//FvF im Interview: Vernetzung als Erfolgsprinzip

Berlin-Mitte, vergangene Woche. Wenn man durch die Tür des obersten Stockwerks der Mulackstraße schreitet, hat man nicht das Gefühl, ein Büro zu betreten. Der modern eingerichtete Arbeitsraum von „Freunde von Freunden (FvF)“ hat vielmehr die persönliche Atmosphäre eines stylischen Wohnzimmers als die eines anonymen Arbeitsplatzes. Torsten Bergler, Tim Seifert und Frederik Frede, die drei Gründer von FvF, begrüßen uns freundlich und führen uns durch das zweistöckige Apartment. Normalerweise läuft das Ganze umgekehrt. Die drei Berliner Gründer haben irgendwann angefangen, Freunde oder Freunde ihrer Freunde in deren Wohnungen und kreativen Arbeitsumgebungen zu interviewen und zu fotografieren. Heute sind sie selbst dran.

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//KW 46 – Die persönliche Zeitung

Die persönliche Zeitung

Die Nachrichten-App „Nuzzel“ soll aus der täglichen Informationsflut im Netz herausfiltern, was Nutzer wirklich bewegt. In der App werden nur noch die „Top-Nachrichten“ der eigenen Freunde angezeigt. Konsequenz: Der Nutzer hat keinen direkten Einfluss auf die Themenauswahl, sondern ist von den Präferenzen seiner Kontakte abhängig. Er bewege sich in einer Art Informationsblase, schreibt Paul-Christian Britz in einer App-Kritik auf Zeit Online.

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//KW 45 – Content-Konzepte für die Smartwatch

Content-Konzepte für die Smartwatch

Unternehmen wie Apple, Samsung, Nike und Pebbles arbeiten weiter intensiv an der Smartwatch. Das neueste Gadget soll künftig, so die Hoffnungen der Anbieter, eine ähnliche Akzeptanz und Bedeutung erlangen wie das Smartphone. Medienhäuser wittern dabei ihre Chance, denn Smartwatches könnten die Online-Nachrichtenflut erträglicher machen, wie Jürgen Vielmeier auf netzwertig.com schreibt. Es gibt bereits verschiedene Anbieter, die Nachrichten-Apps für Smartwatches entwickeln, dabei herrscht aber Uneinigkeit über die optimale Darstellungsform. Der Netzwertig-Autor vergleicht unterschiedliche Content-Konzepte und stellt zwei konkurrierende Ansätze vor.

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//KW 44 – Blogger Relations bei Zeiss

Blogger Relations bei Zeiss

Die aktuelle Blogger-Kampagne von Zeiss wurde in Expertenkreisen sowohl gelobt als auch kritisiert. Mehrere Blogger testeten Digital-Brillengläser, das schwäbische Unternehmen buchte im Gegenzug Werbebanner. Zentraler Diskussionspunkt: Hat Zeiss damit die Meinung der Blogger gekauft oder zumindest beeinflusst? In einem Interview mit Karsten Lohmeyer von Lousy Pennies spricht der Marketing-Chef des Unternehmens Maik Hartung über den Vorwurf und erklärt dabei den Umgang mit Bloggern aus Unternehmenssicht.

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//KW 43 – App-Analyse: Pinterest und WhatsApp ganz vorne

App-Analyse: Pinterest und WhatsApp ganz vorne

Der Mobile Analytics Dienstleister Adjust hat eine Analyse von über 200.000 Apps durchgeführt. Als Bemessungsgrundlage für den Erfolg wurden die jeweiligen Store-Rankings und Nutzerbewertungen gewählt. Das Ergebnis der Studie macht deutlich, dass Apps für soziale Netzwerke, mit denen man Content leicht „on the go“ verbreiten kann, am erfolgreichsten sind. Lead Digital fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen.

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//KW 42 – „Content Marketing segelt unter falscher Flagge“

„Content Marketing segelt unter falscher Flagge“

Während vor einigen Jahren noch Online-Werbung als große Nummer gehandelt wurde, stellte sich mittlerweile heraus, dass diese – zumindest die Klickraten betreffend – nahezu wirkungslos ist. Mittlerweile geht der Trend in Richtung Content Marketing. Wie prreport.de schreibt, bedeute das für die Kollegen aus dem Marketing, „die Kreation und Verteilung von relevanten Inhalten mit dem Ziel gewinnbringende Kundenreaktionen zu treiben“. Nach diesem Verständnis segle Content Marketing aber unter falscher Flagge. Man müsse davon abkommen, nur Marketing-Botschaften in eine Richtung zu senden, und stattdessen am Austausch mit den Zielgruppen arbeiten. Dabei habe PR den entscheidenden Vorteil, dass man sich von Haus aus mit dem Aufbau von Beziehungen und deren Pflege auskenne.

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//Pinterest: Heute schon gepinnt?

Ob soziale Netzwerke, Unternehmens- oder Nachrichtenseiten: Der Bild- und Videoanteil im Web steigt weiter rasant an. Viele Seitenbetreiber passen sich dem veränderten Leseverhalten von Nutzern an. Diese Entwicklung dürfte besonders die Köpfe eines sozialen Netzwerks freuen: Pinterest.

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//KW 41 – Die digitale Revolution steht noch bevor

Die digitale Revolution steht noch bevor

Wenn über die digitale Revolution gesprochen wird, denkt man in der Regel an die Jahrtausendwende und das Aufkommen der sozialen Netzwerke. Die eigentliche Revolution werde aber das mobile Internet sein, wie Huffington-Post-Chefredakteur Sebastian Matthes schreibt. Langfristig werde das Smartphone seine Position als wichtigstes Gerät im Alltag ausbauen. Das habe zur Folge, dass Themen, ihre Aufbereitung und Zugänglichkeit grundlegend neu gedacht werden müssten.

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//KW 40 – Digitale Ausstellung des Deutschen Museums

Digitale Ausstellung des Deutschen Museums

Durch eine Partnerschaft zwischen dem Deutschen Museum in München und dem Google Cultural Institute können große Teile der naturwissenschaftlichen und technischen Ausstellung vom heimischen Sofa aus besucht werden. Wie zeit.de berichtet, wurden bisher über 300 Exponate digitalisiert und können nun online betrachtet werden. Neben dem Deutschen Museum erfasst das Google Cultural Institute bereits mehr als 500 Einrichtungen aus 60 Ländern.

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//KW 39 – Google investiert in seine Stars

Google investiert in seine Stars

Googles Videoportal YouTube hat in den vergangenen Jahren eine Reihe von Online-Stars hervorgebracht. Bereits 2011 hat YouTube rund 100 Millionen US-Dollar in verschiedene Kanäle investiert, darunter sowohl Accounts bekannter Medienunternehmen wie Reuters oder Lionsgate als auch Kanäle erfolgreicher YouTube-Künstler. Jetzt will der Internetkonzern nur noch seine Video-Künstler finanziell bei ihrer Arbeit unterstützen. Damals habe man versucht, YouTube durch die Förderung von etablierten Absendern eine Legitimation zu verschaffen, wie Digiday erklärt. Heute sei das längst nicht mehr nötig, und man konzentriere sich daher ausschließlich auf die Künstler. Der spannende Artikel zeigt den Kurswechsel in der Strategie des Unternehmens auf.

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