//OSK steigt bei compuccino ein

osk compuccino

Oliver Schrott Kommunikation GmbH (OSK) steigt bei der Berliner Medienagentur compuccino GmbH ein, übernimmt die Mehrheit der Anteile und baut damit ihre Digital-Kompetenz weiter aus. Über die neue Agentur-Konstellation sprachen wir mit Klas Roggenkamp, der compuccino gemeinsam mit Nader Cserny 2007 gegründet hat. Beide bleiben als geschäftsführende Gesellschafter an Bord der auf digitale Kommunikation und Content-Logistik spezialisierten Agentur.

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//Crowdfunding: Tipps für eine erfolgreiche Kampagne

Crowdfunding birgt ein enormes Potential, denn es stellt eine durchaus effektvolle Alternative zur beschwerlichen Suche nach Großinvestoren dar. Darüber hinaus ist es ein geeignetes Mittel zur direkten Marktanalyse: Durch eine Crowdfunding-Kampagne können Unternehmen ohne großes finanzielles Risiko ermitteln, ob ihr Vorhaben denn auch tatsächlich markttauglich ist.

Um eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne zu starten, reicht es aber nicht, einfach nur eine gute Idee zu haben. Hinter dem Projekt sollte immer eine Geschichte stehen, die überzeugt, sowie ein Team, das authentisch wirkt. Und ohne ein aktives und durchdachtes Community-Management verläuft die Sache schnell im Sand. Ein Unternehmen aus Wien hat allem Anschein nach alles richtig gemacht: Lomography hat sich der Wiederbelebung der Sankt Petersburger Lomo Kamera verschrieben und versorgt den Markt seither mit Retro-Linsen und Neuauflagen der ehemaligen sowjetischen Volkskamera. Diese konnte für damalige Verhältnisse schon eine sehr gute Qualität vorweisen, besticht heute aber vor allem durch beabsichtigt herbeigeführte Störeffekte und bietet der digitalen Postproduktion damit Paroli. Auf Kickstarter – der weltweit größten Finanzierungsplattform für kreative Projekte – konnten die Österreicher damit gleich zweimal für ein Projekt mehr als eine Million US-Dollar einsammeln. Damit begründeten sie nicht nur ihr Unternehmen, sondern gleich eine weltweite Community von Lomografie-Fans. Wir sprachen mit Tomas Bates, dem Cross Channel Marketing Manager von Lomography, über die Hintergründe für ihren Erfolg, die Notwendigkeit einer aktiven Community und natürlich über die Liebe zur Fotografie.

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//Das (auto)mobile Web – Big Brother oder nützlicher Helfer?

Immer mehr Hersteller bieten Fahrzeuge mit Internetverbindung an. Ab 2015 wird eine SIM-Karte für Neuwagen sogar zur Pflicht. Bei den Kunden stoßen Connectivity-Dienste für die Straße und Internet-Anwendungen im Automobil offenkundig auf zunehmendes Interesse: Laut einer aktuellen Studie stehen fast alle Befragten Fahrzeugen mit Internet positiv gegenüber. Doch die Apps fürs Auto sind nicht nur nützlich. Kritiker warnen vor dem gläsernen Fahrer und Einfallstoren für Hacker.

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//Crowdfunding: die Macht der Schwarmfinanzierung

“Wenn eine Idee am Anfang nicht absurd klingt, dann gibt es keine Hoffnung für sie.”

Mit dieser Aussage wird Albert Einstein in Bezug auf sein eigenes Tätigkeitsfeld nicht unrecht gehabt haben. Universell ist sein Zitat aber eher weniger zu gebrauchen, schon gar nicht beim Thema Investment. Für die Realisierung einer verrückten Idee wird man nämlich kaum einen Geldgeber finden. Investoren zu überzeugen ist selbst mit einer guten Idee schon schwierig genug. Die Liste der Erfolglosen ist lang, der Friedhof solcher Ideen groß.

Das Problem ist wie immer das Risiko – die Waagschale jedweden Investments. Wird es genügend Käufer geben? Wird das Produkt am Ende überhaupt funktionieren? Wer kein Geld für einen Prototypen zur Verfügung hat, wird sich auch keine fundierte Marktanalyse zur Verifizierung leisten können. Kostengünstige Umfragen helfen da auch nur bedingt. Nur weil jemand angibt, an etwas interessiert zu sein, heißt das noch lange nicht, dass er letztlich auch dazu bereit ist, bares Geld zu zahlen. Ein Dilemma, dem die Schwarmfinanzierung Abhilfe schafft.

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//KW 33 – Das große Zeitungssterben

Das große Zeitungssterben

Die Zeitung als traditionelles Massenmedium scheint ihr Monopol endgültig eingebüßt zu haben. Schuld daran sei aber nicht das Internet alleine. Drei Wirtschaftsredakteure der FAZ, darunter auch der stellvertretende Ressortleiter, beziehen in einem Artikel „in eigener Sache“ Stellung zum Thema. Darin geben sie Aufschluss über mögliche Gründe und entwerfen Szenarien für die Zukunft. Der interessanten Reise durch die Geschichte deutscher Zeitungen folgen Zahlen und Fakten, die den Einbruch der Werbeeinnahmen und die wenig erfolgreichen Gegenmaßnahmen der Verlagshäuser verdeutlichen. Eines der im Artikel entworfenen Zukunfts-Szenarien gleicht einer Dystopie, in der die gedruckte Zeitung innerhalb der nächsten sieben Jahre ausgestorben sein wird und Journalismus nur noch als Nebenerwerb fortbesteht. Dagegen steht die weitaus hoffnungsvollere Aussicht auf ein Überleben der großen Verlagshäuser dank des in der Vergangenheit angehäuften Vertrauenspotentials und effektiver Redaktionsgemeinschaften aus Bloggern, Journalisten und anderen Fachkundigen.

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//KW 32 – Eine Welt ohne Facebook

Eine Welt ohne Facebook

Wie würde der Traffic im World Wide Web wohl ohne Facebook aussehen? Der zwanzigminütige, weltweite Ausfall des sozialen Netzwerks am Freitagnachmittag hat einen Einblick gewährt und Rückschlüsse auf den sogenannten Dark Social Traffic zugelassen. Dieser ging um insgesamt 11 Prozent zurück. Weil einige User beim Ausfall des Netzwerks noch Facebook-Seiten geöffnet hatten, gingen die Zugriffe auf externe Seiten via Facebook in diesem Zeitraum nicht um 100 Prozent, sondern „nur“ um 70 Prozent zurück. Ein aktueller Chartbeat-Artikel fasst das Ganze folgerichtig zusammen: Seitenzugriffe via Facebook können maximal 16 Prozent des Dark Traffics ausmachen.

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//KW 31 – Wie der New Yorker digitaler Vorreiter werden will

Wie der New Yorker digitaler Vorreiter werden will

Das 1925 gegründete Magazin New Yorker erfindet sich digital neu. Das ist in soweit beachtenswert, weil sich immer noch mehr als eine Million gedruckte Hefte pro Ausgabe verkaufen – der Verlag handelt also keineswegs aus finanzieller Not. Die Redaktion erklärte in einem Brief an die Leser jetzt die Veränderungen: Alle Artikel seit 2007 werden online zur Verfügung gestellt. Außerdem wird es zusätzliche Blogs geben. Dazu bekam die Homepage ein neues Design, und bis Herbst ist der gesamte Inhalt frei zugänglich – danach wird eine Paywall eingeführt. Die Netzpiloten haben sich das Konzept genauer angeschaut und präsentieren fünf Gründe, warum es der New Yorker schaffen könnte, ein funktionierendes, digitales Geschäftsmodell zu finden.

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//KW 30 – Die Problematik der sinkenden Auflagenzahl

Die Problematik der sinkenden Auflagenzahl

Der „Mannheimer Morgen“ wird in den kommenden Jahren aufgrund sinkender Anzeigen- und Vertriebserlöse bis zu 40 Stellen streichen, teilte der Geschäftsführende Gesellschafter der Dr. Haas Mediengruppe, Björn Jansen, letzte Woche in einer Presseerklärung mit. Auch Nachrichtenmagazine haben nach neu veröffentlichten Zahlen im Vorjahresvergleich weiter mit Auflagenrückgängen zu kämpfen. Journalist Christian Jakubetz nimmt diese Entwicklungen zum Anlass, sich in einem lesenswerten Artikel mit der Problematik der sinkenden Auflagenzahlen von Printmedien und vor allem Tageszeitungen zu beschäftigen. Für ihn ist es mit verstärkten Investitionen in den digitalen Journalismus nicht getan. Vielmehr müssten Verlage endlich erkennen, dass sich auch das Kernprodukt grundlegend ändern muss.

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//Blogbuster: Schoenhaesslich

Das Schöne und das Hässliche vereinen Johannes Eich und Pierre Starkloff natürlich nicht in persona, sondern nur im Namen ihres mit Lifestyle aufgeladenen Blogs Schoenhaesslich.de, der “deine Suche nach einem Blog, der es wert ist gelesen zu werden, beendet”. Die beiden Freunde und Kollegen aus Stuttgart sind gelernte Layouter, verdienen also mit dem Schönen ihre Brötchen und das sieht man ihrem Blog auch an. Klare Strukturen und ein modernes Design führen den Leser durch den Stark- und Schwachsinn des Internets. Schon ein Jahr nach dem Launch im Jahr 2012 sahen die Zahlen vielversprechend aus – und lösten dies im zweiten Jahr ein: Mittlerweile gefällt “Schoenhaesslich” über 4.000 Followern. Ist das Zufall? Oder steckt dahinter ein ausgeklügeltes Marketingkonzept von Pierre und Johannes? Ich habe mir “Schoenhaesslich” im Gespräch mit den zwei Jungs erklären lassen:

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//KW 29 – Deutschland ist Weltmeister Rekorde bei Twitter und Facebook

Deutschland ist Weltmeister – Rekorde bei Twitter und Facebook

Nach 24 Jahren ist die Deutsche Nationalmannschaft durch einen 1:0-Erfolg gegen Argentinien endlich wieder Weltmeister. In den sozialen Netzwerken hat der Sieg alle Rekorde gebrochen: Während der Partie waren bei Facebook 88 Millionen User aktiv, die es insgesamt auf über 280 Millionen soziale Interaktionen brachten, berichtet Sports on Facebook. Auch Twitter meldete mit 618.725 Tweets pro Minute nach Schlusspfiff den höchsten Wert seiner Geschichte. Wie sich die WM auch aus journalistischer Sicht gelungen für innovative Formen der Berichterstattung nutzen lässt, beweist ein interessantes Projekt des Telegraph: Im Fußball-Blog Babb wird versucht, klassischen Sportjournalismus mit den Regeln des Social Web zu verbinden. Auf der Seite werden für das Web typische Gifs, Memes und beschriftete Screenshots genutzt, um komplexe Spiele zu analysieren. Ein durchaus gelungener Ansatz, wie auch Dirk von Gehlen, Chefredakteur bei jetzt.de, findet.
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