//KW 18 – Der neue Journalismus: digital, live, lebendig

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
wirtschaftlich steht der Journalismus in Deutschland nach wie vor unter Druck. Die etablierte Finanzierungskombination aus Abo-Gebühren und Anzeigenverkauf funktioniert angesichts sinkender Printauflagen nicht mehr. Während Traditionshäuser wie der Kölner DuMont-Verlag über den kompletten Verkauf ihrer Printtitel nachdenken, entstehen anderswo im Netz neue journalistische Modelle – digital und live. Nicht nur für Verlage sind es spannende Zeiten – auch für PR-Experten. Ihnen bieten sich einerseits viele neue Möglichkeiten für die Kommunikation, andererseits sollten sie mit der steigenden Differenzierung bei Meinungsmachern Schritt halten und ihre Inhalte zur richtigen Zeit am richtigen Ort bereitstellen. Der aktuelle Weekly fasst die Entwicklungen zusammen.

Viel Spaß beim Lesen!

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//KW 31 – Wie der New Yorker digitaler Vorreiter werden will

Wie der New Yorker digitaler Vorreiter werden will

Das 1925 gegründete Magazin New Yorker erfindet sich digital neu. Das ist in soweit beachtenswert, weil sich immer noch mehr als eine Million gedruckte Hefte pro Ausgabe verkaufen – der Verlag handelt also keineswegs aus finanzieller Not. Die Redaktion erklärte in einem Brief an die Leser jetzt die Veränderungen: Alle Artikel seit 2007 werden online zur Verfügung gestellt. Außerdem wird es zusätzliche Blogs geben. Dazu bekam die Homepage ein neues Design, und bis Herbst ist der gesamte Inhalt frei zugänglich – danach wird eine Paywall eingeführt. Die Netzpiloten haben sich das Konzept genauer angeschaut und präsentieren fünf Gründe, warum es der New Yorker schaffen könnte, ein funktionierendes, digitales Geschäftsmodell zu finden.

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