//„Qualitäts-Journalismus ist ein großes, nichtssagendes Buzz-Wort“ – Martin Giesler zur Zukunft des Journalismus

Dass sich die Medien im Wandel befinden, lässt sich ganz einfach nachvollziehen, wenn wir unser eigenes Mediennutzungsverhalten betrachten: Wir tauschen WhatsApp-Nachrichten aus und scannen den Facebook-Newsstream, noch ehe der Fuß aus dem Bett gesetzt ist. Geliked und geshared per Smartphone wird noch vor dem Duschen. Auf dem Weg zur Arbeit Musik über Spotify hören, parallel dazu geht’s wieder zurück auf Facebook. Ein Klick auf „Die 14 süßesten Tierbabys“, ein weiterer Klick auf das neueste Video vom angesagten YouTube-Star. Wir alle sind mittendrin im Medienwandel.

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//KW 51 – Unternehmerisches Denken im Journalismus

Der OSK-Newsletter macht Weihnachtspause. Am 12. Januar 2015 melden wir uns mit der ersten Ausgabe des neuen Jahres wieder zurück und liefern Ihnen ab dann, wie gewohnt, wöchentlich einen kompakten Überblick zu aktuellen Entwicklungen aus der Kommunikations- und Digitalbranche. Wir wünschen Ihnen entspannte Feiertage und einen guten Start in ein spannendes und erfolgreiches 2015!

NATIONAL

Unternehmerisches Denken im Journalismus

In den USA reagieren viele Journalisten mit der Gründung eigener Unternehmen auf die Medienkrise. So entstehen neue, spannende Projekte und Geschäftsmodelle, BuzzFeed ist nur ein Beispiel. Deutschland dagegen mangele es noch an Mut für radikal neue Konzepte, schreibt Netzpiloten-Autorin Anna Maria Landgraf. Zwar gebe es einzelne erfolgreiche Gründungen wie Krautreporter, die meisten Innovationen würden aber von Verlagen und Medienhäusern initiiert und seien damit Folge eines Top-Down-Prozesses. Journalisten müssten insgesamt unternehmerischer denken und nicht in ihrem Idealismus verharren.

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//Airbnb-Kommunikationschef Julian Trautwein im Interview: „Unsere Community sehen wir als Businesspartner.”

Immer mehr Reisende wollen es erleben, das wahre Herz einer Stadt. Doch in den großen Hotels ist das oft nur schwer möglich. Sie liegen häufig an Orten, die von den Einheimischen gemieden werden – Beispiel Berlin Alexanderplatz. Der Vermittlerdienst Airbnb bietet Reisenden daher eine Plattform, um private, individuelle Unterkünfte in Vierteln zu mieten, die näher am Pulsschlag der Region liegen. Das Ziel: einzigartige Reiseerlebnisse für jeden, abseits der ausgelatschten Touri-Pfade. Auf der anderen Seite können Einheimische ihre Wohnung anbieten, wenn sie selbst nicht zu Hause sind, und sich so den einen oder anderen Euro dazuverdienen. Immer dabei im Blick und mit ins Konzept eingebunden: die Nutzer.

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//KW 50 – Vertrauensindex 2014

NATIONAL

Vertrauensindex 2014

Im PR-Journal werden die Ergebnisse der aktuellen Erhebung des Vertrauensindex vorgestellt, mit dem die Gesellschaft PR-Agenturen (GPRA) seit 2009 halbjährlich das Vertrauen der deutschen Bevölkerung in verschiedene Wirtschaftsbranchen misst. Die Umfrage zeigt, dass sich der glaubwürdige Umgang mit Kunden in den vergangenen Jahren zum wichtigsten Faktor bei der Vertrauensbildung und Verbraucherakzeptanz entwickelt hat. Die Automobilbranche liegt mit einem Index von 45 deutlich vor allen anderen abgefragten Branchen. Verlierer der Erhebung ist die Finanzbranche – hier zeichnet sich ein deutlicher Vertrauensverlust ab.

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//KW 49 – Mit Emotionen gezielt die Interaktion steigern

NATIONAL

Mit Emotionen gezielt die Interaktion steigern

Der Facebook-Analyse-Anbieter „Fanpage Karma“ ist der spannenden Frage nachgegangen, welchen Einfluss Emotionen in Facebook-Posts auf die Interaktionsrate haben. Im Rahmen einer Datenanalyse wurden 1.000 Posts von Tageszeitungen aus Großbritannien und Deutschland untersucht. allfacebook.de fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen. Über 70 Prozent der Facebook-Posts tragen positive oder negative Emotionen in sich. Dabei erzielt „Freude“ von allen Emotionen die meiste Interaktion. Fazit der Untersuchung: „Freude“ wird geliked, „Angst“ geteilt und „Wut“ kommentiert.

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//Stuttgart, deine Blogger: Genießer, Lebenskünstler und Kreative aus dem Ländle

Stuttgart deine Blogger Cover

Seit dem Sommer lässt uns eine Frage nicht los: Wie viele Blogs gibt es eigentlich in Deutschland? Weder Blogger selbst, noch Marktforschungsinstitute oder die sonst gut informierte Twitter-Gemeinde konnten uns die Frage konkret beantworten. Es mangelt an einer einheitlichen Definition von Blogs, deren Abgrenzung zu anderen Plattformen und vor allem an Informationen über die geografische Verteilung in Deutschland. Auf diese Problematik sind wir bereits im ersten Blogpost dieser Reihe, „Köln, deine Blogger“, eingegangen.

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//Crowdfunding: Interview mit Black Forest Games

In Sachen Crowdfunding erfreuen sich in der Regel vor allem Projekte aus den Bereichen Technologie und Gaming großer Beliebtheit. Ein Grund dafür mag sein, dass die Zielgruppen hier besonders onlineaffin und damit leichter zu erreichen sind. Auch die Spiele-Entwickler von Black Forest Games konnten sich diese Tatsache zunutze machen. Nachdem sich das einstige Unternehmen, die “Spellbound Entertainment AG”, im März 2012 gezwungen sah, Insolvenz anzumelden, firmierten sich einige Mitarbeiter unter dem Namen “Black Forest Games” neu. Dank Crowdfunding war es den Entwicklern möglich, die Arbeit an laufenden Projekten nahtlos fortzusetzen,  indem man die Fertigstellung von „Project Giana“, so der Arbeitstitel, via Kickstarter finanzierte. Das kleine Studio aus dem Schwarzwald war damit hierzulande das erste, welches ein Gaming-Projekt erfolgreich via Crowdfunding lancieren konnte. Die Crowdfunding-Geschichte des deutschen Entwicklerstudios ist allerdings nicht nur von Erfolg gekrönt. Denn mit einem zweiten Projekt scheiterte man am zu hoch gesetzten Finanzierungsziel. Dank der Möglichkeiten, die einem die Branche mit „Early-Access“ und dergleichen bietet, fand man schließlich einen Weg, das Projekt am Ende doch noch zu realisieren. Wir sprachen mit Adrian Goersch, dem Managing Director bei Black Forest Games über Erfolg und Misserfolg in Sachen Crowdfunding und die Bedeutung dieser Finanzierungsform für die Gaming-Branche.

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//KW 48 – Wettrüsten der Messaging-Apps

NATIONAL

Wettrüsten der Messaging-Apps

Spätestens seit der milliardenschweren Übernahme des Messaging-Dienstes WhatsApp durch Facebook ist klar: Messaging-Apps sind das nächste große Business. Im Gegensatz zu sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter wurden die Dienste ursprünglich nur auf die private Nutzung ausgelegt. Werbung wird in diesem Umfeld nur schlecht angenommen – Unternehmen müssen sich deshalb um alternative Monetarisierungsmöglichkeiten bemühen. Netzpilot Jakob Steinschaden listet die verschiedenen Strategien der Messaging-Apps auf. So erzielt beispielsweise der in Japan erfolgreichste Messenger mit dem In-App-Verkauf von Spielen und Stickern Umsätze von rund 190 Millionen US-Dollar.

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//KW 47 – Facebook will das Büro erobern

NATIONAL

Facebook will das Büro erobern

Verschiedenen Berichten zufolge arbeitet Facebook an einer neuen Website unter dem Namen „Facebook at work“. Das Produkt soll es Arbeitnehmern und Arbeitgebern ermöglichen, mit Kollegen zu chatten, professionelle Kontakte zu knüpfen und an gemeinsamen Dokumenten zu arbeiten, wie die FAZ berichtet. Facebook gehe damit in direkte Konkurrenz mit den dominierenden Karriereportalen Xing und LinkedIn, gleichzeitig sei der Schritt auch ein Großangriff auf Cloud- und Software-Dienste wie Google Drive.

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//Blogbuster: Mit Vergnügen

Matze Hielscher und Pierre Türkowsky wissen, wie man ausschweifende Feste feiert und wo man in ihrer Heimatstadt Berlin Spaß haben kann. Nicht umsonst heißt ihr 2010 gegründetes Stadtmagazin „Mit Vergnügen“. Auf der Seite, die täglich rund 10.000 Leser mit Beiträgen gegen Langeweile versorgt, sammeln die beiden Berliner und ihr Team spannende Inhalte aus dem scheinbar unerschöpflichen Content-Hub Berlin und empfehlen die coolsten Partys, Ausstellungen, Filme und Music Acts der Hauptstadt – seit Anfang des Jahres übrigens auch aus Hamburg. So weit so gut. Veranstaltungsportale gibt es allerdings schon viele, und man mag sich fragen, warum ausgerechnet Mit Vergnügen so erfolgreich ist. Wir wollen es herausfinden.

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