//KW 41 – Die digitale Revolution steht noch bevor

Die digitale Revolution steht noch bevor

Wenn über die digitale Revolution gesprochen wird, denkt man in der Regel an die Jahrtausendwende und das Aufkommen der sozialen Netzwerke. Die eigentliche Revolution werde aber das mobile Internet sein, wie Huffington-Post-Chefredakteur Sebastian Matthes schreibt. Langfristig werde das Smartphone seine Position als wichtigstes Gerät im Alltag ausbauen. Das habe zur Folge, dass Themen, ihre Aufbereitung und Zugänglichkeit grundlegend neu gedacht werden müssten.

LinkedIn als Medienunternehmen

Das 2003 gegründete Netzwerk LinkedIn ist als Plattform für Berufstätige und professionelles Networking bekannt geworden. In einem aktuellen Artikel auf Digiday erklärt Autor John McDermott, dass sich LinkedIn längst zu einem Medienunternehmen und -herausgeber entwickelt habe. Es gehe nicht mehr einzig um den Kontakt zwischen Berufstätigen, sondern darum, Inhalte zu schaffen und zu veröffentlichen. Am Beispiel des LinkedIn Chefredakteurs Dan Roth und dessen Werdegang vom klassischen Journalisten zum Chefredakteur eines sozialen Netzwerks verdeutlicht der Artikel die Entwicklung von LinkedIn zum “Publisher“.

// Über OSK Weekly

Die Übersicht behalten: Mit OSK Weekly präsentieren wir einmal wöchentlich einen kompakten Überblick zu aktuellen Entwicklungen aus der Welt der Kommunikations- und Digitalbranche – mit spannenden, bemerkenswerten und wie wir finden teilenswerten Nachrichten aus den Bereichen PR, Marketing, Social Media & Co.

Wearables und der Journalismus – ein neues Traumpaar?

Spätestens seit den Vorstellungen von Apples Smartwatch und der Google Glass sind die sogenannten Wearables in aller Munde, und insbesondere Medienunternehmen investieren in die neuen Technologien. Die Autorin des kürzlich auf netzpiloten.de erschienenen Artikels ist sich sicher, dass sich ein klarer Trend in der Medienbranche hin zu Wearables abzeichnet. Gerade für Journalisten ergeben sich dadurch vollkommen neue Wege der Berichterstattung wie beispielsweise der „mobile first-person journalism“.

Facebook als Gatekeeper

Facebook gewinnt als Zugangsquelle für Nachrichten rasant an Bedeutung. Zu dieser Erkenntnis kommt Netzökonom Holger Schmidt in einem aktuellen Beitrag und liefert umfangreiche Daten und Fakten zu Nachrichten-Quellen im Netz. Facebook hat in den vergangenen Monaten mehrfach an seinen Algorithmen gearbeitet, um mehr Nachrichten im Newsfeed der Nutzer anzuzeigen, wodurch der Social-Media-Anteil am Gesamt-Traffic deutscher Nachrichtenseiten spürbar gestiegen ist.

Neues Tool prüft Online-Gerüchte in Echtzeit

Jeden Tag werden tausende Informationen über das Internet verbreitet. Einige davon stimmen und andere sind unwahr. Der Journalist Craig Silverman hat nun ein Tool namens „Emergent“ entwickelt, das in Echtzeit den Wahrheitsgehalt einer Nachricht überprüft und unwahre Informationen deutlich sichtbar markiert. Ein aktueller Artikel auf businessinsider.com geht detailliert auf die Funktionsweise der neuen Website ein.

Vice in der Kritik

Das als Szenemagazin gegründete Medienunternehmen Vice gehört zu den meist beachteten Medien der Welt. Grund für den Erfolg scheint vor allem das Themenspektrum zu sein, das bewusst von den Inhalten der „Mainstream-Medien“ abweicht und auch Kontroverses anspricht. Nach der Entlassung eines Redakteurs, weil dieser zu kritisch über einen Anzeigenkunden berichten wollte, wird Vice jetzt für seine fehlende Abgrenzung von Anzeigengeschäft und Redaktion kritisiert. Gawker berichtet über das Geschäftsmodell des Medienunternehmens und seine scheinbar begrenzte journalistische Unabhängigkeit.

Snapchat – eine Messaging App mit Potenzial

Die Messaging App Snapchat erfreut sich immer größerer Beliebtheit – nicht nur bei privaten Nutzern. Wie auf prdaily.com nachzulesen ist, existieren mittlerweile Guidelines für Unternehmen, die den Einsatz des Messengers mit den selbstauflösenden Bildern erleichtern sollen. Aber auch die großen Unternehmen der Branche stehen Schlange: Wie das Wall Street Journal schreibt, plane der Internet-Riese Yahoo, rund 20 Millionen Dollar in Snapchat zu investieren.

Dieser Artikel wurde vor mehr als einem Jahr veröffentlicht. Sein Inhalt ist möglicherweise nicht mehr aktuell.

Head of Digital Media

Oliver Nermerich ist Kommunikationswissenschaftler und lebt im Internet. Bei OSK arbeitet er als Manager Online/Social Media und entwickelt kundenübergreifend Strategien, Auftritte und Kampagnen für das Internet und mobile Anwendungen. Auch privat dreht sich bei ihm alles um die digitale Welt: Er gehört zum Autorenteam des Lifestyle-Blogs Whudat.de und betreibt mit Freunden das Rolling-Magazin "Be-Mag". Sein Smartphone gibt er nur aus der Hand, wenn er auf sein Board steigt und an der Algarve die nächste Welle surft. Für das OSK Blog spürt er die neuesten Trends und Entwicklungen im Netz auf und spricht mit Meinungsmachern und Digital Influencern.

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