//KW 19 – Gründe für das Scheitern von Google+

NATIONAL

Gründe für das Scheitern von Google+

In den vergangenen Monaten gab es viele Spekulationen über die Zukunft von Google+. Erst kürzlich wurde bekannt, dass das Netzwerk ein neues Feature namens „Collections“ ausrollen will, mit dem Nutzer – ähnlich wie auf Pinterest – Bilder und Inhalte nach Themen sammeln können. Ob der Schritt das Netzwerk beliebter macht, bleibt abzuwarten. Geht es nach ehemaligen Google-Mitarbeitern, liegt der mäßige Erfolg an der grundlegenden Ausrichtung des Netzwerks. Ein zentrales Problem sei das Konkurrenzdenken gegenüber Facebook. Man habe sich mehr mit der Konkurrenz beschäftigt, als die eigenständige Entwicklung von Google+ voranzutreiben. Google Watch Blog fasst die wichtigsten Erklärungen für das vermeintliche Scheitern des Netzwerks zusammen.

Der Content-Krieg

Ob Neuerungen wie Facebook Instant Articles, der Kauf der Nachrichten-App Circa durch Twitter oder der Wechsel von CNN-Reporter Peter Hamby zu Snapchat: Soziale Plattformen bieten zunehmend Medieninhalte an. Dabei wollen sie keinesfalls als Produzenten der Inhalte agieren, wie Netzökonom Holger Schmidt schreibt. Ihr Plan ist es, als Plattform zwischen Lesern und den Medienhäusern zu fungieren. Während klassische Medien noch zögern, sich auf Revenue-Sharing-Modelle einzulassen, nutzen Anbieter wie BuzzFeed die hohe Reichweite aus, die ihnen Plattformen wie Facebook und Snapchat liefern.

Social-Journalism-Studie 2015

43 Prozent der deutschen Journalisten geben an, ihre Arbeit ohne soziale Medien nicht mehr machen zu können. Zu diesem Ergebnis kam die Cision Social Journalism Studie 2015. Sie untersucht, wie Journalisten die sozialen Medien im Berufsalltag einsetzen und bewerten. Soziale Medien werden demzufolge von Journalisten überwiegend passiv für die Recherche (73 Prozent), Medienbeobachtung (56 Prozent) und die Verifizierung von Informationen (54 Prozent) genutzt. Außerdem möchten Journalisten, so die Studie, über Nachrichtenagenturen und soziale Medien von PR-Profis kontaktiert werden. E-Mails und Telefonate sind dagegen weniger erwünschte Kontaktmethoden, wie PR Report in einem Beitrag zusammenfasst.

// Über OSK Weekly

Die Übersicht behalten: Mit OSK Weekly präsentieren wir einmal wöchentlich einen kompakten Überblick zu aktuellen Entwicklungen aus der Welt der Kommunikations- und Digitalbranche – mit spannenden, bemerkenswerten und wie wir finden teilenswerten Nachrichten aus den Bereichen PR, Marketing, Social Media & Co.

INTERNATIONAL

How Stories Spread Across Social Networks

Last week, BuzzFeed announced a new initiative that could offer a more realistic view of how stories spread across social networks. The technology called Pound “follows propagations from one sharer to another, through all the downstream visits, even across social networks and one-to-one sharing platforms” as BuzzFeed publisher Dao Nguyen stated. While most analytics programs look at share by network, the BuzzFeed initiative could track content moving across the web as a branching tree, the Fast Company reports. BuzzFeed will use Pound to create more share-worthy content based on the insights gained.

Turn High-Science Topics into Branded Art

New products and technologies are very important stories for companies like General Electric but it can be a challenge to make high-science accessible to a larger audience. Digiday takes a look at how GE masters this problem by choosing the right creators to partner up with. GE recently turned a high-science story – a new emission-cutting locomotive – into branded works of art. French-American director and photographer Vincent Laforet took aerial shots of the field tests of the locomotive for a creative GE campaign that was released this week.

Facebook Woos Publishers

Many publishers post links to their content on Facebook as the social network has become an important source of online traffic for news sites. But opening those links on a mobile device takes some time. To improve the user experience and to increase the visit duration on Facebook, the network plans to start hosting news and videos from publishers, as The Wall Street Journal reports. Some publishers are hesitant to tie themselves even closer to the social network but to woo publishers such as BuzzFeed, The New York Times or National Geographic, Facebook is now offering to change its traditional revenue-sharing model to the publishers’ benefit.

3 PR Takeaways from PEW’s News Media Report

The PEW Research Center’s “State of the News Media Report” for 2015 offers an informative snapshot into people’s news consumption habits. Evolving media trends pose a challenge for PR professionals when it comes to finding and keeping audiences. PR News summarizes the three most important insights that show the direction in which information trends are moving: 1. Mobile news consumption is on the rise even though desktop holds the audience longer, 2. Podcast consumption is growing, 3. Pay TV experiences the largest audience dip since 2010.

// About OSK Weekly

Staying informed: OSK Weekly keeps you updated once a week about the latest news and developments from the digital and communication sector.

Dieser Artikel wurde vor mehr als einem Jahr veröffentlicht. Sein Inhalt ist möglicherweise nicht mehr aktuell.

Online-Redakteur

Carsten Christian ist studierter Journalist und Kommunikationswissenschaftler, seinen Master-Abschluss hat er an der Uni Hamburg gemacht. Bevor er zur Agentur kam, war der Digital Native mehr als zwei Jahre für die Online- und Print-Ausgabe der Ruhr Nachrichten im Einsatz. Bei OSK arbeitet er als Online- und Social-Media-Redakteur, auf dem Agentur-Blog schreibt Carsten über den Medienwandel und Trends im Bereich Mobile und (Online-)Video. Privat verfolgt er Neuigkeiten in der Videospiel- und Gaming-Szene, schaut gerne Let's-Plays auf YouTube und greift auch selbst zu Maus und Gamepad.

// More About