//“Wir dürfen Inhalte nicht umsonst hergeben” – Marten Blankesteijn zur Zukunft des Journalismus

Marten Blankesteijn, founder blendle.com, Utrecht, Netherlands, 26-8-2015Marten Blankesteijn hat nicht viel Zeit für das Interview, maximal dreißig Minuten, dann müsse er leider weiter, nuschelt er ins Telefon. Kein Wunder, schließlich hat der 28-Jährige viel vor: Mit seinem Start-up Blendle will er nicht weniger als den „weltbesten Journalismus für alle zugänglich machen“. Und nebenbei beweisen, dass sich mit Journalismus online Geld verdienen lässt. Im OSK-Interview spricht Marten Blankesteijn darüber, wie kostenpflichtige Inhalte im Netz erfolgreich sein können und wieso ein Magazin, das er veröffentlichen würde, nur acht Seiten hätte. Continue reading

//KW 38 – Blendle – eine neue Chance für den Journalismus?

NATIONAL

Blendle – eine neue Chance für den Journalismus?

Kaum ist der digitale Zeitungskiosk Blendle auch in Deutschland am Start, gibt es erste Erfahrungsberichte und Kommentare. Das Konzept, statt einer kompletten Zeitung oder Zeitschrift nur einzelne Artikel zu kaufen und damit das iTunes-Prinzip auf die Verlagswelt zu übertragen, findet großen Anklang. Auch Blogger und Medienjournalist Stefan Niggemeier ist angetan von den zahlreichen Möglichkeiten, die Blendle bietet: Zeitungen und Zeitschriften durchblättern, Stichworte und Themen suchen, viel gelesene Artikel und Empfehlungen verschiedener Nutzer anzeigen lassen. Trotz kleinerer Haken wie etwa der unterschiedlichen Preisgestaltung wagt er eine optimistische Prognose: „Blendle bringt viele Voraussetzungen dafür mit, sich als neuer Weg zu etablieren, guten Journalismus zu entdecken und dafür zu bezahlen“, so Niggemeier.

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