//“Generation Snapchat” – aus dem digitalen Alltag eines Teenagers

Über die Messenger-App Snapchat war in den vergangenen Wochen und Monaten im Netz einiges zu lesen. Vor allem bei Jugendlichen ist die Anwendung mit dem Geist-Logo beliebt. Daher hoffen viele Content-Anbieter, über Snapchat eine jüngere Zielgruppe zu erreichen, an die sie bisher nicht rangekommen sind. Doch warum die App so anziehend für Teenager ist und wie sie eigentlich genau funktioniert, ist noch immer vielen unklar. Auch wir haben noch einige offene Fragen, was Snapchat angeht. Und wer könnte diese besser beantworten, als jemand, für den Snapchat zum Alltag dazugehört? In Bentes Leben spielt der Dienst jeden Tag eine Rolle. Die 16-Jährige macht derzeit ein zweiwöchiges Praktikum in unserer Agentur. OSK-Autorin Friederike Pater hat die Gelegenheit genutzt, um sich von Bente erklären zu lassen, wie sie und ihre Freunde Snapchat nutzen und was den Messenger so angesagt macht.  

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//KW 14 – Jeff Jarvis über Europas Angst vor Google

NATIONAL

Jeff Jarvis über Europas Angst vor Google

Der New Yorker Journalismusprofessor und Internetexperte Jeff Jarvis eckt mit seiner Meinung über europäische Netzpolitik an. In seinen Publikationen preist der selbsterklärte Google-Fan das Netz als revolutionäres Werkzeug, deutschen Medienhäusern und EU-Politikern wirft er Innovationsfeindlichkeit vor. Deren Sorge vor zu mächtigen amerikanischen Konzernen wie Google und Facebook empfindet er als „Eurotechnopanik“, Google sei im Gegenteil ein „Bote des Fortschritts“. Im Interview mit Profil.at erklärt Jarvis seine Kritik an Europa und spricht über die Rolle des Staates in Zeiten von Google und Facebook.

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//Die Evolution von WhatsApp und Co. – mehr als private Kommunikation

Er könnte so langsam mal geschrieben werden: der Abgesang auf die klassische SMS. Den Short Message Service haben inzwischen Messenger-Dienste wie WhatsApp oder der Facebook Messenger zu großen Teilen abgelöst. Hauptgründe: Sie sind kostengünstiger als die gute, alte SMS – wenn nicht sogar kostenfrei. Eine Zeichenbegrenzung gibt es nicht. Zudem bieten die meisten Messenger zusätzliche Funktionen wie den Austausch von Audio-Nachrichten oder Gruppen-Chats. Auch Bilder und Videos lassen sich mit Messenger-Diensten einfacher versenden. Ergebnis: Während deutschlandweit im Jahr 2012 noch rund 60 Milliarden SMS verschickt wurden, hat sich die Zahl ein Jahr später auf gut 38 Milliarden schon fast halbiert. Besonders bei den 14- bis 29-Jährigen liegen die privaten Messenger-Apps laut der ARD-ZDF-Onlinestudie 2014 im Trend. Viele Menschen dürften Freunde und Bekannte kennen, die mindestens einen Messenger auf ihrem Handy installiert haben. Doch auch immer mehr Ältere entdecken die mobilen Chatapplikationen für sich. Jeder, der schon mal eine Nachricht von Mama, Papa, Oma oder Opa bekommen hat, weiß das nur zu gut. Die Verbreitung ist riesig, weltweit werden täglich mehrere Milliarden Nachrichten per Messenger gesendet. Waren sie bisher vor allem für die private Kommunikation gedacht, entdecken seit Kurzem auch Unternehmen ihr Potenzial. Continue reading