//Crowdfunding: Interview mit Black Forest Games

In Sachen Crowdfunding erfreuen sich in der Regel vor allem Projekte aus den Bereichen Technologie und Gaming großer Beliebtheit. Ein Grund dafür mag sein, dass die Zielgruppen hier besonders onlineaffin und damit leichter zu erreichen sind. Auch die Spiele-Entwickler von Black Forest Games konnten sich diese Tatsache zunutze machen. Nachdem sich das einstige Unternehmen, die “Spellbound Entertainment AG”, im März 2012 gezwungen sah, Insolvenz anzumelden, firmierten sich einige Mitarbeiter unter dem Namen “Black Forest Games” neu. Dank Crowdfunding war es den Entwicklern möglich, die Arbeit an laufenden Projekten nahtlos fortzusetzen,  indem man die Fertigstellung von „Project Giana“, so der Arbeitstitel, via Kickstarter finanzierte. Das kleine Studio aus dem Schwarzwald war damit hierzulande das erste, welches ein Gaming-Projekt erfolgreich via Crowdfunding lancieren konnte. Die Crowdfunding-Geschichte des deutschen Entwicklerstudios ist allerdings nicht nur von Erfolg gekrönt. Denn mit einem zweiten Projekt scheiterte man am zu hoch gesetzten Finanzierungsziel. Dank der Möglichkeiten, die einem die Branche mit „Early-Access“ und dergleichen bietet, fand man schließlich einen Weg, das Projekt am Ende doch noch zu realisieren. Wir sprachen mit Adrian Goersch, dem Managing Director bei Black Forest Games über Erfolg und Misserfolg in Sachen Crowdfunding und die Bedeutung dieser Finanzierungsform für die Gaming-Branche.

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//FvF im Interview: Vernetzung als Erfolgsprinzip

Berlin-Mitte, vergangene Woche. Wenn man durch die Tür des obersten Stockwerks der Mulackstraße schreitet, hat man nicht das Gefühl, ein Büro zu betreten. Der modern eingerichtete Arbeitsraum von „Freunde von Freunden (FvF)“ hat vielmehr die persönliche Atmosphäre eines stylischen Wohnzimmers als die eines anonymen Arbeitsplatzes. Torsten Bergler, Tim Seifert und Frederik Frede, die drei Gründer von FvF, begrüßen uns freundlich und führen uns durch das zweistöckige Apartment. Normalerweise läuft das Ganze umgekehrt. Die drei Berliner Gründer haben irgendwann angefangen, Freunde oder Freunde ihrer Freunde in deren Wohnungen und kreativen Arbeitsumgebungen zu interviewen und zu fotografieren. Heute sind sie selbst dran.

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//Aktuelle Trends im Zeitungsmarkt

Mehr als 500 Journalisten, Verleger, Digitaler und Mediendesigner diskutierten beim European Newspaper Congress vom 04. bis 06. Mai 2014 in Wien die Zukunftsfragen des Printmarktes. Die wesentlichen Themen der zweitägigen Agenda: Die Veränderung der Medien in Zeiten der Digitalisierung, kreative Formatentwicklungen im Zeitungsmarkt, Stichwort “Roboter-Journalismus” und Change-Prozesse in Medienhäusern.
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