//KW 18 – Micro Influencer sind für Unternehmen besonders wertvoll

OSK Weeky Micro Influencer Title

Liebe Leserinnen und Leser,

Ende 2015 nutzten 3,3 Milliarden Menschen weltweit das Internet. Das entspricht mehr als 40 Prozent der Erdbevölkerung. Noch vor etwa zwei Jahren waren es nur 2,4 Milliarden User. Die Internetnutzung steigt also weiter, wie die Wirtschaftswoche schreibt, nachdem man noch bis vor Kurzem davon ausgegangen war, dass sie eher stagnieren würde. Und auch die Nutzungsdauer nimmt weiter zu. Soziale Netzwerke, Blogs, E-Commerce, Apps, Chatbots, Messenger – bereits mehr als die Hälfte der Leute surfen mobil statt am heimischen Desktop. Wer mobil surft, braucht den schnellen, gut strukturierten Überblick. Eine wichtige Überlegung für Unternehmen, die ihren Content bestmöglich auf die Gewohnheiten ihrer User zuschneiden wollen.

Bei so viel Wachstum und Innovationen im World Wide Web haben auch wir jede Woche etwas Neues zu berichten. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lesen!

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//KW 15 – Das Ende des Fernsehens? Die Jugend plant das Programm lieber selbst

OSK Weekly Titel - Das Ende des Fernsehens

Liebe Leserinnen und Leser,

die meisten Werbungtreibenden setzen nach wie vor auf Klick-optimierte Kampagnen. Dabei hat der Klick als sinnvolle Messgröße inzwischen ausgedient, schreibt Philipp Roth auf Lead-Digital. Eine bessere Methode zur Erfolgsmessung sei das Postview-Tracking. Denn dabei wird die tatsächliche Zielgruppe adressiert. Dazu gehören häufig die, die nicht direkt auf den Banner klicken, sondern die Webseite erst später besuchen und tatsächlich am Kauf interessiert sind. Kommt ein potenzieller Kunde mit einem Banner auf einer Webseite in Kontakt, sei es bewusst oder unbewusst, wird auf seinem Endgerät ein sogenannter „View-Cookie“ gespeichert, eine Art Fußabdruck.

Besucht der Nutzer später die Webseite, enttarnt ihn sein „View-Cookie“ als Rezipient des vorangegangenen Banners. So weiß das Unternehmen durch anschließende Analysen, wie viele User nicht durch direkte Klicks, sondern lediglich durch Kontakte mit dem Werbebanner auf die Seite gelangt sind. Dabei wird der Kaufabschluss fokussiert und eine wesentlich interessantere Größe als der Klick beobachtet: das reale Kaufverhalten. Roths Fazit: „Lasst uns also den Klick als das betrachten, was er ist: nett als Lerngröße der Vergangenheit, aber in die Jahre gekommen und reif für die Abwrackprämie im Tausch gegen Messgrößen, die reale Sales belohnen.“

Um eine etablierte Sache, die durch eine neue ersetzt werden könnte, geht es auch in unseren Newsletter-Themen: das klassische Fernsehen.

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//KW 09 – Bloggen auf Fremdplattformen – fremdgehen oder nicht?

Liebe Leserinnen und Leser,

OSK ist ab sofort auch auf Facebook vertreten. Auf der Plattform veröffentlichen wir unsere neuesten Blog-Beiträge ebenso wie die aktuellen News rund um die Agentur, zeigen Projekte von unseren Büros aus Deutschland, den USA und China und bringen nicht zuletzt spannende Geschichten von unseren Reisen.

Wenn Ihnen unsere Seite gefällt, klicken Sie auf „Gefällt mir“ und bleiben so immer auf dem Laufenden, was sich bei uns tut. Wir freuen uns über Anregungen, Kritik und Feedback.

Um Facebook geht es in dieser Woche u.a. auch in unseren Newsletter-Themen. Mark Zuckerberg war vergangene Woche zu Besuch in Berlin und hat sich den Fragen der Community gestellt. Springer-Chef Mathias Döpfner hatte die Gelegenheit, mit Zuckerberg über die Zukunft von Virtual Reality und künstlicher Intelligenz zu sprechen.

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//KW 08 – Virtual Reality

Liebe Leserinnen und Leser,

auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona stehen jedes Jahr die neuesten Smartphones im Rampenlicht. Normalerweise. Dieses Jahr aber war alles etwas anders. Das Thema „Virtual Reality“ zog am Sonntag alle Aufmerksamkeit auf sich. Kein Wunder, denn es gab mit Mark Zuckerberg einen prominenten VR-Fürsprecher. „Virtual-Reality-Brillen werden revolutionieren, wie wir leben, arbeiten und kommunizieren. Man wird jederzeit mit seinen Freunden abhängen können, egal wo auf der Welt sie gerade sind“, erklärte der Facebook-Chef seine Vision. Während einer Präsentation von Samsung trat er für viele völlig überraschend auf die Bühne.

Denn für die Realisierung seiner Pläne hat „Zuck“ den südkoreanischen Smartphone-Marktführer als mächtigen Partner mit an Bord geholt. Von der Partnerschaft versprechen sich beide Seiten viel. Samsung verfügt über die Ressourcen, eine hohe Stückzahl an VR-Geräten zu relativ günstigen Preisen auf den Markt zu bringen. Facebook ist für die Software zuständig. Es scheint, als würde die Mutter aller sozialen Netzwerke in Sachen Virtual Reality Nägel mit Köpfen machen. Denn je umfassender und attraktiver das VR-Erlebnis ist, desto länger bleiben die Nutzer auf den Facebook-Angeboten. Und desto aufmerksamer sind sie. Ein interessanter Ansatz für Werbekunden.

Facebook investiert also aus gutem Grund in VR. Wie die Investmentbank Goldman Sachs voraussagt, werden VR und Augmented Reality (AR) 2025 – also in nicht einmal zehn Jahren – einen jährlichen Umsatz von 80 Mrd. US-Dollar erwirtschaften. Natürlich ist das auch der Konkurrenz bewusst. So soll Apple Gerüchten zufolge an einer eigenen Technologie für den zukunftsträchtigen Markt arbeiten. Und Google versucht, VR mit seinem Cardboard zum Mainstream zu machen. Für den Journalismus, die PR und die Markenkommunikation bietet VR neue Möglichkeiten, Geschichten zu erzählen. Doch wie diese aussehen, sei noch offen, erklärt Regisseur Chris Milk im Gespräch mit der Süddeutschen. Milk hat sich in seiner Arbeit auf VR spezialisiert. Inhalte und Formen müssten sich erst noch entwickeln, genau wie „eine Sprache, eine Ästhetik, die mit Virtual Reality umgehen kann“.

Nicht jeder ist übrigens vom aktuellen VR-Trend restlos begeistert. Anfang der Woche ging ein Bild von Mark Zuckerberg auf dem MWC um die Welt. Der Facebook-Chef geht darauf am Publikum vorbei, das ihn allerding nicht bemerkt. Die Gäste tragen alle VR-Brillen. The Verge zeichnete daraufhin eine düstere Scifi-Dystopie, mit Zuckerberg als Schurken, der unsere Gehirne stehlen will.

Man sieht, das Thema polarisiert. Neue Technologien wurden schon immer kontrovers diskutiert und oft kritisch begleitet. Daher beschäftigen wir uns dieses Mal auch in unserem Newsletter intensiv mit Virtual Reality.

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//KW 07 – Das Aussterben des Newsrooms: Klaus-Peter Frahm über „heimatlose“ Medien

Liebe Leserinnen und Leser,

in der Gerüchteküche brodelte es schon länger, jetzt steht fest: Mark Zuckerberg kommt nach Berlin. Am 26. Februar wird der Facebook-Gründer in der deutschen Hauptstadt ein „Townhall Meeting“ ausrichten. Auf Facebook schrieb Zuckerberg, er wolle bei seinem Auftritt Fragen der Nutzer aus Deutschland und anderen Ländern beantworten. Bereits in den ersten Stunden nach diesem Post kamen mehrere tausend Bemerkungen der User zusammen. Viele davon beziehen sich auf Hasskommentare – und den Vorwurf, dass das Netzwerk dagegen nicht konsequent genug vorgehe. Wo Zuckerberg in Berlin auftreten wird, ist noch unklar. Das Treffen soll über einen Livestream übertragen werden.

Auch für die „Instant Articles“ wird Facebook immer wieder kritisiert. Mit diesem Feature können Medien ihre Inhalte direkt auf dem Netzwerk veröffentlichen. Die Kritiker befürchten, dass Verlage sich damit in eine zu große Abhängigkeit von Facebook begeben.

Diese „Homeless Media“, also Publisher, die zunehmend oder sogar ausschließlich auf fremden Web-Präsenzen veröffentlichen, sind diese Woche eines unserer Newsletter-Themen. Ist eine eigene Homepage überhaupt noch nötig?

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//KW 49 – Messaging-Apps im digitalen Journalismus

NATIONAL

Bedeutung von Messaging-Apps für den digitalen Journalismus wächst

Messaging-Apps werden in Zukunft eine große Rolle im digitalen Journalismus spielen. Denn sie verfügen schon heute über mehr User als Social-Media-Netzwerke. Journalisten sollten deshalb ihr Augenmerk mehr auf Messaging-Apps lenken, so der Online Guide des Center for Digital Journalism an der Columbia Graduate School. Anhand von Fallstudien gibt das Handbuch einen ausführlichen Überblick, wie News-Organisationen Messenger nutzen können, um innovative Geschichten zu erzählen, Markenbewusstsein zu schaffen und neue Zielgruppen zu erschließen. Zum Beispiel ermöglichen Messenger wie WeChat oder öffentliche Chats auf Viber dem Publikum den direkten Zugang zu Content. (Da die Analyse auch für den deutschen Markt wichtige Erkenntnisse liefert, dieses Mal ausnahmsweise ein englischer Text im deutschsprachigen Newsletter-Teil).

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//“Facebook und Google wissen mehr über unsere Leser als wir selbst” – Jeff Jarvis zur Zukunft des Journalismus

Jeff Jarvis Artikelbild_00Ortstermin an der City University of New York (CUNY): Wir treffen Journalismus-Professor und Bestseller-Autor Jeff Jarvis. Er teilt seine Sicht der Dinge nicht nur als Online-Instanz auf Twitter, Facebook und auf seinem Blog BuzzMachine mit, sondern gerne auch im persönlichen Gespräch. Die Zukunft des Journalismus ist sein Lieblingsthema; seine Haltung dazu wird schnell klar: News und gute Geschichten werden im Internet gemacht – und verkauft. Journalisten, so erklärt der 61-jährige Direktor des Tow-Knight Center for Entrepreneurial Journalism im OSK-Interview, müssen heute auch Unternehmer sein. Und weil wir uns lange mit dem Experten unterhalten haben, gibt es in dieser speziellen Ausgabe von “Zukunft des Journalismus” auch ein Video, in dem Jeff Jarvis weitere spannende Aussagen zur Entwicklung der Branche trifft.

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//KW 34 – Facebook mit eigener Blogging-Funktion

NATIONAL

Facebook mit eigener Blogging-Funktion

Laut Journalisten wie Martin Giesler und Wolfgang Blau erweitert Facebook seine Notiz-Funktion, die es Usern nun erlaubt, längere Texte und Blogartikel direkt auf dem sozialen Netzwerk zu veröffentlichen. Das Design der neuen Funktion erinnert an das Layout der Plattform „Medium“. HTML-Embeds, YouTube-Verlinkungen und Kommentare für einzelne Abätze sind (noch) nicht möglich. Mit der Einführung der Blogging-Funktion tritt das soziale Netzwerk in direkte Konkurrenz zu WordPress, Medium und anderen Blogging-Plattformen.

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//KW 31 – Facebook und Twitter: Nachrichten werden wichtiger

NATIONAL

Die wachsende Bedeutung von Nachrichten auf Facebook und Twitter

Als Quelle für Nachrichten werden Twitter und Facebook für die Nutzer immer wichtiger. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des US-amerikanischen Pew Research Center. Grundfrage der Untersuchung war, welche Rolle die beiden sozialen Netzwerke beim Nachrichtenkonsum spielen. Ergebnis: Die Zahl der US-Bürger, die auf Twitter und Facebook Nachrichten lesen, stieg deutlich an. Wie die Netzpiloten zusammenfassen, unterscheidet sich jedoch die Art der Nutzung. Auf Twitter verfolgen User eher brandaktuelle Nachrichten, auf Facebook kommentieren sie dagegen mehr.

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//KW 30 – Recht auf Vergessenwerden – Löschanträge bei Google

NATIONAL

Recht auf Vergessenwerden – Löschanträge bei Google

Was im Netz ist, bleibt im Netz. Lange Zeit galt dieser Satz als gesetzt. Daher hatten Menschen, die Inhalte über sich aus Google entfernen lassen wollten, lange Zeit schlechte Karten. Im Mai 2014 entschied der Europäische Gerichtshof dann, dass Menschen bestimmte Informationen über sich in Suchmaschinen verbergen lassen können. Die Folge: Gut eine Million Links sollte Google im vergangenen Jahr aus seiner Suche löschen. Reporter des Guardian und des Berliner Recherchebüros Correct!v haben jetzt herausgefunden, dass vor allem Privatpersonen Löschanfragen stellen. Auch für CEOs ein spannendes Thema, denn obwohl sie oft im Licht der Öffentlichkeit stehen, haben sie nun die Chance, Beiträge über ihr Privatleben aus den Tiefen des Internets zu entfernen.

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