//KW 15 – Das Ende des Fernsehens? Die Jugend plant das Programm lieber selbst

OSK Weekly Titel - Das Ende des Fernsehens

Liebe Leserinnen und Leser,

die meisten Werbungtreibenden setzen nach wie vor auf Klick-optimierte Kampagnen. Dabei hat der Klick als sinnvolle Messgröße inzwischen ausgedient, schreibt Philipp Roth auf Lead-Digital. Eine bessere Methode zur Erfolgsmessung sei das Postview-Tracking. Denn dabei wird die tatsächliche Zielgruppe adressiert. Dazu gehören häufig die, die nicht direkt auf den Banner klicken, sondern die Webseite erst später besuchen und tatsächlich am Kauf interessiert sind. Kommt ein potenzieller Kunde mit einem Banner auf einer Webseite in Kontakt, sei es bewusst oder unbewusst, wird auf seinem Endgerät ein sogenannter „View-Cookie“ gespeichert, eine Art Fußabdruck.

Besucht der Nutzer später die Webseite, enttarnt ihn sein „View-Cookie“ als Rezipient des vorangegangenen Banners. So weiß das Unternehmen durch anschließende Analysen, wie viele User nicht durch direkte Klicks, sondern lediglich durch Kontakte mit dem Werbebanner auf die Seite gelangt sind. Dabei wird der Kaufabschluss fokussiert und eine wesentlich interessantere Größe als der Klick beobachtet: das reale Kaufverhalten. Roths Fazit: „Lasst uns also den Klick als das betrachten, was er ist: nett als Lerngröße der Vergangenheit, aber in die Jahre gekommen und reif für die Abwrackprämie im Tausch gegen Messgrößen, die reale Sales belohnen.“

Um eine etablierte Sache, die durch eine neue ersetzt werden könnte, geht es auch in unseren Newsletter-Themen: das klassische Fernsehen.

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