//KW 27 – Neues vom Dreigestirn Facebook, Instagram und WhatsApp

OSK Weekly KW 27 - Facebook

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Facebook, Instagram und WhatsApp hatten am Mittwoch mit größeren Störungen zu kämpfen. Für viele ein Grund, sich die Haare zu raufen, für manche sogar in Verzweiflung zu versinken. Dass über einen derartigen Störvorfall so ausführlich berichtet wird, zeigt, welche Bedeutung die Netzwerke inzwischen für unser tägliches Leben haben. Und auch für Unternehmen sind die Plattformen nach wie vor hochinteressant, bieten sie doch zahlreiche Möglichkeiten, um mit der eigenen Zielgruppe schnell und unmittelbar in Kontakt zu treten. Im aktuellen OSK Weekly haben wir daher zusammengefasst, welche Neuigkeiten es bei Facebook, Instagram und WhatsApp gibt.

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//Echte Mamas: Wie Sara Urbainczyk die größte deutschsprachige Facebook-Community für Mütter aufgebaut hat

Echte Mamas

Wie baue ich über Social Media ein Business auf? Wie generiere ich Reichweite? Wie kreiere ich relevante Inhalte für meine Community? Um diese und andere Fragen dreht sich alles in unserer  Artikelreihe #DigitalChampions, die wir in losen Abständen veröffentlichen. Darin kommen Gründer, Macher und Experten aus dem In- und Ausland zu Wort, die uns einen Einblick in ihr Daily Business liefern und zeigen, wie man online zu einer erfolgreichen Marke wird.

Sara Urbainczyk ist Mitgründerin von Echte Mamas, ein digitales Elternmagazin mit der größten Social-Media-Community im deutschsprachigen Raum. Nachdem Urbainczyk selbst Mutter wurde und die Rückkehr in das Arbeitsleben sich extrem schwer gestaltete, gründete sie mit zwei Kolleginnen 2016 die Brand. Die Marke wuchs rasant und ist heute auf Social Media die Anlaufstelle Nummer eins für (werdende) Mütter.

Echte Mamas

Sara, mit zwei Kolleginnen hast du das Online-Magazin Echte Mamas gegründet. Warum habt ihr von Anfang an auf soziale Netzwerke als Distributionsplattform gesetzt – und nicht klassisch auf ein Printmagazin?

Wir wollten von Anfang an dort sein, wo sich unsere Zielgruppe aufhält und wo sie miteinander kommuniziert. Und Mütter sind auf Social-Media-Plattformen sehr aktiv. Wir haben Echte Mamas schnell als große Community gedacht und nicht als klassisches Magazin – egal, ob Online oder Print. Das heißt aber nicht, dass wir nicht auch relevanten Content für die Zielgruppe produzieren. Wir haben mittlerweile auch ein Online-Magazin und wer weiß, vielleicht kommt irgendwann auch eine Printversion auf den Markt.

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Was ist “Echte Mamas”?

Echte Mamas wurde 2016 von Sara Urbainczyk, Marion Scheithauer und Miriam Wildner gegründet. Es ist eine Community von Müttern für Mütter – hier geht es ausschließlich um Themen aus dem Mama-Alltag. Männer haben hier keinen Zutritt. Das Herzstück bildet eine Fanpage mit derzeit über 500.000 Mitgliedern. Von hier aus werden von Redakteuren und ehrenamtlichen Mitgliedern insgesamt 120 weitere thematische Gruppen betrieben. Damit sich die Community auch im Real Life kennenlernen und eine stärkere Bindung zur Marke entstehen kann, veranstaltet Echte Mamas in Städten wie Berlin oder Hamburg auch Meet-ups. Dabei treffen sich die Mitglieder und tauschen sich zu unterschiedlichsten Themen aus, die den Alltag von Eltern betreffen. Neben den sehr populären Facebook-Gruppen betreuen die Gründerinnen auch ein Online-Magazin, einen Newsletter sowie einen Podcast. In einem eigenen Shop gibt es zudem Echte Mamas-Sweatshirts.

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Wie hat sich Echte Mamas seit der Gründung entwickelt?

Aus der Idee am Küchentisch ist etwas Großes gewachsen. Echte Mamas ist heute die größte Social Community für Mütter im deutschsprachigen Raum. Wir sind Marktführer mit unseren Social-Media-Accounts auf Facebook sowie Instagram und organisieren unsere Community in über 120 Facebook-Gruppen. Dazu haben wir ein Online-Magazin und einen erfolgreichen Podcast. Besonders stolz macht uns, dass unser Unternehmen eigenfinanziert ist, wir schnell profitabel waren und heute zehn Mitarbeiter im Herzen von Hamburg für Echte Mamas arbeiten.

Echte Mamas

Wie baut man sich innerhalb kurzer Zeit eine solch große Reichweite auf?

Echte Mamas ist eine glaubwürdige Marke mit relevanten Inhalten. Wir sind so authentisch, weil wir selbst Mütter sind und die Sprache unserer Zielgruppe sprechen. Wir haben eine große Nähe zu unseren Mitgliedern aufgebaut, durch die wir schnell auf ihre Bedürfnisse und Wünsche eingehen können. Social Media lebt von puren Emotionen und die gibt es in unserer Community genug.

Ebenso haben wir uns bei der Gründung unseres Unternehmens sehr auf den Aufbau unserer Social-Media-Accounts konzentriert. Unser Ziel war es von Anfang an, das digitale Zuhause für Mütter zu werden, und dieses Ziel haben wir nicht aus den Augen verloren.

Gibt es eine Art Zauberformel, nach der ihr euren Content herstellt, der online funktioniert?

Unsere Zauberformel ist, dass wir die Ideen für unseren Content aus der Community nehmen. Wir lesen die Beiträge und Kommentare unserer Mitglieder jeden Tag mit und erstellen aus diesem Input Artikel und Social-Media-Posts, die für sie relevant sind. Damit ist eigentlich schon sichergestellt, dass der Content funktioniert.

Wenn es um Social-Media- und Online-Content geht, sprechen viele davon, dass man als Absender auf Augenhöhe mit der Community kommunizieren sollte. Schaut man sich eure Postings an und die vielen Facebook-Gruppen, die ihr habt, fallen einem die hohen Interaktionsraten in Form von Likes und Kommentaren auf. Wie schafft ihr es, eure Community mit den richtigen Themen und der passenden Aufbereitung zu erreichen?

Mütter sind per se schon eine sehr interaktive Zielgruppe, die lange Zeit nicht richtig bedient wurde. Vor allem auf Social-Media-Plattformen gab es nur die typischen Magazin-Accounts, die lediglich Link-Posts veröffentlichen und früher auch noch Clickbaiting betrieben haben. Diese eindimensionale Kommunikation hat aber nichts mit dem eigentlichen Sinn und Zweck von Social Media zu tun. Das Ziel sollte immer der Austausch sein. Und dass man mit seinen Nutzern auf Augenhöhe kommunizieren sollte, hört man zwar überall, ist aber auch wahr. Wir senden nicht nur, sondern hören auch zu und sprechen mit unseren Nutzern.

Echte Mamas

Die Umstellung des Facebook-Algorithmus hat dazu geführt, dass viele Marken an Reichweiten eingebüßt haben und ihre Social-Media-Strategie anpassen mussten. Welche anderen sozialen Netzwerke spielen für euch ebenfalls eine Rolle und wodurch unterscheiden sie sich in ihrer Tonalität?

Offenbar gilt Echte Mamas nicht als klassische Marken-Fanpage, denn für uns hatte der Wechsel im Algorithmus keine oder kaum spürbare Auswirkungen. Daher spielt Facebook neben Instagram für uns nach wie vor eine große Rolle. Spannend finden wir im Moment auch die direkte Messenger-Kommunikation, denn schon heute existieren viele inoffizielle Gruppen von Echte Mamas auf WhatsApp. Das ist sicherlich ein Zukunftsfeld, mit dem wir uns beschäftigen werden.

Aufgrund der speziellen Altersstruktur bedienen wir die Plattformen YouTube, Snapchat oder TikTok nicht. Unsere Zielgruppe, die „Millennial Moms“, die wir immer mit der gleichen Tonalität ansprechen, ist dort nicht präsent.

Werfen wir einen Blick nach vorne: Wie wird sich Social Media in Zukunft entwickeln? Wird es für eine Marke eher schwerer oder leichter, aus der Masse an Content hervorzustechen?

Es ist unglaublich, wie viele Angebote und Social-Media-Accounts es gibt. Neben zahlreichen tollen Accounts gibt es aber auch einige Beispiele, die nicht professionell oder schlichtweg schlecht gemacht sind. Deswegen sehe ich auf jeden Fall noch die Möglichkeit, aus der Masse hervorzustechen.
Das größte Potenzial auf Social-Media-Plattformen sehe ich im Community Building, dieser Bereich wurde bisher oft vernachlässigt. Durch Community Building konnten wir etablierte Player überholen und unser komplettes Geschäftsmodell entwickeln.

//KW 17 – LinkedIn auf dem Weg zum Facebook-Klon?

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

LinkedIn ist derzeit als Business-Netzwerk angesagter denn je – auch für die professionelle Kommunikation von Unternehmen, Organisationen und CEOs. Der deutsche Konkurrent Xing verblasst dagegen und muss aufpassen, den Anschluss nicht zu verlieren. LinkedIn bietet mehr Möglichkeiten für Publisher und hat auch das Targeting für Anzeigen weiter verbessert. Dennoch sind nicht alle Neuerungen des amerikanischen Anbieters unumstritten. Manche sehen LinkedIn schon auf dem Weg zum Facebook-Klon. Was sich derzeit rund um LinkedIn tut, fasst unser aktueller Weekly zusammen.

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//Tschüss, Google+!

Abschied Google+

Am 2. April schaltet Google sein soziales Netzwerk Google+ ab. Für viele ist das heutzutage keine Nachricht, weil sie sich kaum daran erinnern können, dass es das Netzwerk noch gibt und was es eigentlich genau sein (s)wollte. Doch im September 2011, als Google sein Angebot für alle freischaltete, war die Euphorie groß. Continue reading

//KW 11 – Datenkraken zerschlagen? Politik bestimmt Digitalfestival SXSW in Austin

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ehemals als kleines Musikfestival gestartet, hat sich die „South by Southwest“ (SXSW) längst als eine der weltweit wichtigsten Digitalkonferenzen etabliert. Dass sie ausgerechnet in Austin, Texas, stattfindet und nicht im Silicon Valley, ist nur auf den ersten Blick eine Überraschung. Denn für viele Branchenkenner ist die Stadt bereits der nächste Star am Tech-Himmel. Austin prosperiert, die Einwohnerzahl wächst. Steuerliche Anreize locken Unternehmen an, auch das Schaffen neuer Jobs wird prämiert. Die Technologiebranche ist einer der größten Wachstumstreiber. Vom Aufstieg Austins profitiert mittlerweile ganz Texas. Nur einer von vielen Gründen, im aktuellen Weekly einen genaueren Blick auf die Themen der diesjährigen SXSW zu werfen.

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//KW 06 – TikTok: wie Hitparade, nur jung, kreativ und digital

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

TikTok – noch nie gehört? Dann zählen Sie höchstwahrscheinlich nicht mehr zur jüngsten Nutzergruppe von Social-Media-Kanälen und haben auch keine Kinder im jugendlichen Alter. Denn die App ist gerade schwer angesagt – und zwar vornehmlich bei Nutzerinnen und Nutzern zwischen 13 und 16 Jahren, wobei Mädchen in der Mehrheit sind. Und: TikTok gehört nicht zum Facebook-Imperium. Aber worum geht es genau? Um eine mittlerweile chinesische App, die, vereinfacht gesagt, kurze, selbst gedrehte Musikvideoclips mit Fullplayback erlaubt. Im aktuellen Weekly beleuchten wir TikTok etwas näher.

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//KW 04 – DLD 2019: Europa im Wettrennen um die KI-Vorherrschaft

DLD 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

„Optimismus und Mut“ will die Digitalszene laut dem Motto der DLD-Konferenz versprühen, die gestern zu Ende ging. Sie gilt als eine Art Klassentreffen führender Digitalköpfe, bei dem mit Facebook-COO Sheryl Sandberg und Marketing-Professor Scott Galloway auch dieses Jahr wieder einige Branchengrößen vertreten waren. Neben den Schlagwörtern Optimismus und Mut ging es natürlich auch um konkrete Themen: So standen beispielsweise künstliche Intelligenz und das damit verbundene Tech-Rennen zwischen Europa, China und den USA im Fokus. Der aktuelle Weekly gibt eine Übersicht.

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//KW 51 – Chinas Aufstieg, Facebooks Absturz: die größten Trends und Themen 2018

Rückblick 2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

es wird Zeit für ein erstes Fazit zum Kommunikationsjahr 2018: Die neue Datenschutzverordnung hielt und hält das halbe Land in Atem, der Skandal um Facebook und Cambridge Analytica sorgte für Empörung und der Boom der Podcasts für eine ganze Reihe guter Audio-Unterhaltung. Im aktuellen OSK Weekly lassen wir die großen Trends und Themen des Jahres Revue passieren.

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PS: Der OSK Weekly geht bis Januar in die Winterpause. Wir bedanken uns für Ihre/Eure Treue und wünschen frohe Weihnachten sowie einen guten Rutsch in ein interessantes und erfolgreiches 2019!

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//Der Facebook Messenger für Unternehmen – Tipps vom „Socialmedia Doktor“ Sebastian Riehle

Sebastian Riehle - Tipps Facebook Messenger für Unternehmen Titel

 

Als „Socialmedia Doktor“ berät Sebastian Riehle Unternehmen bei ihrer Kommunikation in sozialen Netzwerken. Auf seiner gleichnamigen Website stellt er Tipps, Strategien und Online-Kurse zu Facebook und Co zur Verfügung. Dabei schaut Riehle wie ein klassischer Arzt, wo genau der Schuh drückt. In seiner „Messenger Marketing Therapie“ erstellt sein Praxis-Bot eine Anamnese, um erste Therapievorschläge zu unterbreiten. Weiter geht es mit Webinaren, Videos und persönlicher Beratung im „Sprechzimmer“. Dabei verbindet der diplomierte Tourismus-Manager seine langjährige Blogerfahrung mit Humor und Know-how. Seine aktuelle Diagnose: Der Facebook Messenger kann viele Prozesse sinnvoll automatisieren und so den Dialog mit Kunden verbessern. Im Interview erklärt Riehle, wie Unternehmen den Messenger gezielt einsetzen.

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