//KW 39 – Adblocker – Auf der Suche nach alternativen Kommunikationswegen

Liebe Newsletter-Abonnenten,

diese Woche starten wir unseren OSK Weekly mit einem kurzen Überblick zu Adblockern, Native Advertising und Content Marketing. Völlig überraschend hat Marco Arment, Entwickler der iOS-Adblocking-App „Peace“, sein Tool vor einigen Tagen aus dem Apple Store zurückgezogen. Seine Begründung: Zwar brächten Adblocker für viele einen Vorteil, andere würden jedoch in einer Weise geschädigt, die sie nicht verdienten. Nicht jeder wird diese Meinung teilen. Nutzer, die sich durch die Display-Anzeigen gestört fühlen, installieren Adblocker und verbannen so Werbung aus ihrer Online-Welt. Die Tools stellen Online-Publisher, für die Anzeigen oft einen Großteil ihrer Einnahmen ausmachen, vor Probleme. Und die Apps unterscheiden nicht zwischen den verschiedenen Anzeigenarten. Werbung, egal wie gut gemacht, wird entfernt. Werbende suchen daher nach Alternativen, mit denen sie ihre Zielgruppe erreichen. Diese Entwicklung ebnet den Weg für neue Formen der Inhaltevermittlung wie Content Marketing und Native Ads. Auf der Digital-Marketing-Messe dmexco in Köln vergangene Woche waren diese Themen dementsprechend häufig vertreten. Besonders Smartphone-Nutzer sind im Netz im „Unterhaltungsmodus“ und daher zugänglich für attraktive Inhalte. Display-Werbung komplett aus dem Marketing-Mix zu verbannen, wäre aber sicher übereilt. Es ist wie überall: Auf die Mischung kommt es an.

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