//KW 07 – Das Aussterben des Newsrooms: Klaus-Peter Frahm über „heimatlose“ Medien

Liebe Leserinnen und Leser,

in der Gerüchteküche brodelte es schon länger, jetzt steht fest: Mark Zuckerberg kommt nach Berlin. Am 26. Februar wird der Facebook-Gründer in der deutschen Hauptstadt ein „Townhall Meeting“ ausrichten. Auf Facebook schrieb Zuckerberg, er wolle bei seinem Auftritt Fragen der Nutzer aus Deutschland und anderen Ländern beantworten. Bereits in den ersten Stunden nach diesem Post kamen mehrere tausend Bemerkungen der User zusammen. Viele davon beziehen sich auf Hasskommentare – und den Vorwurf, dass das Netzwerk dagegen nicht konsequent genug vorgehe. Wo Zuckerberg in Berlin auftreten wird, ist noch unklar. Das Treffen soll über einen Livestream übertragen werden.

Auch für die „Instant Articles“ wird Facebook immer wieder kritisiert. Mit diesem Feature können Medien ihre Inhalte direkt auf dem Netzwerk veröffentlichen. Die Kritiker befürchten, dass Verlage sich damit in eine zu große Abhängigkeit von Facebook begeben.

Diese „Homeless Media“, also Publisher, die zunehmend oder sogar ausschließlich auf fremden Web-Präsenzen veröffentlichen, sind diese Woche eines unserer Newsletter-Themen. Ist eine eigene Homepage überhaupt noch nötig?

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//KW 35 – „Youtubepanik“ bei klassischen Medien?

 NATIONAL

„Youtubepanik“ bei klassischen Medien?

Journalist und TV-Produzent Tim Klimeš kritisiert in einem Artikel auf medium.de die Haltung des deutschen Journalismus gegenüber der YouTube-Szene. Klimeš, der die Dokumentation „Die Youtube-Story“ produziert hat, berichtet in seinem Artikel über die Erfahrungen, die er während seiner Recherche gemacht hat, und bezeichnet die ablehnende Haltung der Journalisten als „Youtubepanik“. Er macht deutlich, wie wichtig es ist, dass Journalisten die YouTube-Szene endlich mit Ernsthaftigkeit betrachten. Denn im Gegensatz zu den YouTubern seien die Journalisten darauf angewiesen, von der neuen Generation der Unterhalter ernst genommen zu werden.

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