//“Podcasts sind im Mainstream angekommen” – Michael Krause von Spotify im Interview

Ein Trendphänomen sind sie schon lange nicht mehr: Podcasts sind gekommen, um zu bleiben. Was aber hören die Deutschen am liebsten, wie sieht es in anderen Ländern aus und welche Kriterien muss ein Podcast erfüllen, um erfolgreich zu sein? Darüber haben wir mit Michael Krause, Managing Director Central Europe bei Spotify, gesprochen.

Der 41-Jährige weiß, wovon er spricht: Seit drei Jahren arbeitet er für Spotify, das mit weltweit 286 Millionen monatlich aktiven Nutzern – davon 130 Millionen zahlenden – neben Apple Music die wohl wichtigste Streaming-Plattform der Welt ist. Eine seiner Kernaufgaben bei Spotify: das globale Produkt lokal erlebbar zu machen – durch ganz speziell auf die Vorlieben der Hörer hierzulande abgestimmte Playlists und Podcasts

Davon bietet Spotify jede Menge: Weltweit können Hörer aus über einer Million Formaten auswählen, darunter befinden sich mehr als 30.000 deutschsprachige. Dass Deutschland ein wichtiger Markt für die Audioformate ist, zeigen nicht zuletzt die globalen Podcast-Charts: Dort belegten die beiden deutschen Podcasts Gemischtes Hack und Fest & Flauschig im vergangenen Jahr die Plätze drei und vier.

Im Gespräch geht Krause nicht nur darauf ein, wo die Zukunft der Podcasts liegt, sondern erzählt auch, welche Bedeutung das Audioformat in Zeiten der Corona-Pandemie eingenommen hat.

Hinweis der Redaktion: Das Interview wurde Ende April geführt, also zu einem Zeitpunkt, als die Einschränkungen für die Bevölkerung noch stärker waren.

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