//Von aufrechter Haltung – wie sich Unternehmen im Netz klar positionieren

Social Media sind böse. Egal, was ihr postet, es wird gegen euch verwendet werden. Lasst am besten gleich die Finger davon! Das ist im Wesentlichen die Botschaft der Lehrer, die bei mir aus dem Unterricht der neunten Klasse noch hängen geblieben ist.

Damals habe ich mich zum ersten Mal näher mit meiner digitalen Stimme beschäftigt. Das ist inzwischen einige Jahre her und es hat sich vieles geändert. Heute habe ich mich nicht nur von ICQ verabschiedet, sondern auch von der Vorstellung, dass Social Media der große böse Wolf in der Geschichte ist. Denn so gut es die Lehrkräfte auch mit uns meinten – die digitale Selbstdarstellung hat einiges zu bieten.

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//PR-Studium in Zeiten von Corona – drei Studierende schildern ihre Erfahrungen

Studierende in ganz Deutschland bewegen sich aktuell zwischen Unsicherheiten und Aktivismus: Im Studium entstehen durch die Corona-Krise einige Probleme, aber auch viele neue Chancen und Ideen, um mit der Situation umzugehen. Drei PR-Studierende vom PRSH e.V. an der Hochschule Hannover aus dem zweiten, vierten und sechsten Semester berichten, wie die Situation für sie aktuell aussieht – und was sie daraus für ihr Berufsleben mitnehmen können. Auch wenn sie sich in unterschiedlichen Phasen ihres Studiums befinden – frisch gestartet, im Praxissemester oder kurz vor dem Abschluss – die Coronakrise betrifft sie alle gleich.

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//“Hallo da drüben” – warum es sich lohnt, über den PR-Tellerrand zu schauen

Obwohl ich mittlerweile im sechsten Semester Public Relations studiere, habe ich im Rahmen von Praktika und Werkstudententätigkeiten noch nie in einem klassischen PR-Job gearbeitet. Ist das schlimm oder lohnt sich der Blick über den PR-Tellerrand?

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//Künstliche Intelligenz in der PR – muss der Nachwuchs um seine Zukunft fürchten?

Seit über einem halben Jahrhundert wird das Thema künstliche Intelligenz in Expertenkreisen diskutiert. Ihre heutige Gestalt hat die einst so abstrakte Vision allerdings erst in den letzten Jahren angenommen. Big Data und künstliche Intelligenz halten derzeit nicht nur Einzug in unseren Alltag, sondern in nahezu alle Berufsfelder. Dass auch die Öffentlichkeitsarbeit von dieser Entwicklung nicht ausgenommen ist, stimmt manche PR-Studierende nachdenklich. Ein Grund, die Berufswahl zu überdenken? Wie viel PR kann KI?

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//Think big. Think international. Englisch ist für den PR-Nachwuchs nicht mehr genug

Wenn man das „lunch date“ absagen muss, weil der „call“ mit dem „chief executive officer“ um zwei Stunden verschoben wurde, dann geht das schon mal als „faux pas“ durch. Englisch- wie Französischkenntnisse helfen, diesen kuriosen und zugegebenermaßen überspitzten Satz aus dem Arbeitsalltag der Kommunikationsbranche zu verstehen. In der Public-Relations-Branche (auch hier wieder Englisch) geht es beim Thema Fremdsprachen im Beruf jedoch um mehr als die Verwendung von Buzzwords. „Think big. Think international.“ – das ist das Motto.

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//Was zeichnet einen guten PRler aus? Eine Nachwuchs-Analyse

Gute PRler

Hippe Agenturen, in denen stets gut gelaunt geplaudert, telefoniert und Kaffee getrunken wird. Texte, die in der Agentur-Lounge entstehen und während eines Meetings am Kickertisch besprochen werden. Kein Kaffeetrinker? Kein kreativer Schreiberling? Kein guter PRler!

Die Wahrheit? Über die PR-Branche kursieren viele Vorurteile. Jedoch steckt hinter den zwei Buchstaben PR mehr als Meetings am Kickertisch und kreatives Texten. Denn: Public Relations (PR) sind ein vielfältiges Berufsfeld mit abwechslungsreichen Aufgaben. Dementsprechend breit sind auch die Studiengänge auf diesem Gebiet ausgerichtet. So können Studierende unter anderem aus Studiengängen wie Kommunikationsmanagement, Kommunikationswissenschaft, Online-Kommunikation, Unternehmenskommunikation, Journalismus, Medienwissenschaft oder Public Relations wählen.

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//Influencer – die Litfaßsäulen von heute?

Influencer - Litfaßsäule

Influencer sind vor allem junge und schöne Menschen, die von Unternehmen Unsummen geboten bekommen, um gephotoshoppt auf Instagram Werbung für wahlweise Make-up, Handtaschen oder Abnehm-Shakes zu machen. Ich polarisiere mit der Aussage bewusst, keine Frage.

Zwar stolpere ich eher selten über derart überspitzt formulierte Meinungen, jedoch vertreten einige Kritiker der Netz-Stars diese Ansicht. Deshalb möchte ich die Chance nutzen und einmal meine eigene Perspektive zeigen: als Teil einer jungen Zielgruppe und als jemand, der sich mit dem Bereich Influencer Relations auseinandersetzt

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//Influencer im Studium – warum der PR-Nachwuchs die Branche kennen muss

PRSH - Influencer im Studium

Influencer sind ein relativ junges Phänomen innerhalb der Kommunikationsbranche. Der Bereich professionalisiert sich jedoch zunehmend und etabliert sich als ergänzender Kanal zu klassischen Medien. Während „alte Hasen“ der Kommunikation die Eigenheiten des Influencer-Segments zunächst verinnerlichen mussten, verfolgen Branchen-Einsteiger die Netzstars schon seit ihrer Schulzeit. Studenten haben daher oft ein gutes Gespür für die Szene der Digital Heroes.

Dennoch: Neben dem privaten Kontakt auf Instagram oder YouTube wird es für die Studierenden in der Kommunikation immer wichtiger, auch den professionellen Umgang mit Influencern zu erlernen. Welcher Influencer ist das richtige Gesicht für eine Kampagne und was gehört zu einem guten Briefing? In der Ausbildung von Kommunikationsprofis gilt es dabei mit der Zeit zu gehen.

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//Wie ein Auslandssemster auf internationales Teamwork vorbereitet

internationales Teamwork Titel

 

Die Kommunikationslandschaft ist geprägt durch Vielfalt und die Interaktion zwischen Menschen unterschiedlichster Herkunft. Wo, wenn nicht in einem Auslandssemester, könnte man sich besser mit diesen beiden Themen auseinandersetzen?

Viele Studenten nehmen die Chance wahr, während ihrer Hochschulzeit Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Dabei handelt es sich keineswegs um einen mehrmonatigen Urlaub. Austauschstudenten sehen sich zu Beginn ihres Aufenthalts häufig mit komplexen Herausforderungen konfrontiert. In diesem Artikel möchte ich Erfahrungen teilen, die ich während dieser Zeit gemacht habe und mir im Studium sowie Berufsalltag hilfreich waren.

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//Von Anfang an dabei: digitales Networking im Studium

Artikel Networking Twitter

 

Zugegeben, schon oft habe ich mich nach einem Vortrag in der Uni nicht getraut, der Pressesprecherin oder dem Agenturgründer persönlich eine Frage zu stellen. Mittlerweile weiß ich, dass es sehr einfach ist, auf diesem Weg ins Gespräch zu kommen und so schon früh im Studium Kontakte aufzubauen. Laut Headhunterin Karina Robinson sollte man sogar 20 Prozent seiner Zeit ausschließlich mit Networking verbringen – und wenn nicht face to face, dann zumindest digital. Tatsächlich kann ein aufleuchtender Handybildschirm mit einer Kontaktanfrage nach einem solchen Gespräch Nachwirkung verleihen. Im Folgenden erkläre ich, wie Studierende und andere PR-Neulinge einen Zugang zum Online-Networking finden und warum ich meine Meinung zu Twitter geändert habe.

Hallo Business-Welt

Business-Netzwerke wie LinkedIn und Xing sind das digitale Äquivalent zum klassischen Lebenslauf aus der Bewerbung. Auf mindestens einer der beiden Plattformen ein Profil zu haben, ist Pflicht. LinkedIn ist internationaler aufgestellt, während Xing in Deutschland verbreiteter ist. Ein Profil kann aufgewertet werden, indem Kontakte Kenntnisse bestätigen und Empfehlungen schreiben. Über passende PR-Keywords kann das Profil für die Suchfunktion optimiert werden.

„Digital First“ gilt mittlerweile auch für den Lebenslauf. Die digitale Version davon ist auf den Business-Netzwerken für jeden leicht zugänglich. Daher sollte das Profil nicht nur vorhanden, sondern immer aktuell und gut gepflegt sein.

Für mich persönlich ist es zunächst erst mal ungewohnt, hier als Studentin Autoritäten der Branche als Kontakt hinzuzufügen. Für den ersten Schritt lohnt sich daher ein Blick in den Hörsaal: Die ersten PR-Kontakte sind die Kommilitonen. Tatsächlich können diese Verbindungen aufzeigen, die man nicht erwartet. Vielleicht hat der Kumpel aus der Orientierungswoche ein Praktikum in deiner Traum-Agentur gemacht und gibt gerne Tipps für den Bewerbungsprozess.

// Über den Artikel

In einer Kooperation mit dem PRSH. e.V veröffentlichen Studenten des Fachs “Public Relations” an der Hochschule Hannover regelmäßig Artikel auf dem OSK Blog. Der Nachwuchs bildet die Kommunikationsprofis von Morgen, weswegen wir uns schon heute ihre Meinung zu Branchenentwicklungen, der Ausbildung und Kommunikations-Trends anhören.

Twitter: Challenge Accepted

SchülerVZ, Facebook, Instagram, Snapchat: Unter all den sozialen Netzwerken, bei denen ich mich in meiner Jugend angemeldet habe, war Twitter nicht dabei. Mich und den Großteil meiner Freunde hat es nie abgeholt. Kaum visuelle Reize und langweiliger Nachrichten-Charakter: Worüber soll ich überhaupt twittern?

Artikel Networking Twitter

Als sich im ersten Semester alle meine Kommilitonen anmeldeten, zog ich mit. Bei meiner ersten PRSH-Exkursion twitterten wir alle drauflos und ich erkannte nicht nur den Nutzen, sondern auch den Spaß an der Sache. Eine Mitteilung in 280 Zeichen zu packen, ist bereits eine Herausforderung, sie dann noch relevant zu gestalten, die Kunst. Bloß twittern des Twitterns wegen kommt nicht gut an. Es braucht Selbstbewusstsein und Vertrauen in die eigene Meinung, denn auf Twitter kann man sich über das Online-CV hinaus positionieren: Witzig und etwas privater zu sein, ist erlaubt. Es ist nicht schlimm, zunächst als Beobachter anzufangen und eher über den Retweet-Button aktiv zu sein. Auch wenn der Zugang anfangs schwerfällt, lernt man so schnell die Dos, Dont’s sowie die technischen Eigenheiten.

Mittlerweile ist Twitter für mich die nützlichste Networking-Plattform: Dort kann ich immer aktuell sehen, wer was macht, unkompliziert interessanten Leuten folgen und nach einer erfolgreichen Veranstaltung neue Follower gewinnen.

„Kenne ich von Instagram“

Während Facebook als Ur-Social-Network überwiegend für private Zwecke und Verlinkungen in der Kommentarspalte von niedlichen Tiervideos genutzt wird, erzählen nicht nur viele Unternehmen ihre Geschichten mittlerweile häufig über Instagram Stories. Spätestens seitdem mir meine Dozentin und andere Personen aus der Branche auf Instagram folgen, nutze ich die Plattform nicht mehr bloß privat.

Viele meiner Kommilitonen schnappen sich mittlerweile auch mal eine Spiegelreflexkamera und machen mit qualitativ hochwertigen Bildern auf sich aufmerksam. Dabei bleiben sie sich aber treu und zeigen das Leben als Studentin, als Bewohner ihrer Stadt, als Mutter. Kurzum: Instagram macht es unglaublich einfach, sich kreativ als Person mit Social-Web-Skills darzustellen. Statt auf einem eigenen Blog kann die digitale Visitenkarte auf Instagram ein bisschen bunter gestaltet werden.

Artikel Networking Instagram

Für den direkten professionellen Austausch zwischen zwei Personen ist Instagram zwar eher nicht gemacht, jedoch kann auch hier ein Dialog beginnen. Durch den privaten Charakter der Plattform sinkt die Hemmschwelle, einen netten Kommentar oder ein Like zu hinterlassen. Daraus erwächst vielleicht ein Kontakt, dem man auf Augenhöhe begegnet: „Die kenne ich von Instagram“, hört man heute gar nicht mehr so selten.

Egal ob mit einem gut ausgearbeiteten Online-CV, schlauen Worten auf 280 Zeichen oder kreativer Selbstdarstellung – digitales Networking hat viele Facetten. Es gilt, die richtige für sich und seine Zwecke zu finden. Allerdings sollte man auch das analoge Networking nicht aus dem Auge lassen. Meiner Meinung nach hinterlässt ein persönliches Gespräch einen nachhaltigeren Eindruck als die Antwort auf einen Tweet. Networking lässt sich letztendlich über viele Kanäle betreiben – nur trauen muss man sich.

// Über die Autorin

Jolien Hasemann_swJolien Hasemann ist 22 Jahre alt und nach ihrem Bachelor in American Studies glücklich im PR-Studium in Hannover angekommen. Sie engagiert sich in den Teams Kommunikation und Event des PRSH e.V.