//Carsharing 2.0 – spontan, flexibel und smart

Ein eigenes Auto zu besitzen ist keineswegs out. 61 Prozent der Deutschen wünschen sich einen Wagen, der ihnen gehört, heißt es in einer GFK-Studie im Auftrag von AutoScout24. Nicht nur Menschen, die täglich längere Strecken zurücklegen müssen oder auf dem Land wohnen, wissen ihr persönliches Fahrzeug und die damit verbundene Individualmobilität zu schätzen. Dennoch wächst die Zahl der Carsharing-Nutzer hierzulande kontinuierlich. Ende 2013 verzeichnete der Bundesverband Carsharing bereits über 750.000 registrierte User von Carsharing-Angeboten. Das sind 67 Prozent mehr als im Vorjahr, darunter auch viele Menschen, die ein eigenes Auto besitzen. Zum Vergleich: Vor fünf Jahren waren es gerade einmal knapp über 100.000 Nutzer. Die Entwicklung wird getrieben durch die noch recht neuen, stationsunabhängigen Free-Floating-Angebote wie car2go, DriveNow und Multicity. Dank mobilem Internetzugang bieten diese Smart Mobility Services flexible und vor allem maximal spontane Alltagsmobilität und liegen damit genau am Puls der Zeit.
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//Altes Blech im Web 2.0

Sie sind längst keine Domäne verschrobener Spinner mehr: Klassische Fahrzeuge entwickeln sich zum absoluten Renner, insbesondere auch für jüngere Zielgruppen. Mehr als 190.000 Fans besuchten Ende März die weltgrößte Klassiker-Messe in Essen. Zunehmend wird das Interesse an Klassikern als Wirtschafts- und Imagefaktor auch für die Hersteller relevant. So waren 27 Marken auf der Techno-Classica offiziell vertreten – teils mit aufwändigen Messeständen. Wie aber ticken die Oldtimer- und Youngtimer-Fans – und wie kommuniziert man mit ihnen?
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//Wenn Autos intelligent werden

Rückblende. Wir schreiben das Jahr 1971. Über die Kinoleinwände flimmert ein gelber VW Käfer, amtliches Kennzeichen DU – DU 926. Ein ganz besonderes Auto, das bereits über ein Navigationsgerät verfügt, in der vorderen Haube eine Kamera versteckt hat, bei Bedarf wie ein Sportboot schwimmt oder wie ein Hubschrauber fliegt. Und selbstverständlich entweder per Fernsteuerung oder ganz allein fahren kann. Lakonischer Kommentar seines Besitzers Jimmy Bondi: “Dudu macht das schon.”

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//Jugend und Autos – Ende einer Liebesbeziehung?

Glaubt man Publikationen, die in jüngster Zeit erschienen sind, ist das Ende einer jahrzehntelangen Liebesbeziehung bald besiegelt. Das Auto als Statussymbol habe ausgedient, argumentiert eine Studie der Berliner Strategieberatung “different”. Statt des Besitzes werde die Benutzung zukünftig im Vordergrund stehen, behauptet der Soziologe Andreas Knie von der TU Berlin, und der “Welt am Sonntag” war es am 12. Januar gar eine Titelstory – “Stirbt die Liebe zum Auto?” – wert. Verliert also das Auto im Zeitalter von Smartphones und Tablet-PCs tatsächlich an Faszination?

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