//Marke und Influencer müssen harmonieren – YouTube-Stars raten von plumper Werbung ab

Ein junger Mann steht vor einem Elefanten-Gehege im Zoo. 19 Sekunden. Damit hat alles angefangen. Der Clip mit dem Titel „Me at the Zoo“ war das erste Video, das auf YouTube hochgeladen wurde. Der „Hauptdarsteller“: kein Geringerer als Jawed Karim, einer der drei Gründer der Plattform. Etwas mehr als zehn Jahre ist das her. Heute hat YouTube nach Unternehmensangaben mehr als eine Milliarde Nutzer im Monat. Jede Minute kommen 300 Stunden neues Videomaterial hinzu.

Videos im Netz anzuschauen, gehört für viele Menschen mittlerweile zum Medienalltag. Die Auswahl wächst stetig: Mediatheken, Videos im Facebook-Feed oder eben YouTube. Der Trend Bewegtbild gewinnt weiter an Bedeutung. In diesem Segment ist YouTube bisher Spitzenreiter, wie die ARD/ZDF Onlinestudie 2014 belegt. Das Portal hat mittlerweile richtige Stars hervorgebracht. Die Kanäle bekannter YouTuber zählen Tausende, die der erfolgreichsten teilweise sogar Millionen Abonnenten. In Deutschland gehört etwa Erik Range alias „Gronkh“ zu den unangefochtenen Größen der Szene. Seinen Kanal, auf dem er in sogenannten „Let’s Plays“ Videogames spielt, haben über 3,5 Millionen Menschen abonniert. Unternehmen haben die Chancen der enormen Reichweite bereits für sich erkannt. Laut einer Studie soll YouTube für Werber im Jahr 2015 sogar das größte Potenzial bieten.

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