//KW 44 – Instant Articles – Fluch oder Segen für die Redaktionen?

Liebe Newsletter-Abonnenten,

wer wusste vor einem Jahr schon, was Snapchat ist? Auch mit dem Begriff „Instant Articles“ konnten wir damals noch nichts anfangen. Dies sind nur zwei Beispiele für Neuerungen, die 2015 die Branche ordentlich durchrüttelten. Und das Tempo der Veränderungen und Neuerungen nimmt weiter zu.

Continue reading

//Sascha Pallenberg über Content-Marketing und Bloggen: “Reichweite wird oft mit Relevanz verwechselt”

Sascha Pallenberg beim Periscope-Stream

Seine Fans feiern ihn für seine konsequente Art, Missstände anzuprangern, und für den direkten Dialog mit seinen Lesern. Seinen Blog Mobilegeeks, auf dem er sich mit den aktuellen Entwicklungen auf dem Markt für Mobile Computing befasst, betreibt er aus Taipeh. Sascha Pallenberg (43) zählt zu den bekanntesten deutschsprachigen Tech-Bloggern. Gestartet als relativ unbekannter Technik-Nerd, beschäftigt Sascha Pallenberg heute elf Blogger in Deutschland, Taiwan und den USA. Mit seinem Team deckt er so die gesamte internationale Mobile-Computing-Szene ab und erreicht über diverse Kanäle, darunter die Facebook-Seite von Mobilegeeks, jeden Tag mehr als 125.000 Menschen. Im Gespräch mit OSK erzählt er von seinen bescheidenen Anfängen, kritisiert die YouTube-Szene und erklärt, welche Kriterien gutes Content-Marketing erfüllen muss. “Ich würde jeder Firma raten, über sich zu erzählen”, so Sascha Pallenberg.

Continue reading

//KW 39 – Adblocker – Auf der Suche nach alternativen Kommunikationswegen

Liebe Newsletter-Abonnenten,

diese Woche starten wir unseren OSK Weekly mit einem kurzen Überblick zu Adblockern, Native Advertising und Content Marketing. Völlig überraschend hat Marco Arment, Entwickler der iOS-Adblocking-App „Peace“, sein Tool vor einigen Tagen aus dem Apple Store zurückgezogen. Seine Begründung: Zwar brächten Adblocker für viele einen Vorteil, andere würden jedoch in einer Weise geschädigt, die sie nicht verdienten. Nicht jeder wird diese Meinung teilen. Nutzer, die sich durch die Display-Anzeigen gestört fühlen, installieren Adblocker und verbannen so Werbung aus ihrer Online-Welt. Die Tools stellen Online-Publisher, für die Anzeigen oft einen Großteil ihrer Einnahmen ausmachen, vor Probleme. Und die Apps unterscheiden nicht zwischen den verschiedenen Anzeigenarten. Werbung, egal wie gut gemacht, wird entfernt. Werbende suchen daher nach Alternativen, mit denen sie ihre Zielgruppe erreichen. Diese Entwicklung ebnet den Weg für neue Formen der Inhaltevermittlung wie Content Marketing und Native Ads. Auf der Digital-Marketing-Messe dmexco in Köln vergangene Woche waren diese Themen dementsprechend häufig vertreten. Besonders Smartphone-Nutzer sind im Netz im „Unterhaltungsmodus“ und daher zugänglich für attraktive Inhalte. Display-Werbung komplett aus dem Marketing-Mix zu verbannen, wäre aber sicher übereilt. Es ist wie überall: Auf die Mischung kommt es an.

Continue reading

//KW 30 – Recht auf Vergessenwerden – Löschanträge bei Google

NATIONAL

Recht auf Vergessenwerden – Löschanträge bei Google

Was im Netz ist, bleibt im Netz. Lange Zeit galt dieser Satz als gesetzt. Daher hatten Menschen, die Inhalte über sich aus Google entfernen lassen wollten, lange Zeit schlechte Karten. Im Mai 2014 entschied der Europäische Gerichtshof dann, dass Menschen bestimmte Informationen über sich in Suchmaschinen verbergen lassen können. Die Folge: Gut eine Million Links sollte Google im vergangenen Jahr aus seiner Suche löschen. Reporter des Guardian und des Berliner Recherchebüros Correct!v haben jetzt herausgefunden, dass vor allem Privatpersonen Löschanfragen stellen. Auch für CEOs ein spannendes Thema, denn obwohl sie oft im Licht der Öffentlichkeit stehen, haben sie nun die Chance, Beiträge über ihr Privatleben aus den Tiefen des Internets zu entfernen.

Continue reading

//KW 29 – Das YouTube-Universum

NATIONAL

Das YouTube-Universum

YouTube ist ein gigantisches Netzwerk und fester Bestandteil der Medienszene – auch hier in Deutschland. Eine interaktive Netzwerk-Grafik des Medienwissenschaftlers und YouTube-Fachmanns Bertram Gugel zeigt nun die Vernetzung von über 3.300 deutschen YouTube-Kanälen. Welche Funktionen die Grafik bietet und was man aus den unzähligen Punkten, Linien und Knotenpunkten ableiten kann, erklärt Spiegel Online in der Rubrik Netzwelt. Beispielsweise stehen Verbindungen zwischen zwei Punkten für die Verlinkungen zwischen YouTube-Kanälen – dünne Linien stehen für einseitige, dicke für gegenseitige Verlinkungen.

Continue reading

//KW 25 – Droht Twitter die Bedeutungslosigkeit?

NATIONAL

Droht Twitter die Bedeutungslosigkeit?

Twitter hat sich von CEO Dick Costolo getrennt. Trotz 300 Millionen Kunden und einem Umsatz von 1,4 Milliarden Dollar schreibt das Unternehmen weiterhin rote Zahlen. Dem Nachfolger muss nun die Wende gelingen. Nach Ansicht von Experten wie dem Harvard-Professor Bill George kann sich Twitter nur mit einer strategischen Kehrtwende vor der Bedeutungslosigkeit retten, berichtet t3n. Ansonsten drohe dem Dienst ein ähnlicher Niedergang wie dem ehemaligen Branchenführer BlackBerry.

Continue reading

//KW 19 – Gründe für das Scheitern von Google+

NATIONAL

Gründe für das Scheitern von Google+

In den vergangenen Monaten gab es viele Spekulationen über die Zukunft von Google+. Erst kürzlich wurde bekannt, dass das Netzwerk ein neues Feature namens „Collections“ ausrollen will, mit dem Nutzer – ähnlich wie auf Pinterest – Bilder und Inhalte nach Themen sammeln können. Ob der Schritt das Netzwerk beliebter macht, bleibt abzuwarten. Geht es nach ehemaligen Google-Mitarbeitern, liegt der mäßige Erfolg an der grundlegenden Ausrichtung des Netzwerks. Ein zentrales Problem sei das Konkurrenzdenken gegenüber Facebook. Man habe sich mehr mit der Konkurrenz beschäftigt, als die eigenständige Entwicklung von Google+ voranzutreiben. Google Watch Blog fasst die wichtigsten Erklärungen für das vermeintliche Scheitern des Netzwerks zusammen.

Continue reading

//„Content is king!“ – eine wahrhaft königliche Weisheit

Bereits 1996 verkündete Bill Gates die Vorherrschaft von guten Inhalten: „Content is king!“ – dieser markante Spruch stammt aus seiner Feder und gilt auch heute noch. Hochwertiger Content bzw. Inhalt ist das Fundament eines reichen und nützlichen World Wide Web. Umso weniger überrascht es, dass Suchmaschinen und Firmen größten Wert auf exzellente Inhalte legen.

Continue reading

//KW 15 – Das Konzept des Content-Flows

NATIONAL

Das Konzept des Content-Flows

In Zeiten der Informationsüberlastung verlassen sich Nutzer vor allem auf vertraute Quellen und bewegen sich damit immer mehr in einer Informationsblase. Neuer Content muss, wenn er nicht direkt aus einer bevorzugten Quelle kommt, im Kopf eine höhere Barriere überwinden, damit die Nutzer ihn wahrnehmen. t3n-Autor Babak Zand erklärt, wie klassische Musiklehre bei dieser Problematik helfen kann. Das Konzept der Dynamik in der Musik – Harmonien als lauter und leiser werdende Passagen – funktioniert auch im Content-Marketing und wird Content-Flow genannt. Anstatt mit einzelnen, unzusammenhängenden Botschaften die Zielgruppe so laut wie möglich „anzuschreien“, sollten Autoren sich die Harmonie zu eigen machen und eine stimmige Strategie mit übergeordneter, klarer Botschaft erarbeiten – aus vielen „leisen Tönen in Form von hochklassigen Artikeln“ und aus aufwendigeren Formaten mit einigen Highlights.

Smartphones machen glücklich

Neue Studien belegen, dass Smartphones für gute Laune sorgen und sich Menschen ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen können. Laut dem amerikanischen PEW Research Center geben 46 Prozent der US-Amerikaner an, nicht mehr ohne Smartphone leben zu können. 77 Prozent der Befragten assoziieren Smartphones mit der Emotion „happy“. Mobiltelefone werden durchweg positiv gesehen, auch in Deutschland zeichnet sich dieses Bild ab. So gibt der IT-Branchenverband Bitkom an, dass die Zahl der Nutzer hierzulande allein im letzten Halbjahr um zwei Millionen gestiegen ist. Gründe für die Nutzung sind vor allem Ablenkung und Zeitvertreib, wie BASICthinking zusammenfasst.

Der Geburtsfehler der Publisher

Der Publizist Michael Konitzer kritisiert das Bezahlsystem für Online-Angebote, das die Süddeutsche Zeitung kürzlich eingeführt hat. Er widmet sich der Frage, wieso Nutzer überhaupt Geld für Online-Inhalte bezahlen sollten und beleuchtet die Hintergründe der Gratis-Kultur im Internet. Zu sehr habe man die Werbung als selbstverständliche Finanzierungsmethode von redaktionellen Inhalten gesehen und stoße jetzt, wo die Digitalisierung das Anzeigengeschäft schwächt, auf Finanzierungsschwierigkeiten, so die Meinung des Autors.

// Über OSK Weekly

Die Übersicht behalten: Mit OSK Weekly präsentieren wir einmal wöchentlich einen kompakten Überblick zu aktuellen Entwicklungen aus der Welt der Kommunikations- und Digitalbranche – mit spannenden, bemerkenswerten und wie wir finden teilenswerten Nachrichten aus den Bereichen PR, Marketing, Social Media & Co.

INTERNATIONAL

Twitter Launches “Retweet with Comment” Feature

Twitter extended its retweet feature to enable users to comment on a tweet more easily and embed it instead of quoting the tweet as text. Until now, retweeting was a rather tedious process as users had to manually copy and paste the link or original text into a fresh tweet. Twitter has been testing different ways to retweet as part of a larger effort to make the service more visually appealing and easier for users to put their tweets into context. Mashable shows how the new feature looks and how it can be used.

Brand Authenticity on Social Media

Authenticity is a very important factor for a brand’s success on social media. An infographic by Bonfire Marketing on Adweek.com shows how authenticity can drive high returns and engender consumer trust. Those polled ranked ‘honesty about products and services’ highest and 91 percent of consumers want the brand they follow on social channels to be authentic in their posts. 63 percent would choose to buy a product from an authentic brand over a brand that is not perceived as honest.

Has Social Media Changed PR?

On prdaily.com former journalist Matthew Whittle explains the many lessons he has learned since he began to work as a public relations professional. Despite all the discussions surrounding the effects of social media, he claims that it has not fundamentally changed the way public relations are done. In fact, it has only given PR professionals new tools and methods to reach people. But the philosophy – creating and maintaining good relationships – has not changed.

The Future of Messenger

TechCrunch columnist Tom Limongello takes a look at the recent Facebook conference F8 and elaborates on what the future of Messenger could look like. He explains the success of Asian messaging services such as WeChat and Line and points out, which ideas and technologies will most likely prevail. The author claims that Facebook applied the two messaging strategies that it saw were winning and adapted them in ways that work for Facebook. The company allegedly adapted WeChats’s model of giving businesses chat profiles as well as Line’s federated app strategy for enhancing the communication experience for users.

// About OSK Weekly

Staying informed: OSK Weekly keeps you updated once a week about the latest news and developments from the digital and communication sector.

//KW 13 – Content-Marketing: Journalismus aus der Hölle?

NATIONAL

Content-Marketing: Journalismus aus der Hölle?

Für den Techblogger Sascha Pallenberg ist Curved.de ein rotes Tuch. Das machte er am Rande der CeBIT auf der Blogger-Konferenz „Rock the Blog“ in einem Streitgespräch mit Matthias Schrader sehr deutlich. Pallenbergs Vorwurf: Das Web-Magazin Curved.de, das Matthias Schraders Agentur Sinnerschrader im Auftrag von E-Plus produziert, verschleiere gezielt, dass hinter der Finanzierung ein Unternehmen steht. Leser würden so zum Kauf von E-Plus-Produkten bewegt. Karsten Lohmeyer, der die Diskussion moderierte, setzt sich in einem Artikel mit den Vorwürfen gegenüber Content-Marketing auseinander. Er selbst glaubt, dass die Zeit vorbei sei, in der allein die Verlage die Informations- und Meinungshoheit hatten. Im Netz könne jeder publizieren. Dazu gehören seiner Meinung nach auch Marken.

Continue reading