//KW 19 – Mobile Evolution

Mobile Evolution bei Facebook

Auf der Entwicklerkonferenz f8 hat Mark Zuckerberg erklärt, dass Facebook zukünftig die Mobilnutzung über Smartphones und Tablets in den Mittelpunkt seiner Anstrengungen stellen wird. Seine wichtigsten Ankündigungen hat Süddeutsche.de in einem aktuellen Artikel zusammengefasst. Dazu zählt neben einem neuen mobilen Werbenetzwerk auch die Einführung des “Anonymous Login”. Apps können fortan anonym getestet werden, bevor man dem Dienst den Zugriff auf persönliche Daten wie Namen oder Freundeslisten gewährt. Für Netzpilot Jakob Steinschaden hat der “Anonymous Login” seinen Namen allerdings nicht verdient. Seine These: Anonymität im eigentlichen Sinne ist vom neuen Login-Feature nicht zu erwarten. Bei näherer Betrachtung steht die Funktion vielmehr im direkten Zusammenhang mit dem neuen mobilen Werbenetzwerk und dient letztlich nur Facebook selbst.

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//Altes Blech im Web 2.0

Sie sind längst keine Domäne verschrobener Spinner mehr: Klassische Fahrzeuge entwickeln sich zum absoluten Renner, insbesondere auch für jüngere Zielgruppen. Mehr als 190.000 Fans besuchten Ende März die weltgrößte Klassiker-Messe in Essen. Zunehmend wird das Interesse an Klassikern als Wirtschafts- und Imagefaktor auch für die Hersteller relevant. So waren 27 Marken auf der Techno-Classica offiziell vertreten – teils mit aufwändigen Messeständen. Wie aber ticken die Oldtimer- und Youngtimer-Fans – und wie kommuniziert man mit ihnen?
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//KW 18 – Macht der Maschinen

Macht der Maschinen

Lebens- und Arbeitswelt werden sich künftig so stark verändern, dass aus Sicht mancher Ökonomen eine digitale Revolution bevorsteht. FAZ-Redakteur Gerald Braunberger hat in diesem Zusammenhang mehrere aktuelle Studien betrachtet und liefert spannende Beobachtungen. So leben wir in einem Zeitalter, in dem Unternehmen wie Instagram oder Whatsapp mit ihren wenigen Mitarbeitern innerhalb kurzer Zeit enorme Verkaufserlöse bringen. Aber anders als “klassische” Unternehmen bieten diese der Mittelschicht keine fünf- oder sechsstellige Zahl an Arbeitsplätzen. Sie betreiben keine großflächigen Fabriken und füttern keine Logistikunternehmen mit regelmäßigen Großaufträgen. Welche Arbeitsplätze werden der bisherigen Mittelschicht also künftig noch zur Verfügung stehen? Zur Beantwortung dieser Fragen bedarf es laut Braunberger vor allem der Bereitschaft zu neuem Denken. Eine scharfe Analyse aktueller Entwicklungen in der digitalen Welt.

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//KW 17 – Die Netzkultur von morgen

Die Netzkultur von morgen

Die Entwicklung von sozialen Medien steht vor einem Umbruch: Laut dem Werbestrategen Matthew Brian Beck haben Inhalte, Kontakte, Plattformen und Interaktionen im Netz an Masse gewonnen und gleichzeitig an Qualität verloren. Die User fühlen sich davon immer öfter überfordert. Konsequenz: In Zukunft wird es immer weniger große Netzwerke im Internet geben, sondern stattdessen viele kleine Mobile Tribes mit einem niedrigeren Nutzungsverhalten. Es scheint, dass auch die großen Unternehmen wie Facebook oder Twitter diesen Trend erkannt haben. Sie ändern unisono ihre Strategie und beginnen damit, für verschiedene Einsatzszenarien separate Apps bereitzustellen. Auch Martin Weigert befasst sich in einem aktuellen Beitrag auf Netzwertig.com mit diesen Entwicklungen. Sein Fazit: Mit der Multi-App-Strategie würden sich grundlegende Rahmenbedingungen des Ökosystems “Social Web” verändern. Die führenden Social-Media-Unternehmen können plötzlich in Segmente vorstoßen, die bisher für sie aufgrund der fehlenden Integrationsmöglichkeiten mit dem Originalprodukt unattraktiv erschienen.

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//Blogbuster: TechHive.de

Seit etwa drei Jahren hat sich TechHive.de in der deutschsprachigen Technologie- und IT-Szene als fachkompetente und meinungsbildende Plattform einen Namen gemacht. Das Blog, das anfangs als “TechFokus” online ging, wurde schon kurz nach seinem Start von einem großen Medienkonzern übernommen. Julian Frigger ist Mitbegründer und Kopf des Technik-Blogs. Der 22-jährige Student (Online-Medienmanagement, wie passend) bloggt aus Leidenschaft und findet: “Wer beim Bloggen auf die Zeit schaut, macht etwas falsch.” Diese Einstellung lebt der Stuttgarter gemeinsam mit seinem Blog-Team zwischen der täglichen Pflege der Website mit Newsmeldungen und ausführlichen multimedialen Testberichten auch aus. Julian hat uns verraten, wie er Studium, Blog und Freizeit unter einen Hut bekommt, warum Google ihm mehr Leser bringt als Facebook und wie er die Erfolgsgeschichte von TechHive in Zukunft fortschreiben will.

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//KW 16 – Die Zukunft gehört den Data Natives

Die Zukunft gehört den Data Natives

Als “Digital Natives” wird die Generation bezeichnet, die mit digitalen Technologien vertraut ist, weil sie mit Computern, dem Internet mit Wikis, Blogs und sozialen Netzwerken aufgewachsen ist. Recode zufolge gehört dieser Begriff allerdings schon wieder der Vergangenheit an. Stattdessen werden wir heute Zeuge der Entstehung einer neuen Generation: “Data Natives”. Während sich Digital Natives vor allem mit der Frage beschäftigten, was sie mit den neuen Technologien machen können, überlegen Data Natives, was die Technologie für sie tun kann. Lesenswerte Zukunftsvision über die nächste Generation.

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//KW 15 – “Qualität reicht heute nicht mehr aus”

“Qualität reicht heute nicht mehr aus”

Das populäre US-Portal Buzzfeed verzeichnet mit seinem Mix aus bunten Geschichten, Listen und journalistischen Inhalten mittlerweile mehr als 130 Millionen Unique Users. Laut Statistiken von Similiarweb generiert Buzzfeed dabei inzwischen fast 56 Prozent seines Traffics über Facebook, Twitter und zunehmend auch über Reddit und Pinterest. In einem Interview mit Horizont.net spricht Vice President Scott Lamb über die Wichtigkeit von sozialen Netzwerken in ihrer Funktion als Broadcaster. Ausschlaggebendes Kriterium für den Erfolg im Social Web ist für Lamb dabei nicht mehr allein guter Content, sondern die Fähigkeit, Inhalte so zusammenzustellen, dass Nutzer sie leicht teilen können. Spannendes Interview, in dem der Manager Einblicke in die Pläne von Buzzfeed für den deutschen Markt gewährt.

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//Dem Erfolgsgeheimnis von Instagram auf der Spur

Facebook-Chef Mark Zuckerberg blätterte 2012 rund eine Milliarde Dollar (760 Millionen Euro) für den mobilen Foto-Dienst Instagram hin. Die Übernahme der populären App durch den Social Media Giganten war zu dieser Zeit eine der spektakulärsten Meldungen der internationalen Start-Up-Szene. Inzwischen hat Instagram mit Hilfe seines großen Bruders den mobilen Massenmarkt erobert und wächst kontinuierlich weiter. Erst vor wenigen Tagen verkündete Instagram, dass es nun monatlich von 200 Millionen Usern genutzt wird. Im September 2013 waren es noch 150 Millionen – die Community ist somit innerhalb von rund sechs Monaten um 50 Millionen Nutzer gewachsen. Grund genug, das angesagte Bildernetzwerk einmal genauer unter die Lupe zu nehmen und sein Erfolgsgeheimnis zu ergründen.
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//Freiheit fürs Fernsehen – mit Chromecast von Google?!

OSK hat den neuen Streaming-Stick von Google getestet, der Online-Inhalte auf den TV-Bildschirm holt. Unsere Einschätzung zum Technologieansatz von Google: Das Nutzererlebnis stimmt, Chromecast ist genau das Richtige für digitale Multitasker. Der Stick kann einiges besser als Vergleichsprodukte. Der hart umkämpfte Platz auf dem “Big Screen” im Wohnzimmer ist damit aber noch nicht gesichert, denn der Wettbewerb wird intensiver und immer schneller – und die nächste Innovation ist schon da mit Amazons Fire TV.

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