//KW 37 – Facebook forciert Video-Werbung

Facebook forciert Video-Werbung

Die Zahl der auf Facebook abgerufenen Videos stieg zwischen Mai und Juli um satte 50 Prozent – nicht zuletzt dank der eingeführten Autoplay-Funktion. Filme sind das wichtigste Format für das soziale Netzwerk. Dabei steigt die mobile Nutzung weiter an: Rund 65 Prozent aller Views werden über mobile Endgeräte getätigt. Video-Werbung werde damit zur nächsten großen Facebook-Story, sagt Carolyn Everson, die Werbe-Chefin von Facebook. Um attraktiv zu bleiben, will Facebook neue Funktionen einführen, die bereits von YouTube bekannt sind. So werden die User künftig sehen können, wie oft ein entsprechendes Videos bereits angeklickt wurde – neue, populäre Videos sind dadurch schneller identifizierbar. Außerdem werden – wie auf YouTube – am Ende eines Videos weitere, ähnliche Clips vorgeschlagen.

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//KW 32 – Eine Welt ohne Facebook

Eine Welt ohne Facebook

Wie würde der Traffic im World Wide Web wohl ohne Facebook aussehen? Der zwanzigminütige, weltweite Ausfall des sozialen Netzwerks am Freitagnachmittag hat einen Einblick gewährt und Rückschlüsse auf den sogenannten Dark Social Traffic zugelassen. Dieser ging um insgesamt 11 Prozent zurück. Weil einige User beim Ausfall des Netzwerks noch Facebook-Seiten geöffnet hatten, gingen die Zugriffe auf externe Seiten via Facebook in diesem Zeitraum nicht um 100 Prozent, sondern „nur“ um 70 Prozent zurück. Ein aktueller Chartbeat-Artikel fasst das Ganze folgerichtig zusammen: Seitenzugriffe via Facebook können maximal 16 Prozent des Dark Traffics ausmachen.

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//KW 27 – Kontextorientierter Service durch Wearables

Kontextorientierter Service durch Wearables

Kunden verlangen zunehmend nach individuellen Service-Angeboten. Dabei spielen die individuellen Situationen, in denen der Kunde ein Angebot in Anspruch nehmen möchte, und sein aktueller Aufenthaltsort eine immer größere Rolle. Den Kunden genau zu orten ist dank GPS, NFC oder iBeacon relativ einfach möglich, und in Verbindung mit so genannten kontextsensitiven Apps können situationsgerechte Angebote in Echtzeit geliefert werden. Weitere Medien für kontextorientierten Service sind Wearables wie Smart Watches oder Google Glasses. Derartige Devices werden nach Meinung vieler Experten maßgeblich dazu beitragen, die kontextorientierten Services noch individueller und damit passgenauer gestalten zu können. Professorin Heike Simmet beschäftigt sich in einem aktuellen Blogbeitrag ausführlich mit den Möglichkeiten und Prognosen dieser Entwicklung.

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//KW 26 – Facebooks Geschäft mit dem Geld

Facebooks Geschäft mit dem Geld

Anfang April wurde durch einen Bericht in der Financial Times bekannt, dass Facebook bald Geldüberweisungen zwischen Nutzern ermöglichen soll. Wie lukrativ das Geschäft mit gebührenpflichtigen Überweisungen ist und welche Ziele Facebook damit langfristig verfolgt, beleuchtet die Finanzjournalistin Nancy Miller in einem Artikel auf FastCompany. Facebook könnte mit dem Geschäft zusätzliche Informationen über die Interessen und Käufe der User generieren und diese gewinnbringend nutzen. Spannend ist aber vor allem die Vermutung der Finanzjournalistin, dass WhatsApp eine zentrale Rolle im Mobile-Payment-Bereich einnehmen könnte.

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//KW 25 – Twitter im WM-Fieber

Twitter im WM-Fieber

Als Echtzeitmedium ist Twitter ideal dazu geeignet, sich mit anderen Nutzern während der WM-Spiele auszutauschen. Unter den Hashtags #Worldcup2014 und #WM14 wird schon seit Tagen intensiv getwittert, aber es gibt eine Reihe von weiteren Hashtags und Accounts, die man für spannende Inhalte und Diskussionen im Auge behalten sollte. Ob offizielle Accounts von Spielern oder spielspezifische Hashtags wie #GERPOR – auf dem ZDF Blog Hyperland stellt Redakteur Tobias Wagner die wichtigsten Twitter-Quellen zusammen, mit denen Nutzer angesichts der Masse an Tweets den Überblick behalten. Twitter selbst hat zur WM wie schon 2010 sogenannte Hashflags eingeführt: nennt ein User eine Länderabkürzung wie #GER, erscheint die dazugehörige Flagge im Tweet. Eine Übersicht über die WM-Features stellt Twitter auf dem eigenen Blog vor.

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//KW 24 – Google Debatte “Recht auf Vergessen”

Google Debatte “Recht auf Vergessen”

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass jeder Google-Nutzer ein Recht auf Vergessen hat. So sollen bestimmte personenbezogene Daten auf eigenen Wunsch aus der Ergebnisliste entfernt werden können. Google hat darauf unmittelbar mit einem Online-Lösch-Formular reagiert. Aber:  in den Suchergebnisse werden zukünftig Hinweise auf eine Löschung angezeigt. Außerdem gilt das Entfernen der Suchungsergebnisse nur innerhalb Europas. Über google.com sind die Ergebnisse weiterhin zu finden. Eine ausführliche Kritik gibt es auf dem Google Watch Blog.

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//KW 15 – “Qualität reicht heute nicht mehr aus”

“Qualität reicht heute nicht mehr aus”

Das populäre US-Portal Buzzfeed verzeichnet mit seinem Mix aus bunten Geschichten, Listen und journalistischen Inhalten mittlerweile mehr als 130 Millionen Unique Users. Laut Statistiken von Similiarweb generiert Buzzfeed dabei inzwischen fast 56 Prozent seines Traffics über Facebook, Twitter und zunehmend auch über Reddit und Pinterest. In einem Interview mit Horizont.net spricht Vice President Scott Lamb über die Wichtigkeit von sozialen Netzwerken in ihrer Funktion als Broadcaster. Ausschlaggebendes Kriterium für den Erfolg im Social Web ist für Lamb dabei nicht mehr allein guter Content, sondern die Fähigkeit, Inhalte so zusammenzustellen, dass Nutzer sie leicht teilen können. Spannendes Interview, in dem der Manager Einblicke in die Pläne von Buzzfeed für den deutschen Markt gewährt.

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//Dem Erfolgsgeheimnis von Instagram auf der Spur

Facebook-Chef Mark Zuckerberg blätterte 2012 rund eine Milliarde Dollar (760 Millionen Euro) für den mobilen Foto-Dienst Instagram hin. Die Übernahme der populären App durch den Social Media Giganten war zu dieser Zeit eine der spektakulärsten Meldungen der internationalen Start-Up-Szene. Inzwischen hat Instagram mit Hilfe seines großen Bruders den mobilen Massenmarkt erobert und wächst kontinuierlich weiter. Erst vor wenigen Tagen verkündete Instagram, dass es nun monatlich von 200 Millionen Usern genutzt wird. Im September 2013 waren es noch 150 Millionen – die Community ist somit innerhalb von rund sechs Monaten um 50 Millionen Nutzer gewachsen. Grund genug, das angesagte Bildernetzwerk einmal genauer unter die Lupe zu nehmen und sein Erfolgsgeheimnis zu ergründen.
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//KW 13 – Tipps für mehr Sichtbarkeit bei Facebook

Tipps für mehr Sichtbarkeit bei Facebook

Funktionen wie “Empfohlene Seiten und Artikel” lenken die Aufmerksamkeit von Facebook-Nutzern direkt auf relevante Inhalte in ihrer Timeline. Andy Mitchell, Director of Global Media Partnerships bei Facebook, kündigte beim Digital Innovators’ Summit an, dass es in Zukunft noch mehr Funktionen und Wege geben soll, interessante Nachrichten und Inhalte hervorzuheben. Das neue Facebook-Design sei dabei nur ein erster Schritt, um die Inhalte “leserfreundlicher” zu machen. Journalism.co.uk stellt praktische Regeln und Tipps zusammen, mit denen Herausgeber die Sichtbarkeit ihrer Inhalte auf Facebook erhöhen und für mehr Aufmerksamkeit und Engagement sorgen können.

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//KW 12 – Wie wird’s viral?

Wie wird’s viral?

Der Erfolg von viralen Inhalten und Kampagnen ist selten vorhersehbar. Sie können sowohl eine enorme Reichweite erzielen – wie zuletzt Edeka mit Supergeil – als auch außer Kontrolle geraten. Auch wenn sich manche Phänomene einer logischen Erklärung entziehen, gibt es klare Kriterien, um die Shareability von Inhalten zu steigern. Positivität und Emotionalität sind dabei die zwei ausschlaggebenden Faktoren. Im Social Web funktionieren positive Nachrichten besser als schlechte – anders als im Journalismus. Darüber hinaus hilft es, wenn der Content die Eitelkeit der User anspricht: Denn was besonders cool, witzig oder intellektuell ist, wird von Leuten gerne geteilt, die sich im Netz ein besonders cooles, witziges oder intelligentes Image aufbauen möchten oder aufgebaut haben. Weitere Tipps, wie das virale Potenzial von Inhalten erhöht werden kann, finden sich in Jan Tißlers Artikel im Upload Magazin.

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