//Blogbuster: TechHive.de

Seit etwa drei Jahren hat sich TechHive.de in der deutschsprachigen Technologie- und IT-Szene als fachkompetente und meinungsbildende Plattform einen Namen gemacht. Das Blog, das anfangs als “TechFokus” online ging, wurde schon kurz nach seinem Start von einem großen Medienkonzern übernommen. Julian Frigger ist Mitbegründer und Kopf des Technik-Blogs. Der 22-jährige Student (Online-Medienmanagement, wie passend) bloggt aus Leidenschaft und findet: “Wer beim Bloggen auf die Zeit schaut, macht etwas falsch.” Diese Einstellung lebt der Stuttgarter gemeinsam mit seinem Blog-Team zwischen der täglichen Pflege der Website mit Newsmeldungen und ausführlichen multimedialen Testberichten auch aus. Julian hat uns verraten, wie er Studium, Blog und Freizeit unter einen Hut bekommt, warum Google ihm mehr Leser bringt als Facebook und wie er die Erfolgsgeschichte von TechHive in Zukunft fortschreiben will.

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//KW 16 – Die Zukunft gehört den Data Natives

Die Zukunft gehört den Data Natives

Als “Digital Natives” wird die Generation bezeichnet, die mit digitalen Technologien vertraut ist, weil sie mit Computern, dem Internet mit Wikis, Blogs und sozialen Netzwerken aufgewachsen ist. Recode zufolge gehört dieser Begriff allerdings schon wieder der Vergangenheit an. Stattdessen werden wir heute Zeuge der Entstehung einer neuen Generation: “Data Natives”. Während sich Digital Natives vor allem mit der Frage beschäftigten, was sie mit den neuen Technologien machen können, überlegen Data Natives, was die Technologie für sie tun kann. Lesenswerte Zukunftsvision über die nächste Generation.

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//KW 15 – “Qualität reicht heute nicht mehr aus”

“Qualität reicht heute nicht mehr aus”

Das populäre US-Portal Buzzfeed verzeichnet mit seinem Mix aus bunten Geschichten, Listen und journalistischen Inhalten mittlerweile mehr als 130 Millionen Unique Users. Laut Statistiken von Similiarweb generiert Buzzfeed dabei inzwischen fast 56 Prozent seines Traffics über Facebook, Twitter und zunehmend auch über Reddit und Pinterest. In einem Interview mit Horizont.net spricht Vice President Scott Lamb über die Wichtigkeit von sozialen Netzwerken in ihrer Funktion als Broadcaster. Ausschlaggebendes Kriterium für den Erfolg im Social Web ist für Lamb dabei nicht mehr allein guter Content, sondern die Fähigkeit, Inhalte so zusammenzustellen, dass Nutzer sie leicht teilen können. Spannendes Interview, in dem der Manager Einblicke in die Pläne von Buzzfeed für den deutschen Markt gewährt.

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//Dem Erfolgsgeheimnis von Instagram auf der Spur

Facebook-Chef Mark Zuckerberg blätterte 2012 rund eine Milliarde Dollar (760 Millionen Euro) für den mobilen Foto-Dienst Instagram hin. Die Übernahme der populären App durch den Social Media Giganten war zu dieser Zeit eine der spektakulärsten Meldungen der internationalen Start-Up-Szene. Inzwischen hat Instagram mit Hilfe seines großen Bruders den mobilen Massenmarkt erobert und wächst kontinuierlich weiter. Erst vor wenigen Tagen verkündete Instagram, dass es nun monatlich von 200 Millionen Usern genutzt wird. Im September 2013 waren es noch 150 Millionen – die Community ist somit innerhalb von rund sechs Monaten um 50 Millionen Nutzer gewachsen. Grund genug, das angesagte Bildernetzwerk einmal genauer unter die Lupe zu nehmen und sein Erfolgsgeheimnis zu ergründen.
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//Freiheit fürs Fernsehen – mit Chromecast von Google?!

OSK hat den neuen Streaming-Stick von Google getestet, der Online-Inhalte auf den TV-Bildschirm holt. Unsere Einschätzung zum Technologieansatz von Google: Das Nutzererlebnis stimmt, Chromecast ist genau das Richtige für digitale Multitasker. Der Stick kann einiges besser als Vergleichsprodukte. Der hart umkämpfte Platz auf dem “Big Screen” im Wohnzimmer ist damit aber noch nicht gesichert, denn der Wettbewerb wird intensiver und immer schneller – und die nächste Innovation ist schon da mit Amazons Fire TV.

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//KW 14 – 13 Thesen zur Zukunft des Journalismus

13 Thesen zur Zukunft des Journalismus

Wenn sich ein Print-Chefredakteur und ein Online-Chefredakteur zusammensetzen und über die Zukunft des Journalismus sprechen, kommen dabei Behauptungen heraus wie “Print-Journalisten haben keine Ahnung von der Zukunft der Medien. Online-Journalisten aber auch nicht.” Insgesamt haben ZEIT-Chefredakteur Bernd Ulrich und sein Online-Kollege Jochen Wegner 12 lesenswerte Thesen zusammengetragen. Eine spannende Ergänzung zum Thema Bezahlbarkeit liefert Kai Schächtele mit einer 13. These.

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//KW 13 – Tipps für mehr Sichtbarkeit bei Facebook

Tipps für mehr Sichtbarkeit bei Facebook

Funktionen wie “Empfohlene Seiten und Artikel” lenken die Aufmerksamkeit von Facebook-Nutzern direkt auf relevante Inhalte in ihrer Timeline. Andy Mitchell, Director of Global Media Partnerships bei Facebook, kündigte beim Digital Innovators’ Summit an, dass es in Zukunft noch mehr Funktionen und Wege geben soll, interessante Nachrichten und Inhalte hervorzuheben. Das neue Facebook-Design sei dabei nur ein erster Schritt, um die Inhalte “leserfreundlicher” zu machen. Journalism.co.uk stellt praktische Regeln und Tipps zusammen, mit denen Herausgeber die Sichtbarkeit ihrer Inhalte auf Facebook erhöhen und für mehr Aufmerksamkeit und Engagement sorgen können.

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//Onlinekommunikation mit Bewegtbild

Prof. Dr. Sven Pagel lehrt Wirtschaftsinformatik und Medienmanagement mit den Schwerpunkten digitale Medien und digitales Marketing an der Fachhochschule Mainz. Dementsprechend befasst sich der gebürtige Rheinländer bei seinen Forschungen intensiv mit Online-Bewegtbild und dessen Einsatz in der Unternehmenskommunikation. Wir haben ihn zu den Ergebnissen seiner zahlreichen Studien befragt und wollten herausfinden, welchen Stellenwert und welches Potential die Bewegtbildkommunikation im Internet hat.

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//Heimat ist ein realer Ort

Jede Marke hat eine Identität. Marken wollen konsumiert werden. In der starken Konkurrenzkultur unserer Zeit müssen sie sich dafür, was allgemein bekannt ist, emotional unterscheiden.

Reale Ereignisse und Szenographie bieten für das Bauen von emotionalen Verbindungen eines der größten Potentiale im Kommunikationsinstrumentarium. Das liegt zum einen am direkten Zugang, der möglichen realen Live-Bespielung aller Sinne, den persönlichen Interaktionen und der Orchestrierung verschiedenster Unterhaltungsmedien. Vor allem aber am Herauslösen des Rezipienten aus seinem oder ihrem Alltag und dem Fokussieren auf etwas Neues. Außerdem generieren reale Ereignisse authentische Inhalte.

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//KW 12 – Wie wird’s viral?

Wie wird’s viral?

Der Erfolg von viralen Inhalten und Kampagnen ist selten vorhersehbar. Sie können sowohl eine enorme Reichweite erzielen – wie zuletzt Edeka mit Supergeil – als auch außer Kontrolle geraten. Auch wenn sich manche Phänomene einer logischen Erklärung entziehen, gibt es klare Kriterien, um die Shareability von Inhalten zu steigern. Positivität und Emotionalität sind dabei die zwei ausschlaggebenden Faktoren. Im Social Web funktionieren positive Nachrichten besser als schlechte – anders als im Journalismus. Darüber hinaus hilft es, wenn der Content die Eitelkeit der User anspricht: Denn was besonders cool, witzig oder intellektuell ist, wird von Leuten gerne geteilt, die sich im Netz ein besonders cooles, witziges oder intelligentes Image aufbauen möchten oder aufgebaut haben. Weitere Tipps, wie das virale Potenzial von Inhalten erhöht werden kann, finden sich in Jan Tißlers Artikel im Upload Magazin.

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