//KW 20 – Employer Branding 2.0: der Mitarbeiter im Fokus

Liebe Leserinnen und Leser,

Bewerber haben inzwischen höhere Anforderungen an Arbeitgeber – und wollen auch die Werte und Kultur eines Unternehmens kennenlernen. Das Karriereportal Monster führt daher mit den „Social Brand Campaigns“ ein neues Kampagnenformat ein. Damit will Monster über Kanäle wie Instagram und Facebook junge Talente erreichen. Marc Irmisch-Petit, Vice President General Manager CE bei Monster, meint: „Arbeitgeber müssen heute auch Vermarkter ihres Unternehmens beziehungsweise ihrer Arbeitgebermarke sein (…).“ Dies bedeute, dass Unternehmen ihre Employer Brand auch jenseits der eigentlichen Bewerbung offener Stellen fördern müssen. Wie genau das funktionieren kann und worauf es ankommt, zeigen wir diese Woche im Newsletter anhand einiger Beispiele.

Viel Spaß beim Lesen!

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//KW 12 – “Keine Sorgen um Twitter”

Liebe Leserinnen und Leser,

ist Twitter schon oder erst zehn Jahre alt? Die Meinungen gehen da auseinander. Klar ist: Seit dem 21. März 2006, als Mitgründer Jack Dorsey den ersten Tweet versendete, gibt es kaum ein Ereignis, das nicht auch auf Twitter begleitet und thematisiert wird. Trotzdem hat es der Kurznachrichtendienst nicht geschafft, auch wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Quartal für Quartal muss Twitter tiefrote Zahlen melden, die Twitter-Aktie ist im Keller. Das Netzwerk hat Probleme damit, ein profitables Geschäftsmodell aufzubauen. Jack Dorsey steht in seiner zweiten Runde als Twitter-Chef vor einer Herkules-Aufgabe. Er muss Twitter modernisieren, ohne die alten Nutzer zu verschrecken. So deutete Dorsey vor zwei Monaten zunächst an, dass die Begrenzung von 140 Zeichen pro Tweet aufgehoben werden könnte. Ein Aufschrei der Twitter-Gemeinde war die Folge. Jetzt soll das Limit doch bleiben.

Passend zum zehnten Geburtstag hat Twitter jetzt erstmals Nutzerzahlen für Deutschland preisgegeben: Rund zwölf Millionen Menschen sollen die Plattform demnach monatlich nutzen. Die Aussagekraft dieser Angabe wird aber von einigen Kritikern infrage gestellt. Wir haben das „Wiegenfest“ des Netzwerkes zum Anlass genommen, uns im Newsletter näher mit der Entwicklung von Twitter zu beschäftigen. Außerdem werfen wir auch einen Blick darauf, wie sich eines der jüngsten Mitglieder der Social-Media-Familie entwickelt hat: Snapchat.

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//KW 17 – Die Netzkultur von morgen

Die Netzkultur von morgen

Die Entwicklung von sozialen Medien steht vor einem Umbruch: Laut dem Werbestrategen Matthew Brian Beck haben Inhalte, Kontakte, Plattformen und Interaktionen im Netz an Masse gewonnen und gleichzeitig an Qualität verloren. Die User fühlen sich davon immer öfter überfordert. Konsequenz: In Zukunft wird es immer weniger große Netzwerke im Internet geben, sondern stattdessen viele kleine Mobile Tribes mit einem niedrigeren Nutzungsverhalten. Es scheint, dass auch die großen Unternehmen wie Facebook oder Twitter diesen Trend erkannt haben. Sie ändern unisono ihre Strategie und beginnen damit, für verschiedene Einsatzszenarien separate Apps bereitzustellen. Auch Martin Weigert befasst sich in einem aktuellen Beitrag auf Netzwertig.com mit diesen Entwicklungen. Sein Fazit: Mit der Multi-App-Strategie würden sich grundlegende Rahmenbedingungen des Ökosystems “Social Web” verändern. Die führenden Social-Media-Unternehmen können plötzlich in Segmente vorstoßen, die bisher für sie aufgrund der fehlenden Integrationsmöglichkeiten mit dem Originalprodukt unattraktiv erschienen.

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