//KW 18 – Der neue Journalismus: digital, live, lebendig

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
wirtschaftlich steht der Journalismus in Deutschland nach wie vor unter Druck. Die etablierte Finanzierungskombination aus Abo-Gebühren und Anzeigenverkauf funktioniert angesichts sinkender Printauflagen nicht mehr. Während Traditionshäuser wie der Kölner DuMont-Verlag über den kompletten Verkauf ihrer Printtitel nachdenken, entstehen anderswo im Netz neue journalistische Modelle – digital und live. Nicht nur für Verlage sind es spannende Zeiten – auch für PR-Experten. Ihnen bieten sich einerseits viele neue Möglichkeiten für die Kommunikation, andererseits sollten sie mit der steigenden Differenzierung bei Meinungsmachern Schritt halten und ihre Inhalte zur richtigen Zeit am richtigen Ort bereitstellen. Der aktuelle Weekly fasst die Entwicklungen zusammen.

Viel Spaß beim Lesen!

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//Scoop statt Fake News – der Aufstieg von Investigativ-Journalist David Fahrenthold

Interview David Fahrenthold 2

Was David Fahrenthold kurz vor der Wahl des aktuellen US-Präsidenten ans Licht gebracht hat, hätte die meisten anderen Politiker wohl ruiniert. Der Investigativ-Reporter der Washington Post veröffentlichte Informationen über frauenverachtende Äußerungen, die Trump getätigt haben soll, und deckte einen Skandal über erfundene Spendengelder des mächtigsten Mannes der Welt auf.

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//KW 17 – neue Wege für den Online-Journalismus

osk_weekly KW 17 - Online-Journalismus - Titel

Liebe Leserinnen und Leser,

nach der Krise der Printmedien wird jetzt der Online-Journalismus auf die Probe gestellt. So ging es auf dem 13. Frankfurter Tag des Online-Journalismus am 25. April um Fake News und die Zukunft digitaler Medien. Die Branche diskutierte über die „Glaubwürdigkeitskrise“, in der man sich befinde. Worin bestehen die Herausforderungen des Journalismus im 21. Jahrhundert und welche Wege gibt es für erfolgreichen Online-Journalismus? Um mögliche Antworten dreht sich unser aktueller Newsletter.

Viel Spaß beim Lesen!

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//KW 02 – Digital-Journalismus 2016

Liebe Leserinnen und Leser,

Sie haben die erste große Social-Media-Nachricht des Jahres sicher gehört: Twitter plant, sein 140-Zeichen-Limit aufzuheben. Zukünftig sollen Tweets mit bis zu 10.000 Zeichen möglich sein. Nun diskutiert das Netz darüber, ob dieser Schritt richtig wäre. Kritiker befürchten, der Mikroblogging-Dienst würde seinen Charakter verlieren. Befürworter freuen sich über die Abschaffung der künstlichen Grenze.

Tech-Autor Will Oremus sieht hinter der möglichen Zeichenausweitung jedoch eine tiefere Strategie, wie er auf Slate schreibt. Seiner Meinung plant Twitter, zu einem „Walled Garden“ zu werden. Anstatt User per Link auf andere Webseiten weiterzuleiten, könnten Artikel nun in voller Länge auf dem sozialen Netzwerk gepostet werden. Das Ergebnis: Manche Texte könnten irgendwann nur noch auf Twitter zu finden sein, Leser würden länger auf der Plattform verweilen. Auch Journalisten müssten dann prüfen, ob sich eine Veröffentlichung ihrer Texte auf Twitter rentiert.

Mit weiteren Anforderungen an Medienhäuser sowie dem Digital-Journalismus 2016 beschäftigen sich auch unsere Newsletter-Themen.

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