//Always on the Road: Die Algarve, Surferparadies im südwestlichen Europa

„It’s like the mafia. Once you’re in – you’re in. There’s no getting out“, so umschrieb der elfmalige Surfweltmeister Kelly Slater einst seine große Leidenschaft für das Wellenreiten und zielte dabei auch auf den ganz eigenen Lifestyle der internationalen Surfgemeinde ab.

Was Slater konkret damit meinte, konnten im Sommer sechs Reise- und Lifestyle-Blogger hautnah erleben. Auf Einladung von airberlin und dem Algarve Promotion Bureau (ATA) waren die Online-Multiplikatoren auf einer Entdeckungsreise durch das Surferparadies der Algarve, im äußersten Südwesten Europas, unterwegs. Mehrere Tage verbrachten die Blogger an dem 150 Kilometer breiten Küstenstrich, drei davon in einem Surfcamp in der Nähe von Lagos. Dort ging es rauf aufs Brett – anstrengend, teilweise qualvoll, waren die ersten Stunden im Wasser. Doch dann kam es, das Glücksgefühl, das man wieder und wieder erleben will – fast wie eine Sucht. OSK stand als Kommunikationsagentur mit auf dem Board, organisierte im Auftrag der Kunden die Tour und war für die Blogger Relations verantwortlich.

Continue reading

//KW 37 – Facebook forciert Video-Werbung

Facebook forciert Video-Werbung

Die Zahl der auf Facebook abgerufenen Videos stieg zwischen Mai und Juli um satte 50 Prozent – nicht zuletzt dank der eingeführten Autoplay-Funktion. Filme sind das wichtigste Format für das soziale Netzwerk. Dabei steigt die mobile Nutzung weiter an: Rund 65 Prozent aller Views werden über mobile Endgeräte getätigt. Video-Werbung werde damit zur nächsten großen Facebook-Story, sagt Carolyn Everson, die Werbe-Chefin von Facebook. Um attraktiv zu bleiben, will Facebook neue Funktionen einführen, die bereits von YouTube bekannt sind. So werden die User künftig sehen können, wie oft ein entsprechendes Videos bereits angeklickt wurde – neue, populäre Videos sind dadurch schneller identifizierbar. Außerdem werden – wie auf YouTube – am Ende eines Videos weitere, ähnliche Clips vorgeschlagen.

Continue reading

//KW 36 – Boom bei mobilen Endgeräten hält an

Boom bei mobilen Endgeräten hält an

BITKOM zufolge legen Smartphones und Tablets beim Absatz weiter zu. Der Hightech-Verband stützt sich dabei auf aktuelle Zahlen der Marktforschungsinstitute EITO und GfK. In diesem Jahr werden demnach rund  24 Millionen Smartphones und etwa 9,2 Millionen Tablets verkauft. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das ein Plus von sechs Prozent für Smartphones und satte 15 Prozent für Tablets. Laut BITKOM-Präsidiumsmitglied Dr. Christian Illek treibt der anhaltende Trend zu mobilen Endgeräten „die Vernetzung der Gesellschaft voran – bis ins Wohnzimmer“, und hat damit Auswirkungen auf die gesamte Unterhaltungselektronik-Branche: „Die Internetfähigkeit eines Geräts wird zu einem entscheidenden Kaufgrund“, so Illek. In Anbetracht der zunehmenden Vernetzung avancieren Wearables damit konsequenterweise zum nächsten großen Trend in diesem Bereich.

Continue reading

//Blogbuster: Tobias Gillen

Als Cherno Jobatey im vergangenen Jahr zum Editorial Director der deutschen Huffington Post ernannt wurde, war die Reaktion in der deutschen Medienlandschaft verhalten: Der ehemalige Fernsehmoderator macht jetzt ein Online-Portal. Naja. Dabei versteht Arianna Huffington den „Name Brand Journalism“ wie keine Zweite: Online-Medien brauchen Gesichter, Persönlichkeiten, Charaktere. Deshalb soll Cherno Jobatey nicht nur als Herausgeber fungieren, sondern mit Journalisten, Politikern und Prominenten netzwerken und das Aushängeschild der deutschen „HuffPost“ sein. Dieses Konzept ist natürlich nicht neu. Schon 2004 sagte Mathias Müller von Blumencron, damals Chefredakteur von Spiegel Online, über Online-Journalismus: „Man braucht ein eigenes Profil, eine eigene Identität, das ist extrem wichtig. Wenn Sie es nicht schaffen, eine eigene Online-Marke aufzubauen, dann ist es ganz knifflig.“

Continue reading

//KW 35 – Medianutzung der Generation Z

Medianutzung der Generation Z

Wie tickt die Generation Z, und welche Einstellungen haben Kinder und Teenager dieser Generation sozialen Netzwerken gegenüber? Mit dieser Frage beschäftigt sich futurebiz in einem Beitrag und stellt Fakten aus einer aktuellen Studie samt Infografik vor. Demnach könne die Grundeinstellung der Gen Z am besten mit „Hier bin ich“ bezeichnet werden – denn die neue Jugend wäge nicht lange ab, wie sie sich präsentiere. Die Kinder der Generation Z machten Selfies, weil sie in ihrer Wahrnehmung eben Alltag seien und keinesfalls mehr ein Trend. Innerhalb von acht Sekunden müsse man die Generation Z überzeugen, sonst wende sie sich ab. Und während Millennials noch mit zwei Screens auskommen, bevorzuge die Generation Z fünf Screens. Kurzum: Was in Fachkreisen als Internet-Phänomen oder Erkenntnis über eine „Always On“-Mentalität bezeichnet wird, sei für die Generation Z schlichtweg Alltag.

Continue reading

//Die Psychologie von Virals

Es gibt sie immer häufiger im Internet: Videos, die etwas Spezielles, Schockierendes, Spektakuläres an sich haben und deshalb „viral gehen“. Das bedeutet, sie werden massenhaft – zum Teil millionenfach – angeschaut und geteilt und verbreiten sich damit wie ein Virus. Unternehmen versuchen verstärkt, dieses Internetphänomen für ihre eigenen Zwecke zu nutzen. Marketing-Strategen diskutieren lebhaft darüber, welche Faktoren denn nun darüber entscheiden, ob ein Video „viral geht“ oder eben nicht. Denn auch wenn die genaue Zahl umstritten ist, spricht man mittlerweile bei einem Video erst dann von einem Viral, wenn es innerhalb der ersten Tage eine Million Klicks erreicht. Doch nicht nur PR-Profis, Marketing- und Werbefachleute zerbrechen sich darüber den Kopf, sondern auch Medien-Psychologen. Was genau lösen diese Videos in uns aus? Virals spielen mit unseren menschlichen Emotionen und erzeugen bei uns eine bestimme Reaktion – und was uns gefällt, leiten wir an unsere Freunde weiter. Doch warum teilen wir eigentlich Videos mit unseren Freunden? Unser Interviewpartner Sebastian Buggert, studierter Psychologe und Leiter im Bereich Medienforschung im Marktforschungsinstitut Rheingold in Köln, beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit dem Phänomen und erklärt uns, mit welchen psychologischen Tricks die Macher solcher Videos arbeiten.

Continue reading

//KW 34 – OSK steigt bei Berliner Digitalagentur compuccino ein

OSK steigt bei Berliner Digitalagentur compuccino ein

Oliver Schrott Kommunikation GmbH (OSK), Deutschlands viertgrößte PR-Agentur, steigt bei der Berliner Digitalagentur compuccino GmbH ein und übernimmt die Mehrheit der Anteile. Mit der Partnerschaft entsteht einer der größten deutschen Anbieter für multimediales Storytelling auf allen Kanälen – off- und online. Gemeinsam haben OSK und compuccino fünf Standorte in Köln, Berlin, Stuttgart, New York und Peking und erzielen mit mehr als 150 Mitarbeitern ein Honorarvolumen von rund 18 Millionen Euro.

Continue reading

//OSK steigt bei compuccino ein

osk compuccino

Oliver Schrott Kommunikation GmbH (OSK) steigt bei der Berliner Medienagentur compuccino GmbH ein, übernimmt die Mehrheit der Anteile und baut damit ihre Digital-Kompetenz weiter aus. Über die neue Agentur-Konstellation sprachen wir mit Klas Roggenkamp, der compuccino gemeinsam mit Nader Cserny 2007 gegründet hat. Beide bleiben als geschäftsführende Gesellschafter an Bord der auf digitale Kommunikation und Content-Logistik spezialisierten Agentur.

Continue reading

//Crowdfunding: Tipps für eine erfolgreiche Kampagne

Crowdfunding birgt ein enormes Potential, denn es stellt eine durchaus effektvolle Alternative zur beschwerlichen Suche nach Großinvestoren dar. Darüber hinaus ist es ein geeignetes Mittel zur direkten Marktanalyse: Durch eine Crowdfunding-Kampagne können Unternehmen ohne großes finanzielles Risiko ermitteln, ob ihr Vorhaben denn auch tatsächlich markttauglich ist.

Um eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne zu starten, reicht es aber nicht, einfach nur eine gute Idee zu haben. Hinter dem Projekt sollte immer eine Geschichte stehen, die überzeugt, sowie ein Team, das authentisch wirkt. Und ohne ein aktives und durchdachtes Community-Management verläuft die Sache schnell im Sand. Ein Unternehmen aus Wien hat allem Anschein nach alles richtig gemacht: Lomography hat sich der Wiederbelebung der Sankt Petersburger Lomo Kamera verschrieben und versorgt den Markt seither mit Retro-Linsen und Neuauflagen der ehemaligen sowjetischen Volkskamera. Diese konnte für damalige Verhältnisse schon eine sehr gute Qualität vorweisen, besticht heute aber vor allem durch beabsichtigt herbeigeführte Störeffekte und bietet der digitalen Postproduktion damit Paroli. Auf Kickstarter – der weltweit größten Finanzierungsplattform für kreative Projekte – konnten die Österreicher damit gleich zweimal für ein Projekt mehr als eine Million US-Dollar einsammeln. Damit begründeten sie nicht nur ihr Unternehmen, sondern gleich eine weltweite Community von Lomografie-Fans. Wir sprachen mit Tomas Bates, dem Cross Channel Marketing Manager von Lomography, über die Hintergründe für ihren Erfolg, die Notwendigkeit einer aktiven Community und natürlich über die Liebe zur Fotografie.

Continue reading

//Das (auto)mobile Web – Big Brother oder nützlicher Helfer?

Immer mehr Hersteller bieten Fahrzeuge mit Internetverbindung an. Ab 2015 wird eine SIM-Karte für Neuwagen sogar zur Pflicht. Bei den Kunden stoßen Connectivity-Dienste für die Straße und Internet-Anwendungen im Automobil offenkundig auf zunehmendes Interesse: Laut einer aktuellen Studie stehen fast alle Befragten Fahrzeugen mit Internet positiv gegenüber. Doch die Apps fürs Auto sind nicht nur nützlich. Kritiker warnen vor dem gläsernen Fahrer und Einfallstoren für Hacker.

Continue reading