//KW 17 – US-Magazin Politico startet in Europa

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US-Magazin Politico startet in Europa

Das 2007 gegründete Online-Nachrichtenmagazin Politico hat sich in den USA zu einer der wichtigsten Quellen für Politik-Interessierte entwickelt. In Zusammenarbeit mit dem Springer-Verlag ist politico.eu am 21. April nun auch in Brüssel gestartet. Das Magazin erhielt einige Vorschusslorbeeren und wird auf Twitter bereits als echter Gewinn für die europäische Medienlandschaft besprochen. Manche trauen Politico sogar zu, eines der ersten bedeutenden gesamteuropäischen Medien überhaupt zu werden. In den USA erreicht das Magazin monatlich vier bis fünf Millionen Nutzer, darunter viele politische Entscheider. Mit Angeboten wie dem „Playbook“, einer unterhaltsam geschriebenen Tagesvorschau, bestimmt Politico häufig die politische Agenda in Washington. Der Spiegel bewertet den amerikanischen Ableger als Medienerfolgsgeschichte und kompetentes Meinungs- und Mitteilungsorgan, steht dem Erfolg des europäischen Magazins aber noch kritisch gegenüber. Es sei schwer vorstellbar, dass es eine solche „breitenwirksame Schärfe“ entwickeln könne.

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//KW 11 – Das sind die deutschen Snapchat-Pioniere

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Das sind die deutschen Snapchat-Pioniere

Snapchat wird unter den Messenger-Diensten als der zukünftige Star gehandelt. Für die App geht es immer weiter bergauf, das Unternehmen wird mit zehn Milliarden US-Dollar bewertet. Im vergangenen Jahr verzeichnete das Unternehmen einen Anstieg der Nutzerzahlen um 56 Prozent und gilt damit als die am schnellsten wachsende App 2014. Snapchat-Stars arbeiten in den USA erfolgreich mit der Werbebranche zusammen. In Deutschland hingegen steht der Messenger noch am Anfang. Zu den Pionieren gehören hier vor allem Onliner, die durch YouTube und Instagram bekannt geworden sind. Die Online Marketing Rockstars stellen einige von ihnen vor und geben erste Start-Tipps für Snapchat-Anfänger.

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//KW 09 – Publizieren ohne Website? Keine gute Idee, findet Thomas Pleil

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Publizieren ohne Website? Keine gute Idee, findet Thomas Pleil

Johnny Haeusler, Blogger sowie Mitbegründer und Veranstalter der re:publica, hat vor einigen Tagen Verlage aufgefordert, ihre Webseiten einzustellen. Die Begründung: Leser würden Nachrichten kaum noch über diese ansteuern. Vielmehr müssten Redaktionen ihre Inhalte dort veröffentlichen, wo sich ihre Zielgruppe online aufhält. Und das seien eben die sozialen Netzwerke. Thomas Pleil ist Professor für Public Relations an der Hochschule Darmstadt und hat nun auf Haeuslers Gedanken reagiert. Pleil selbst schätzt die Situation anders ein. Seiner Meinung nach sollte sich Journalismus nicht „in eine vollständige Abhängigkeit von Facebook & Co. begeben“. Noch immer gebe es gute Gründe, die eigene Website zu betreiben. So würde ein Teil der Leserschaft durchaus gezielt nach Informationen suchen und im Idealfall ein gut gemachtes Webangebot vorfinden. Außerdem sei noch gar nicht erforscht, wie viele Nutzer innerhalb der sozialen Netzwerke überhaupt Interesse an Nachrichten haben. Pleil schlägt auch Lösungsansätze vor, etwa Artikel plattformunabhängig voneinander zu veröffentlichen, mit einem Content-Management-System, das individuelle Content-Strategien in unterschiedlichen Kanälen ermöglicht.

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//Die Evolution von WhatsApp und Co. – mehr als private Kommunikation

Er könnte so langsam mal geschrieben werden: der Abgesang auf die klassische SMS. Den Short Message Service haben inzwischen Messenger-Dienste wie WhatsApp oder der Facebook Messenger zu großen Teilen abgelöst. Hauptgründe: Sie sind kostengünstiger als die gute, alte SMS – wenn nicht sogar kostenfrei. Eine Zeichenbegrenzung gibt es nicht. Zudem bieten die meisten Messenger zusätzliche Funktionen wie den Austausch von Audio-Nachrichten oder Gruppen-Chats. Auch Bilder und Videos lassen sich mit Messenger-Diensten einfacher versenden. Ergebnis: Während deutschlandweit im Jahr 2012 noch rund 60 Milliarden SMS verschickt wurden, hat sich die Zahl ein Jahr später auf gut 38 Milliarden schon fast halbiert. Besonders bei den 14- bis 29-Jährigen liegen die privaten Messenger-Apps laut der ARD-ZDF-Onlinestudie 2014 im Trend. Viele Menschen dürften Freunde und Bekannte kennen, die mindestens einen Messenger auf ihrem Handy installiert haben. Doch auch immer mehr Ältere entdecken die mobilen Chatapplikationen für sich. Jeder, der schon mal eine Nachricht von Mama, Papa, Oma oder Opa bekommen hat, weiß das nur zu gut. Die Verbreitung ist riesig, weltweit werden täglich mehrere Milliarden Nachrichten per Messenger gesendet. Waren sie bisher vor allem für die private Kommunikation gedacht, entdecken seit Kurzem auch Unternehmen ihr Potenzial. Continue reading

//KW 04 – Fünf einflussreiche Instagrammer von fünf Kontinenten

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Fünf einflussreiche Instagrammer von fünf Kontinenten

Instagram wächst und wächst: 300 Millionen Besucher jeden Monat, 70 Millionen Fotos jeden Tag. Für immer mehr Jugendliche ist Instagram das soziale Netzwerk schlechthin, wie ein aktueller Artikel der Frankfurter Allgemeinen aufzeigt. Auch Unternehmen haben die Plattform für sich entdeckt und lancieren dort ihre Marketing-Kampagnen. Besonders beliebt: Die Kooperation mit erfolgreichen Instragrammern, die über eine hohe Reichweite verfügen oder ein bestimmtes Thema glaubwürdig besetzt haben. Daniel Weissleder von OSK hat mit fünf einflussreichen Influencern von fünf Kontinenten gesprochen und spannende Hintergründe über die Nutzung von Instragram erfahren.
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//KW 35 – Medianutzung der Generation Z

Medianutzung der Generation Z

Wie tickt die Generation Z, und welche Einstellungen haben Kinder und Teenager dieser Generation sozialen Netzwerken gegenüber? Mit dieser Frage beschäftigt sich futurebiz in einem Beitrag und stellt Fakten aus einer aktuellen Studie samt Infografik vor. Demnach könne die Grundeinstellung der Gen Z am besten mit „Hier bin ich“ bezeichnet werden – denn die neue Jugend wäge nicht lange ab, wie sie sich präsentiere. Die Kinder der Generation Z machten Selfies, weil sie in ihrer Wahrnehmung eben Alltag seien und keinesfalls mehr ein Trend. Innerhalb von acht Sekunden müsse man die Generation Z überzeugen, sonst wende sie sich ab. Und während Millennials noch mit zwei Screens auskommen, bevorzuge die Generation Z fünf Screens. Kurzum: Was in Fachkreisen als Internet-Phänomen oder Erkenntnis über eine „Always On“-Mentalität bezeichnet wird, sei für die Generation Z schlichtweg Alltag.

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