzeugungen über die Funktionsweise von Content Marketing aus der Welt geschafft werden.

Checkliste Content Marketing

Andreas Schülke, Head of Content Marketing bei der SEO-/SEA-Agentur Bloofusion Germany, bringt drei davon auf den Punkt:

– „Beim Content Marketing geht es nur um Traffic.“

– „Auf virale Inhalte kommt es an. Nur Shares und Likes zählen.“

– „Ergebnisse von Content Marketing kann man gar nicht messen.“

Traffic ist natürlich ein wichtiger Faktor, allerdings nicht der einzig entscheidende. Ebenso sagt die Viralität eines Inhaltes nichts über dessen tatsächlichen Erfolg im Content Marketing aus. Und selbstverständlich lassen sich Ergebnisse mit Blick auf Kennzahlen und KPI messen.

Gefragt sind aber hochwertige, nützliche Inhalte, die den Usern weiterhelfen und die entsprechend ihren Such- und Konsumgewohnheiten optimiert sind. Und man kann es gar nicht oft genug wiederholen: Die Kundenreise im Netz ist komplex und nur in den wenigsten Fällen geht der Konsument von einem Klick bei Google sofort zum Kauf über.

Viel sinnvoller ist es daher, wenn Unternehmen sich bei ihren Content-Marketing-Bemühungen von Anfang an auf das Erreichen „weicher“ Ziele konzentrieren. Kein Hard Selling also, sondern Awareness, Branding und langfristige Kundenbindung. Werden diese Ziele erreicht, folgen auch die Kauferfolge, da die Konsumenten eine beständige Beziehung zur Marke aufbauen. Das ist wesentlich mehr wert und auch erfolgversprechender, als Content zu veröffentlichen, der nach dem Hauruck-Prinzip verkaufen soll.

Fazit

Beim Content Marketing Schritt zu halten, ist eine anspruchsvolle Angelegenheit für Unternehmen. Es gibt zahlreiche Plattformen und Apps, die Nutzer im Alltag verwenden. Entsprechend kann man schnell den Kopf bei der Beantwortung der Frage verlieren, welche Kanäle mit welchen Inhalten bespielt werden sollen.

Unsere fünf Tipps helfen dabei, eine Struktur und daraus ableitend eine Strategie für Content Marketing zu erarbeiten, um die eigenen Kunden optimal mit frischen und nutzwertigen Inhalten zu versorgen.

Die zentrale Botschaft lautet hierbei: immer am Ball bleiben und einen Grundrespekt vor den hohen Anforderungen einer gelingenden Content-Marketing-Strategie entwickeln. Auf diesem Nährboden der Erkenntnis kann sich ein Verständnis dafür herausbilden, dass Content Marketing Aufwand und genügend Ressourcen benötigt, um zu funktionieren. Dieses Verständnis ist ein erster, wichtiger Schritt in Richtung Zielgruppe.

// Über den Autor

Benjamin BrücknerBenjamin Brückner ist Journalist, Blogger und Gründer der Online-Plattform Freelance Start. Nach mehrjährigen Tätigkeiten in Hörfunk- und Fernsehredaktionen veröffentlichte er zwei Bücher und arbeitet unter anderem als Redakteur und Newsletter-Teamleiter bei Zielbar. Auf seinem eigenen Blog verfasst er regelmäßig Rezensionen, Lesetipps und Analysen zu gesellschaftlichen Themen. Privat interessiert Benjamin sich für Philosophie, Geschichte, Sport, digitale Entwicklungen und natrlich für kreatives Schreiben. Für den OSK-Blog schreibt der 31-Jährige als Gast-Autor über aktuelle Internettrends, die Digitalisierung und die Medienbranche.

//KW 28 – Im Takt der Algorithmen

OSK Weekly KW 28 - Algorithmen

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

hinter den individualisierten Produktempfehlungen beim Online-Shopping, den passenden Liedvorschlägen beim Musik-Streaming oder der punktgenauen Zielführung von Navigationssystemen steckt immer auch ein maßgeschneiderter Algorithmus. Wo greifen Algorithmen in der digitalen Welt, welche Neuigkeiten gibt es und was ist in Zukunft noch zu erwarten? Erste Antworten halten wir heute für Sie im OSK Weekly bereit, dem letzten vor der Sommerpause. Mitte August sind wir wieder zurück.

Viel Spaß beim Lesen!

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//KW 27 – Neues vom Dreigestirn Facebook, Instagram und WhatsApp

OSK Weekly KW 27 - Facebook

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Facebook, Instagram und WhatsApp hatten am Mittwoch mit größeren Störungen zu kämpfen. Für viele ein Grund, sich die Haare zu raufen, für manche sogar in Verzweiflung zu versinken. Dass über einen derartigen Störvorfall so ausführlich berichtet wird, zeigt, welche Bedeutung die Netzwerke inzwischen für unser tägliches Leben haben. Und auch für Unternehmen sind die Plattformen nach wie vor hochinteressant, bieten sie doch zahlreiche Möglichkeiten, um mit der eigenen Zielgruppe schnell und unmittelbar in Kontakt zu treten. Im aktuellen OSK Weekly haben wir daher zusammengefasst, welche Neuigkeiten es bei Facebook, Instagram und WhatsApp gibt.

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//KW 26 – Wenn der Tiger im Büro steht – AR für Unternehmen

AR für Unternehmen

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wundern Sie sich nicht, wenn Sie in nächster Zeit auf Menschen treffen, die auf ihre Smartphones schauen und etwas von „Muggeln“, „Totessern“ und „Voldemort“ murmeln. Grund dafür: Sie zocken „Harry Potter: Wizards Unite“, das kürzlich als mobiles Augmented-Reality-Game herauskam. Produzent Niantic brachte bereits 2016 das erfolgreiche AR-Spiel „Pokémon GO“ auf den Markt. Ähnlich wie der Vorgänger-Titel hat auch das Harry-Potter-Game wieder Hype-Potenzial, glaubt man ersten Analysen. Der Erfolg solcher Spiele zeigt, dass AR und VR immer angenommen und Teil unseres Alltags werden. Das Potenzial der Technologie geht jedoch weit über die Gaming-Industrie hinaus und wird von Unternehmen zunehmend genutzt. Im aktuellen OSK Weekly geben wir daher einen Überblick zu Anwendungsbeispielen und Einsatzmöglichkeiten.

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//KW 25 – Programmatic Advertising: 3..2..1..meins!

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Viele können sich vermutlich noch an den fast schon legendären E-Bay-Claim erinnern. Er gewinnt inzwischen auch bei Unternehmen an Bedeutung, wenn auch in anderer Hinsicht: Auf vielen Websites werden die Anzeigeplätze heute über Auktionen vergeben, bei denen der Höchstbietende den Zuschlag erhält und seine Werbung dann angezeigt wird. Diese Versteigerungen laufen vollautomatisch, individualisiert und in Echtzeit ab, ohne dass Nutzer solcher Websites etwas davon bemerken. Das ganze Verfahren ist Teil des sogenannten Programmatic Advertising. Oder auf Deutsch: programmatische Werbung.

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//“KI wird in der Zukunft eine große Rolle bei der Erstellung von Texten spielen” – Tobias Kaufmann zur Zukunft der PR

Tobias Kaufmann, 1. FC KölnTobias Kaufmann leitet seit 2013 die Abteilung Medien und Kommunikation beim 1. FC Köln. Davor arbeitete er seit 2006 beim Kölner Stadt-Anzeiger, zuletzt in leitenden Funktionen als stellvertretender Ressortleiter und Chef vom Dienst. Vor seiner Zeit in Köln arbeitete Tobias Kaufmann als Redakteur für die Jüdische Allgemeine Wochenzeitung in Berlin. Neben dem Studium an der Universität Potsdam absolvierte er die Berliner Journalistenschule und war zunächst als freier Autor tätig. Tobias Kaufmann ist zudem Autor mehrerer Bücher.

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//KW 24 – Video, Video, Video

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ob Netflix oder YouTube – die Deutschen haben ihr Herz fürs Streaming entdeckt. Gefragt ist allerdings nicht nur die reine Unterhaltung. Ratgeber- oder Erklärvideos erleben ebenfalls einen Boom. Sie sind nicht nur als Nachhilfelehrer im Einsatz, sondern auch im Business. Denn nicht nur komplexe Matheaufgaben lassen sich so besser nachvollziehen, Sprachen oder Bedienungsanleitungen sind ebenfalls leichter zugänglich. Neues gibt es zum Thema Video auch von Instagram. Und wer der guten alten DVD noch nachtrauert, darf sich auf den letzten Absatz freuen. Ansonsten:

viel Spaß beim Lesen!

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